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Marketing

Veröffentlicht 15. März 2022

Die 6-stufige Checkliste für ein erfolgreiches Social-Media-Audit

Um die Leistung Ihres Unternehmens in den sozialen Medien zu verbessern, müssen Sie zunächst ein vollständiges Social-Media-Audit durchführen. Entdecken Sie, was zu einem erfolgreichen Audit gehört.

Obwohl die Nachverfolgung des ROI in sozialen Netzwerken oft als Herausforderung für Marketer:innen bezeichnet wird, sind Social-Media-Audits nach wie vor ein zu wenig genutztes Instrument, um zu verstehen, wie Unternehmen in sozialen Netzwerken abschneiden. 

Was ist ein Social-Media-Audit also überhaupt? 

Im Grunde handelt es sich um eine Bestandsaufnahme der Social-Media-Präsenz und -Leistung Ihres Unternehmens mit dem Ziel, diese zu verbessern. Durch die Auflistung aller Daten haben Sie die Möglichkeit, Ihre Social-Media-Strategie abzuwägen und zu verbessern, um einen maximalen ROI zu erzielen. 

Als Marketer:innen hören wir oft von der 80/20-Regel: dem Grundsatz, dass 80 % der Ergebnisse von 20 % unserer Aktionen oder Kund:innen stammen. Ein Social-Media-Audit ist eine der besten Taktiken, um diese 20 % herauszukitzeln. 

Aber wie finden Sie Ihre 20 %?

Luke Kintigh, Global Content Strategist bei Intel, spricht sogar von der 10/90-Regel – dass 10 % der Inhalte 90 % des Traffics und des Engagements ausmachen. Daher ist es wichtig, „diese 10 % früh und oft zu finden“. 

Mit einem Audit können Sie das tun. Im Folgenden erfahren Sie, wie man ein Social-Media-Audit durchführt. 

Die Checkliste für die Überprüfung sozialer Medien 

Hier sind die sechs Schritte zur Durchführung eines Social-Media-Audits. 

  1. Überprüfung der Kanalleistung
  2. Überprüfung der Inhaltsleistung
  3. Einblicke in die Zielgruppe
  4. Digitaler Buzz-Check
  5. Workflow-Gesundheitscheck
  6. Ausrichtung der Unternehmensziele 

Bevor Sie beginnen, machen Sie eine Bestandsaufnahme 

Der erste Schritt ist eine vollständige Überprüfung Ihrer Präsenz in den sozialen Medien. Wir empfehlen, dies mindestens einmal im Jahr zu tun und dabei wirklich ins Detail zu gehen. 

Dokumentieren Sie alles: von Ihren Kanälen bis zu den Handles und Hashtags. Notieren Sie für jeden Kanal dessen Zweck und alles, was Sie über Ihr Publikum wissen. Auch das Erscheinungsbild Ihrer Kanäle ist wichtig: Ist das Titelbild noch brandaktuell? Haben Sie aktuelleres Bildmaterial, mit dem Sie es verbessern können? 

Wenn Sie alles zusammengetragen und sich die Verpackung angesehen haben, sollten Sie sich schließlich mit der tatsächlichen Leistung befassen.

Schritt 1: Überprüfung der Kanalleistung 

An dieser Stelle können Sie Ihre Bemühungen mit Zahlen untermauern. Die Anzahl Ihrer Follower:innen und deren Entwicklung sowie die Anzahl der Shares und Mentions sind hier von Bedeutung. 

Überlegen Sie auch, ob Sie die Stärken der einzelnen Netzwerke ausspielen. Jedes Netzwerk hat seine besonderen Merkmale. Wenn Ihre Marke beispielsweise ein Twitter-Profil hat, sollten Sie über die nötigen Ressourcen verfügen, um die von den Twitter-Nutzer:innen erwarteten schnellen Antworten zu gewährleisten.

Ein Audit stellt sicher, dass Sie keine Ressourcen für Kanäle verschwenden, die sich nicht auszahlen, und sich auf andere konzentrieren, die dies tun. 

B2C-Unternehmen sollten besonders auf Engagement- und Community-Management-Kennzahlen achten, z. B. auf die Anzahl der empfangenen und beantworteten Nachrichten. Eine häufig übersehene Kennzahl ist die Stimmung, d. h. die Bewertung, ob die Nachrichten und Erwähnungen, die Sie erhalten, positiv oder negativ sind. Hierfür ist zwar ein Tool zur Sentimentanalyse erforderlich, aber der Aufwand zahlt sich aus.   

Die Häufigkeit und der Zeitpunkt Ihrer Beiträge sollten genau überprüft werden. Planen Sie Ihre Beiträge zum optimalen Zeitpunkt? 

Jedes soziale Netzwerk hat seine Faustregel für die beste Zeit zum Posten. Diese sind jedoch immer umstritten, und eine genauere Untersuchung kann zeigen, dass die Konsumgewohnheiten Ihres Publikums einfach nicht übereinstimmen. 

Schritt 2. Überprüfung der Inhaltsleistung 

Welche Beiträge bringen tatsächlich die Art von Traffic, die sich auf Ihr Endergebnis auswirkt? 

Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Zahlen, sondern schauen Sie sich genauer an, wie sich Ihr Social-Publikum in Bezug auf Seitenaufrufe, Absprungraten und Konversionen verhält. 

Wie bei allen Aspekten von Social-Media-Audits können kleine Korrekturen eine große Wirkung haben. 

