{"id":20661,"date":"2012-06-08T11:02:42","date_gmt":"2012-06-08T10:02:42","guid":{"rendered":"http:\/\/de.brandwatch.com\/?p=8007"},"modified":"2024-09-17T09:06:22","modified_gmt":"2024-09-17T07:06:22","slug":"tweeten-oder-nicht-tweeten-ein-kleiner-twitter-knigge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/tweeten-oder-nicht-tweeten-ein-kleiner-twitter-knigge\/","title":{"rendered":"Tweeten oder Nicht-Tweeten? Ein kleiner Twitter-Knigge&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Wir wissen alle, dass Twitter genial ist.<\/p>\n<p>Das Brandwatch-Team liebt <a title=\"Brandwatch DE auf Twitter\" href=\"http:\/\/www.twitter.com\/BrandwatchDE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Twitter<\/a>, genau wie wahrscheinlich auch die restlichen 140 Millionen aktive Nutzer rund um den Globus.<!--more--><\/p>\n<p>Twitter hat sich l\u00e4ngst in unseren Alltag eingeschlichen und ist mittlerweile in allen denkbaren Medien pr\u00e4sent: Fernsehshows haben ihre eigenen Hashtags, Zeitungen nutzen Twitter um Artikel zu ver\u00f6ffentlichen und es ist einfach der schnellste Weg, die allerneuesten News zu erfahren &#8211; Twitter verf\u00fcgt schlie\u00dflich \u00fcber eine ganze Armee von Hobby-Journalisten, die Nachrichten, Bilder und Videos unschlagbar schnell verbreiten.<\/p>\n<p>Doch wie lauten hier die Benimmregeln, gibt es f\u00fcr bestimmte F\u00e4lle eine Twitter-Etikette?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/brandwatch\/Twitterer.jpg\" rel=\"shadowbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8009\" title=\"Twitterer\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/brandwatch\/Twitterer.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die meisten Leute es unh\u00f6flich finden eine SMS zu tippen, wenn sie gerade mit irgendetwas &#8211; oder irgendjemand &#8211; besch\u00e4ftigt sind, scheinen f\u00fcr das Tweeten andere Regeln zu gelten.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngst entbrannte Debatte \u00fcber will.i.am und seine Live-Tweets w\u00e4hrend der Sendung The Voice UK beweist, dass Tweeten in Gesellschaft oder wenigstens vor Millionen von Zuschauern noch immer geteilte Meinungen hervorruft.<\/p>\n<p>Die eine Seite hielt es schlicht f\u00fcr schlechtes Benehmen gegen\u00fcber den Kandidaten, w\u00e4hrend die andere fand, dass dies unsere Zukunft sei: Fernsehstars tweeten w\u00e4hrend wir ihnen dabei zusehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/brandwatch\/Will-I-Am.jpg\" rel=\"shadowbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8010\" title=\"will.i.am\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/brandwatch\/Will-I-Am.jpg\" alt=\"\" width=\"575\" height=\"353\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Vortrags, den wir neulich auf einem Event besucht haben, waren die meisten Leute &#8211; eingeschlossen die Verantwortlichen vorn auf der B\u00fchne \u2013 eifrig mit ihren Telefonen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Hashtags der Veranstaltung zeigte uns, dass sie damit besch\u00e4ftigt waren, ihre Gedanken zum Vortrag zu tweeten, die Sprecher zu zitieren, anderen Zuh\u00f6rern zu folgen und ganz allgemein dem Rest der Welt zu berichten, was gerade vor sich ging.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnen besonders die Organisatoren der Veranstaltung sicherlich als positives Zeichen deuten. Events sind damit viel interaktiver und finden nicht mehr nur hinter verschlossenen T\u00fcren, sondern auch im Internet statt.<\/p>\n<p>Teilnehmer k\u00f6nnen miteinander kommunizieren und Kontakte kn\u00fcpfen ohne die Vortr\u00e4ge zu st\u00f6ren. Gleichzeitig verhelfen sie der Veranstaltung zu mehr Aufmerksamkeit, teilen Informationen und halten ihre Follower auf dem neuesten Stand.<\/p>\n<p>Wie will.i.am schon sagte: <em>&#8222;Ich werde nicht damit aufh\u00f6ren, in Live-Shows zu tweeten. So k\u00f6nnen Menschen genau diesen Moment mit mir teilen.&#8220;<\/em> Zudem ermutigen viele Event-Veranstalter ihre Teilnehmer zum Tweeten, indem sie eigene Hashtags erstellen und deren Nutzung promoten sowie selber w\u00e4hrend ihres Events flei\u00dfig Updates tweeten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/brandwatch\/Twittern-Konferenz.png\" rel=\"shadowbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8011\" title=\"Twittern Konferenz\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/brandwatch\/Twittern-Konferenz.png\" alt=\"\" width=\"412\" height=\"293\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der anderen Seite kann man nicht leugnen, dass die tweetenden Teilnehmer &#8211; obwohl sie \u00fcber die Veranstaltung tweeten \u2013 sicherlich irgendwie weniger aufmerksam sind. Au\u00dferdem st\u00f6ren sich einige Leute einfach daran, dass hier die klassischen Verhaltensregeln gebrochen werden. Niemand kann bestreiten, dass Twitter uns im besten Fall f\u00fcr ein paar Momente ablenkt, was zu der Frage f\u00fchrt, ob diese Event-Teilnehmer dem Vortrag wirklich noch ihre volle Aufmerksamkeit schenken.<\/p>\n<p>Ein Raum voller Menschen, die alle damit besch\u00e4ftigt sind mit anderen &#8211; wohlgemerkt nicht anwesenden &#8211; Menschen zu kommunizieren, kann den Eindruck erwecken, dass sie zwar k\u00f6rperlich aber nicht wirklich geistig anwesend sind.<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass der Sprecher auf der B\u00fchne einem Meer von gesenkten K\u00f6pfen und blinkenden Smartphone-Bildschirmen gegen\u00fcbersteht und leicht daraus schlie\u00dfen k\u00f6nnte, dass sein Publikum v\u00f6llig desinteressiert ist und\/oder er es gerade zu Tode langweilt.<\/p>\n<p>In der heutigen Zeit sind wir einfach immer erreichbar und es existiert ein gewisser Druck, eine durchgehende Online-Pr\u00e4senz zu zeigen, was nach Ansicht <a title=\"Pause von Social Media\" href=\"http:\/\/de.brandwatch.com\/2012\/05\/wie-ein-schokoriegel-dem-social-media-burnout-entgegenwirken-soll\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mancher Menschen<\/a> zu einem erh\u00f6hten Stresslevel f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Manchmal sind wir vielleicht so sehr damit besch\u00e4ftigt, unsere Gedanken zu teilen oder zu lesen, was andere zu sagen haben \u2013 sei es \u00fcber eine Fernsehshow oder etwas anderes \u2013 dass wir selbst den Moment gar nicht mehr mit unserer vollen Aufmerksamkeit erleben.<\/p>\n<p>Hier ist also eine Idee: Vielleicht k\u00f6nnen Sie sich einfach auf einen gewagten Tweet herausschleichen und dann das Telefon zur Seite legen und die Show genie\u00dfen!<\/p>\n<p>Wie ist Ihre Meinung zum Tweeten w\u00e4hrend einer Veranstaltung? Finden Sie es in Ordnung oder einfach unh\u00f6flich? Lenkt es uns zu sehr ab oder ist es unsere unvermeidbare Zukunft?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wissen alle, dass Twitter genial ist. 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