In der Vergangenheit war es als Google Analytics Nutzer ein Leichtes, die Anzahl an Personen zu tracken, die markenrelevante Keywords verwendeten und so auf auf die Webseite gelangten.
Seit Google die Suche im Oktober 2011 auf SSL umgestellt hat, ist das Messen des Keyword Traffics viel schwieriger geworden und der Großteil an Schlüsselwörtern verbirgt sich wegen dem Datenschutz hinter „not provided“.
Das heißt, Sie kennen nicht das Verhältnis zwischen den Personen, die Ihren Markennamen bereits kennen und danach suchen und jenen, die nach anderen Keywörtern suchten und so auf Sie aufmerksam wurden.
Natürlich setzt nicht jede Marke auf eine Webseite, wenn es darum geht die eigenen Produkte zu verkaufen. Konsumgüter sind beispielsweise eine Sparte, in denen der direkte Verkaufspfad zum Konsumenten eine weniger große Rolle spielt.
Der Großteil der Verkäufe der Marke Tide stammt wahrscheinlich von Supermärkten als von tide.com. In diesem Fall geben die Webseitedaten keinen Aufschluss darüber, wie die Markenbekanntheit die Verkaufszahlen antreibt.
3. Daten des Suchvolumens
Nutzen Sie Google Adwords Keyword Planner und Google Trends, um das Suchvolumen über Ihren Markennamen herauszufinden und wiederholen Sie dies regelmäßig, um zu sehen, ob das Suchvolumen ansteigt.
Das kann eine einfache und nützliche Methode sein, allerdings sind die Daten sehr ungenau, wenn Sie einen Markennamen besitzen, der sehr allgemein ist, wie z.B. Shell oder Seat.
4. Social Listening
Die vielleicht wirkungsvollste Taktik ist, sich anzusehen, wo die Leute bereits reden – auf Social Media oder anderen Webseiten.
Mit Social Listening können Sie die Online-Gespräche über Ihre Marke auf den Sozialen Medien und im Web tracken. So erhalten Sie Einsicht in die Gedankenwelt der Konsumenten, die sich ohne Aufforderung und fremde Beeinflussung online austauschen.
So kann auch ein Problem übergangen werden, das bei Umfragen besteht: Response Bias, verzerrte Antworten, die aufgrund dieser Fragesituation entstehen.