Ein häufiges Versäumnis ist, dass Ihre Inhalte nicht für mobile Geräte optimiert sind. Das ist ein großes Problem, wenn man bedenkt, dass mittlerweile etwa die Hälfte des weltweiten Internetverkehrs auf mobile Geräte entfällt. Es ist durchaus möglich, dass Sie Ihr Publikum durch etwas so Vermeidbares wie langsame mobile Ladezeiten verlieren. 

Die Ermittlung Ihrer am besten funktionierenden Beiträge kann Aufschluss darüber geben, was für Sie funktioniert und warum. 

Schritt 3. Einblicke in die Zielgruppe

Sehen Sie sich die demografischen Daten der einzelnen Kanäle genau an. Wo befinden sich Ihre Follower:innen, welches Geschlecht haben sie und was sind ihre Interessen? Vielleicht stellen Sie fest, dass Ihr Publikum ganz anders ist, als Sie es sich vorgestellt haben – oder als Ihr ideales Kundenprofil. Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, besteht darin, die Zahl Ihrer Follower:innen mit Ihrer Engagement-Rate zu vergleichen. 

Facebook und Twitter bieten beide einige demografische Funktionen, aber wir empfehlen die Verwendung einer Profildatenbank. Diese protokolliert automatisch jede Social-Interaktion, sobald ein Profil erstellt wurde. Sie können sie auch mit CRM-Daten synchronisieren.  

Schritt 4. Digitaler Buzz-Check

Sobald Sie Ihre eigenen Beiträge auf den verschiedenen Kanälen im Griff haben, ist es an der Zeit zu prüfen, wie gut sie mit dem übereinstimmen, worüber Ihre Zielgruppe spricht – und wie Sie im Vergleich zu dem stehen, was Ihre Konkurrenz tut. 

Idealerweise verwenden Sie ein Social Media Listening Tool. Damit können Sie Hashtags, Handles, Themen oder Markennamen viel einfacher tracken. Auf diese Weise erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Themen, die für Ihr Publikum und Ihre Branche wichtig sind. Sie können auch sehen, wie über Ihre Marke und andere dort gesprochen wird. 

Schritt 5. Workflow-Gesundheitscheck 

Hier können Sie in sich gehen und prüfen, wie gut Sie und Ihr Team funktionieren.  

Die Abläufe sind hier von zentraler Bedeutung. Erstens: Verfügen Sie bei der Veröffentlichung über ein ausreichendes Qualitätskontrollverfahren?

Wie weit im Voraus planen Sie Ihren Inhaltskalender? Beim Community Management kommt es vor allem darauf an, wie schnell Sie auf Nachrichten reagieren. Wenn die Beantwortung zu viel Zeit in Anspruch nimmt, müssen Sie sich darum kümmern. Eine Möglichkeit ist die Erstellung von Antwortvorlagen für häufig gestellte Fragen. 

Schritt 6. Ausrichtung der Unternehmensziele 

Sie haben also alle oben genannten Schritte durchgeführt und können nun eine reibungslose und optimierte Social-Media-Maschinerie vorweisen. Aber es gibt noch einen entscheidenden letzten Schritt.

Passt dieses neu gestaltete Social-Media-Outfit noch zu Ihren übergeordneten Unternehmenszielen und unterstützt es diese? Schließlich sollten soziale Medien nie in einem Vakuum existieren. Wenn Sie es versäumen, die sozialen Medien mit den Unternehmenszielen in Einklang zu bringen, verfehlt dies nicht nur den Zweck, sondern erschwert auch den Nachweis des ROI Ihrer Aktivitäten.  

Und dann – einfach machen! 

Bei der Durchführung eines Audits der sozialen Medien sind eine umfassende Dokumentation und ausreichend Zeit die Schlüssel.

Unterschätzen Sie nicht die Zeit oder die Ressourcen, die Sie benötigen. Nachdem Sie diese Anforderungen erfüllt haben und die Ergebnisse Ihrer Analyse vorliegen, sollten Sie drei Dinge tun: klare, leicht zugängliche Berichte erstellen, in denen die wichtigsten Ergebnisse aufgeführt sind, Ihre Analyse mit Ihrem Team teilen und einen neuen Plan für das nächste Quartal oder Jahr entwickeln. 

Das Tracking der richtigen Kennzahlen hilft Ihnen, die Verbindung zwischen Ihren Social-Media-Aktivitäten und Ihren Zielen herzustellen. Dies wiederum ermöglicht es Ihnen, klar zu zeigen, wie Social Media zu den Geschäftszielen Ihres Unternehmens beitragen.   

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Ergebnisse mit den anderen Abteilungen des Unternehmens teilen und suchen Sie nach Verbindungen, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. 

Ein Social-Media-Audit ist eine einmalige Chance für einen Neuanfang. Wenn Sie genau wissen, wie Ihre Marke in den sozialen Medien abschneidet, können Sie Zeit, Schweiß und Tränen sparen und eine Strategie für die sozialen Medien entwickeln, die wirklich funktioniert. 

Aber denken Sie daran, dass Sie damit nur die Grundlagen schaffen, die Ihnen helfen werden, fundiertere Geschäftsentscheidungen für Ihre zukünftigen Kampagnen zu treffen.  

Um das Beste aus Ihrer Social-Media-Präsenz herauszuholen, müssen Sie diese Fragen beantworten:  

  • Wie tragen meine Social-Kanäle zum Gesamtgeschäft bei?
  • Wie kann ich den Wert von Social Media Marketing für mein Unternehmen nachweisen?
  • ... und die Millionen-Dollar-Frage: Was ist mein Return-on-Investment und wie berechne ich ihn?    

Um diese Millionenfrage zu beantworten, lesen Sie unseren Leitfaden zur Berechnung des Social-Media-ROI.

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