{"id":33801,"date":"2014-04-23T15:17:52","date_gmt":"2014-04-23T13:17:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=33801"},"modified":"2025-08-12T16:13:49","modified_gmt":"2025-08-12T14:13:49","slug":"10-dos-donts-fuer-die-social-media-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/10-dos-donts-fuer-die-social-media-analyse\/","title":{"rendered":"10 DOs und DONT\u2019s f\u00fcr die Social-Media-Analyse"},"content":{"rendered":"<p>Heute macht jeder irgendwie \u201emit Daten rum\u201c. Oder versucht sich zumindest daran. Wir wissen alle, dass die Arbeit mit <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/2014\/03\/admit-it-you-need-help-spotting-trends-in-social-media\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Daten<\/a> nicht ganz so einfach ist.<\/p>\n<p>Man braucht Zeit, Geduld, Pr\u00e4zision, Talent, logisches Denken und ein besonderes Fingerspitzengef\u00fchl, das einem hilft, die richtigen Informationen aus den Erw\u00e4hnungen der Social Media Welt zu fischen.<!--more--><\/p>\n<p>Hier pr\u00e4sentieren wir 10 Tipps, die man unbedingt beachten oder lassen sollte f\u00fcr alle, die erfolgreiche Social-Media-Analysen durchf\u00fchren m\u00f6chten &#8211; unsere DOs und DONT&#8217;s:<\/p>\n<hr \/>\n<h1>DOs<\/h1>\n<hr \/>\n<h3><strong>1. Graben Sie tief<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Die interessantesten Ergebnisse finden Sie nicht unbedingt gleich auf Anhieb. Sie m\u00fcssen Zeit und einen gewissen Aufwand investieren, um sie aufzusp\u00fcren. Daher gilt: Lassen Sie Ihrer Neugierde freien Lauf, wenn es hei\u00dft: <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/funktionsweise\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">graben, graben, graben<\/a>.<\/p>\n<p>Ein gut gemeinter Rat: Sie werden viele Fragen stellen m\u00fcssen und gelangen an Orte, von denen Sie nie dachten, dass Sie dort einmal landen w\u00fcrden (manchmal f\u00fchren die Daten Sie dorthin, ob Sie m\u00f6chten oder nicht).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Digging-Dog.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33816 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Digging-Dog.jpg\" alt=\"Digging Dog\" width=\"448\" height=\"296\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>2. Seien Sie unvoreingenommen<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Wenn man wei\u00df, wonach man sucht, ist die Analyse der Sozialen Medien leicht \u2013 zu leicht. Selbstverst\u00e4ndlich kennt niemand Ihre Kunden besser als Sie selbst. Doch dabei besteht die Gefahr, im Datenpool nach Aussagen zu suchen, die Ihre Theorien und \u00dcberzeugungen best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re, als w\u00fcrde man Newton treffen und ihn lediglich fragen, ob er der Typ ist, der die 3 Bewegungsgesetze erfunden hat. Es gibt doch so viel mehr zu erfahren!<\/p>\n<p>Es ist viel spannender, Dinge herauszufinden, von denen Sie gar nicht wussten, dass Sie vorhanden sind. Also gehen Sie hinaus und versuchen Sie, etwas Neues zu lernen, anstatt sich zur\u00fcckzulehnen und mit einer soliden Hypothese, die Ihre \u00dcberzeugungen best\u00e4tigt, aufzuwarten.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>3. Konzentrieren Sie sich auf die kleinen Sch\u00e4tze<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Sicher ist es toll mit Hilfe von Social-Media-Analytics-Tools die gro\u00dfen Trendbewegungen zu beobachten. Doch der gr\u00f6\u00dfte Vorteil besteht darin, dass Sie Zugang zu den ehrlichen Gedanken echter <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2014\/02\/demographic-insights-ein-schlussel-zu-ihren-zielmarkten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Menschen<\/a> erhalten, denen Ihre Marke wichtig genug ist, dass sie dar\u00fcber in ihrer kostbaren Freizeit sprechen. Nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil aus.