{"id":50448,"date":"2016-05-11T11:11:22","date_gmt":"2016-05-11T09:11:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=50448"},"modified":"2024-09-07T02:19:06","modified_gmt":"2024-09-07T00:19:06","slug":"social-im-unternehmen-salonfaehig-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/social-im-unternehmen-salonfaehig-machen\/","title":{"rendered":"Social im Unternehmen salonf\u00e4hig machen"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag schauen wir uns eine Herausforderung an, vor der so viele Social Media-Experten immer wieder stehen: Sie m\u00fcssen das Management ins Boot holen und sich dessen R\u00fcckhalt und Support sichern. Wir stellen Ihnen im folgenden Artikel mehrere Methoden zur Bew\u00e4ltigung dieser Herausforderung vor, die sich bei Experten im Social Media-Bereich bew\u00e4hrt haben.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn Sie mit Social Media-Daten arbeiten, haben Sie sicherlich auch Ihre Erfahrungen mit Menschen gemacht, die einfach ein wenig &#8222;der Zeit hinterherhinken&#8220;. Zudem sind die Sozialen Medien noch immer mit einem gewissen gesellschaftlichen und professionellen Stigma behaftet. Es handelt sich um eine Disziplin, die generell unter Verdacht steht, ein wenig schwammig zu sein.<\/p>\n<p>Egal ob sie versuchen, ihren Bekannten oder Verwandten zu erkl\u00e4ren, was sie eigentlich beruflich machen, oder ob sie Ihre Vorgesetzten \u00fcberzeugen m\u00f6chten \u2013 die meisten Social Media-Profis haben es satt, den Nutzen ihrer Projekte st\u00e4ndig zu rechtfertigen und viele f\u00fchlen sich, als k\u00e4mpften sie ununterbrochen um Anerkennung und Ressourcen.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6chten wir keinesfalls sagen, dass die Dinge schlecht stehen. Im Gegenteil, es war ein langer Weg von isolierten Social Media-Managern, die scheinbar den ganzen Tag in Facebook surften, bis hin zu den heutigen Social Data-Teams, denen ein gr\u00f6\u00dferes Budget und mehr Ressourcen zur Verf\u00fcgung stehen. Der Bereich Social wird zunehmend komplexer und wertvoller f\u00fcr die Unternehmensabl\u00e4ufe \u2013 dennoch bleibt das Gef\u00fchl, st\u00e4ndig auf dem Pr\u00fcfstand zu stehen und extra hart k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ein Chef des Social Data-Teams kann allerdings, abh\u00e4ngig von den Umst\u00e4nden und der Unternehmensart, von Social Media-Managern bis zur F\u00fchrungsebene jeden ins Boot holen. Eine Herausforderung f\u00fcr sie alle liegt sicherlich in der \u00dcberzeugung des Managements: Um Support und R\u00fcckendeckung zu bekommen, m\u00fcssen sie den Wert ihrer Projekte konkret und \u00fcberzeugend beweisen. Alle internen Zweifel m\u00fcssen zerstreut, die Erfolge im Bereich Social anerkannt und Ressourcen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Initiativen gesichert werden.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;50226&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<h2>Den ROI beweisen<\/h2>\n<p>Untrennbar mit diesem Thema verbunden, ist das Problem des ROI-Beweises. Das Beweisen des <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2014\/07\/den-social-media-roi-messen-ein-leitfaden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ROI<\/a> ist der Schl\u00fcssel zum Rechtfertigungs-Dilemma, insbesondere da Social mittlerweile mehr Budget von den klassischen Medienformen abzieht.<\/p>\n<p>Zahlreiche breit gefasste Daten belegen den Wert diverser allgemein orientierter Social-Bem\u00fchungen. Es handelt sich hierbei um Micro-Fallstudien, doch sowohl Unilever als auch Coca Cola haben \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt, dass sie eine direkte Beziehung zwischen Social- Media-Aktivit\u00e4ten und dem Umsatz beobachtet haben.<\/p>\n<p>Das Problem ist, dass diese Fallstudien keine wirkliche Hilfe sind, wenn man es mit einem zweifelnden Vorgesetzten zu tun hat. Das Management ist meist nicht an solchen Verallgemeinerungen interessiert, daher ist dieser Weg f\u00fcr viele Social Leader eine Sackgasse. Wie kann man stattdessen vorgehen?<\/p>\n<p>Viele gehen dazu \u00fcber, Social zuhilfe zu nehmen, um den Wert anderer Programme zu beweisen, so erweitern sie den Nutzen der Social Media-Daten auf das gesamte Unternehmen. Durch das Messen der Performance einer TV-<a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2016\/01\/neuer-guide-social-listening-und-kampagnen-messung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kampagne<\/a> oder eines Produktlaunchs werden die Daten mit anderen Bereichen als nur dem Social Media Marketing in Verbindung gebracht. Zudem werden so Social-Media-Programme als bereichs\u00fcbergreifend und langfristig gewinnbringend dargestellt. Ihr Wert wird \u00fcber den isolierten Erfolg einer Social-Media-Kampagne heraus hervorgehoben.