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>4. S\u00e4ubern Sie Ihre Daten<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Nachteile der Sozialen Medien ist der unglaubliche Spam-Anteil, den sie generieren. Die meisten Tools zur Analyse der Sozialen Medien (einschlie\u00dflich <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/brandwatch-analytics\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unseres<\/a>) \u2013 filtern <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/2013\/10\/a-guide-to-eliminating-spam-5-top-tips\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spam<\/a> sehr gut heraus. Doch Sie werden feststellen, dass ein gewisser Anteil trotzdem durchsickert, vor allem wenn Sie \u201eSpam-belastete\u201c Suchbegriffe analysieren.<\/p>\n<p>Je nach Branche findet man alles M\u00f6gliche von Linkfarmen \u00fcber Werbung der Pharmaindustrie, Produktf\u00e4lschungen und Seiten f\u00fcr Erwachsene. Dies \u2013 zusammen mit der Pr\u00fcfung der Daten auf ihre Relevanz \u2013 ist der Grund, warum man manchmal 60-80 % der Zeit mit der Vorbereitung des Datensatzes f\u00fcr die eigentliche Analyse verbringt. Das kann frustrierend, langweilig sein und sich anf\u00fchlen, als w\u00fcrde das Ganze kein Ende nehmen.<\/p>\n<p>Aber geben Sie nicht auf und behalten Sie die Goldene Regel im Hinterkopf: Gibt man M\u00fcll ein, kommt auch M\u00fcll raus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Daten-Filtern.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33817 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Daten-Filtern.png\" alt=\"Daten Filtern\" width=\"638\" height=\"301\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>5. Pflegen Sie eine Datenkultur<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Sie k\u00f6nnen das <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/2014\/03\/a-day-in-the-life-of-our-data-scientists\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">genialste Team<\/a> an Datenanalysten in Ihrem Unternehmen haben, doch diese werden sich nutzlos und unmotiviert f\u00fchlen, wenn ihnen niemand zuh\u00f6rt.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig investieren Unternehmen in Analysen (weil man das heute eben tut), aber Sie f\u00f6rdern nicht die dazugeh\u00f6rige Kultur. Das Resultat ist, dass die Vorstandsebene, das Management, die Teamleiter (und so ziemlich alle au\u00dfer den Analysten selbst) \u00e4u\u00dferst skeptisch auf die Daten reagieren und wahrscheinlich alle daraus folgenden Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zur\u00fcckweisen.<\/p>\n<p>Es ist zugegebenerma\u00dfen ein gro\u00dfer Schritt von der Bauchentscheidung zur datengest\u00fctzten Entscheidung und genau deshalb m\u00fcssen Sie Ihrem Team erst beibringen, den Daten zu vertrauen.<\/p>\n<hr \/>\n<h1>DONT&#8217;s<\/h1>\n<hr \/>\n<h3><strong>1. Versuchen Sie nicht, alles zu analysieren<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Wenn Sie versuchen alles zu <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/2013\/08\/the-key-to-successful-brand-monitoring\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">analysieren<\/a>, schauen Sie sich am Ende gar nichts an. Sie m\u00fcssen sich auf die Dinge konzentrieren, die Ihnen helfen, umsetzbare Entscheidungen zu treffen, die f\u00fcr Ihr Unternehmen wichtig sind.<\/p>\n<p>Definieren Sie Ihre Anforderungen und Ziele gleich zu Beginn der Analyse. Und seien Sie sich bewusst, dass diese sich nat\u00fcrlich \u00e4ndern k\u00f6nnen. Doch es ist bedeutend einfacher, Dinge abzu\u00e4ndern, wenn man genau wei\u00df, was man tut, als wenn man ohne klares Ziel umherirrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ma\u00dfb\u00e4nder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-33818 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Ma\u00dfb\u00e4nder.jpg\" alt=\"Ma\u00dfb\u00e4nder\" width=\"449\" height=\"335\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>2. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf \u201edie Gro\u00dfe Idee\u201c<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Viele Menschen in dem Gewerbe glauben, dass sie f\u00fcr den Erfolg nur eine \u201egro\u00dfe Idee\u201c brauchen, die sich viral verbreitet.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich jedoch ziemlich sicher sein, dass Sie scheitern werden, wenn es Ihr erkl\u00e4rtes Ziel ist eine virale Kampagne zu erstellen. Virale Marketingkampagnen verbreiten sich nicht, weil jemand Sie so designt hat, sondern weil derjenige, der Sie erstellt hat, in der Lage war, die richtigen Erkenntnisse \u00fcber die Verbraucher zu finden und darauf aufzubauen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>3. Nehmen Sie Ihre Daten nicht aus dem Kontext<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Sie werden \u00fcberrascht sein, wie einfach es ist, Daten zu manipulieren. Und vielleicht geraten Sie zuweilen in Versuchung, genau das zu tun. Schlie\u00dflich muss man nur ein paar Erw\u00e4hnungen aus der Masse entfernen. Und die waren ohnehin nicht so relevant, oder?<\/p>\n<p>Tun Sie es bitte nicht.<\/p>\n<p>Sie bel\u00fcgen sich damit nur selbst und w\u00e4hlen den einfachsten Weg, aber das wird sich letzten Endes ganz sicher r\u00e4chen.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich vor: Sie organisieren eine Gespr\u00e4chsgruppe und sagen den Leuten, die etwas Unangenehmes \u00e4u\u00dfern, dass sie die Gruppe verlassen sollen. Das Ergebnis w\u00e4re nicht besonders repr\u00e4sentativ. Ebenso wie das Manipulieren von Daten. Stattdessen sollten Sie sich die Zeit nehmen und herausfinden, warum die Daten so sind, wie sie sind.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>4. Verwechseln Sie nicht Ergebnisse und Erkenntnisse.<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Lange Rede kurzer Sinn: Ergebnisse sind Daten, Erkenntnisse sind die Schlussfolgerungen.<\/p>\n<p>Ergebnisse an sich gen\u00fcgen nicht. Sie sind ein toller erster Schritt, aber dann m\u00fcssen Sie sie mit Ihren Unternehmenszielen abgleichen, Ihrer SWOT-Analyse und einer Vielzahl anderer Komponenten, bevor Sie die Ergebnisse schlie\u00dflich in die umsetzbaren Erkenntnisse verwandeln, die Sie zu den richtigen Entscheidungen f\u00fchren und Ihr Unternehmenswachstum f\u00f6rdern.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>5. Verlieren Sie nicht den Mut<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Manchmal dauert es eine Weile, sich durch die Daten zu k\u00e4mpfen. Manchmal sind Sie absolut begeistert von einem Projekt und \u00fcberzeugt, dass dazu unz\u00e4hlige Beitr\u00e4ge existieren. Doch dann ist das nicht der <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/2014\/03\/using-demographics-to-analyse-house-of-cards\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fall<\/a>.<\/p>\n<p>Manchmal haben Sie eine bestimmte Vorstellung davon, wie die Leute \u00fcber ein Thema denken. Und dann beweisen Ihnen die Daten das Gegenteil oder vielleicht auch einfach nichts. Geben Sie nicht auf.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen vielleicht Ihren Fokus \u00e4ndern oder sich eingestehen, dass nicht genug Beweise vorhanden sind, um Ihre Theorie zu best\u00e4tigen. Daten sind aus guten Gr\u00fcnden genau so, wie sie sind. Akzeptieren Sie das einfach.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir hoffen, diese Tipps unterst\u00fctzen Sie im Umgang mit Ihren Daten. Sie nutzen noch kein Social-Media-Analytics-Tool und w\u00fcrden gern damit beginnen? <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontaktieren Sie uns<\/a> f\u00fcr einen kostenlosen Testaccount.<\/p>\n<hr \/>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Jetzt testen&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Sozialen Daten gewinnen. Finden Sie heraus, warum wir die Expertenwahl sind.[\/bw_banner_cta]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute macht jeder irgendwie \u201emit Daten rum\u201c. Oder versucht sich zumindest daran. Wir wissen alle, dass die Arbeit mit Daten nicht ganz so einfach ist. 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