<\/p>\n<p>Wie auch immer Ihr Ziel und Ihre Strategie zum \u00dcberzeugen des Managements letztendlich aussehen, es gibt eine ganze Reihe an Techniken, um die lieben Vorgesetzten auf Ihre Seite zu bekommen. Diese Vorgehensweisen k\u00f6nnen eine hilfreiche Anleitung f\u00fcr alle sein, die sich bem\u00fchen, mehr Aufmerksamkeit von den Personen zu erlangen, auf die es ankommt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Klare Ziele abstimmen<\/h2>\n<p>Es ist entscheidend, die Erwartungen an die Social Media-Projekte so fr\u00fch wie m\u00f6glich abzuklopfen. H\u00e4ufig haben Diskrepanzen zwischen Management und Social Teams ihre Ursache in falschen Erwartungen und den tats\u00e4chlichen Ergebnissen.<\/p>\n<p>Dieses Problem sollten Sie von Anfang an ausschalten. Machen Sie die Bedingungen und erw\u00fcnschten Resultate der Arbeit so klar wie m\u00f6glich. Sorgen Sie daf\u00fcr, dass beides dokumentiert und mit den relevanten Stakeholdern abgestimmt werden, so schaffen Sie eine gemeinsame Referenz f\u00fcr k\u00fcnftige Entscheidungen und \u00dcberlegungen.<\/p>\n<blockquote><p>Fragen Sie sich: Was erwartet das Management von dieser Aktion? Stimmen diese Erwartungen mit Ihren eigenen Erwartungen \u00fcberein? Legen Sie nicht los, bis Sie gepr\u00fcft haben, dass ebendiese Erwartungen \u00fcbereinstimmen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>TIM GRIMES,<\/strong> SOCIAL ANALYTICS BEI THE ECONOMIST<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Prozesses ist es entscheidend, sich genau umzuh\u00f6ren und zu pr\u00fcfen, dass die Ziele des Social-Chefs auch den allgemeinen Unternehmenszielen entsprechen. Beim Festlegen der Ziele f\u00fcr eine bestimmte Initiative nehmen sich die erfolgreichsten Social Leader einen Moment Zeit und \u00fcberlegen, was das Management eigentlich m\u00f6chte. Dies ist ein entscheidendes Element f\u00fcr die Programmplanung.<\/p>\n<blockquote><p>Durch Zuh\u00f6ren erf\u00e4hrt man wichtige Details f\u00fcr den Prozess und erh\u00e4lt die Antworten auf Fragen wie: Warum sollten wir die Analytics erweitern? Warum sollten wir Engagement betreiben? Warum sollten wir dort pr\u00e4sent sein?<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>TRACY BELL<\/strong>, ENTERPRISE MEDIA MONITORING EXECUTIVE, BANK OF AMERICA<\/p>\n<p>Ein verbreitetes Problem ist, dass die Arbeit mit Social Media-Daten \u2013 wie auch alle anderen Disziplinen in einem Unternehmen \u2013 von Natur aus fehleranf\u00e4llig ist. Nat\u00fcrlich gibt es auch Nachteile im Social-Bereich und man muss Grenzen und Dinge, die nicht m\u00f6glich sind, unbedingt anerkennen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Social-salonfa__hig-Banner.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-50452 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Social-salonfa__hig-Banner.png\" alt=\"Social salonfa\u0308hig Banner\" width=\"570\" height=\"193\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dunkle Daten und die ungesehenen Offline-Effekte von Social w\u00fcrden es niemals bis in die monatlichen Reports schaffen, dennoch sehen sich Social-Analytics-Teams regelm\u00e4\u00dfig gezwungen, die Integrit\u00e4t ihrer Daten zu verteidigen. Die L\u00f6sung besteht darin, die Schwachstellen, Voreingenommenheiten und blinden Flecken, die eben auch eng mit der Social Media-Arbeit verbunden sind, anzuerkennen und dem Management als Einschr\u00e4nkungen aufzuzeigen, bevor die Projekte gestartet und die Ergebnisse festgesteckt werden.<\/p>\n<blockquote><p>Sie k\u00f6nnen alle quantitativen Daten nutzen, die Sie nur finden k\u00f6nnen, doch behalten Sie ein gesundes Misstrauen und vertrauen Sie Ihrer eigenen Intelligenz und Urteilsf\u00e4higkeit.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>ALVIN TOFFLER,<\/strong> AMERIKANISCHER AUTOR UND DIGITAL REVOLUTION-EXPERTE<\/p>\n<p>Diese Einstellung sollten Sie auch w\u00e4hrend der Umsetzung Ihrer Pl\u00e4ne und Programme beibehalten. Gestehen Sie sich missgl\u00fcckte Versuche und Fehler gleich beim Auftreten ein. Agenturen m\u00f6gen die Notwendigkeit versp\u00fcren, ihre Kampagnen verzweifelt zu verteidigen und die Daten so zu arrangieren, dass sie ein m\u00f6glichst positives Bild pr\u00e4sentieren \u2013 doch interne Mitarbeiter sind in der Lage, ihre Projekte etwas ehrlicher zu beurteilen.<\/p>\n<p>Fazit: Das sofortige Eingestehen von Entt\u00e4uschungen schafft eine deutlich solidere Basis f\u00fcr die Momente, in denen Sie den Wert Ihrer Arbeit tats\u00e4chlich verteidigen m\u00fcssen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Beweise bringen<\/h2>\n<p>Schon bald nachdem der Zweck eines Projektes oder einer Investition festgelegt wurde, folgt der unausweichliche Ruf nach Beweisen. Beweisen Sie, dass Sie eine gute Idee hatten. Beweisen Sie, dass die Idee Erfolge bringt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cintas.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cintas<\/a> ist wahrscheinlich das gr\u00f6\u00dfte Unternehmen, von dem Sie noch nie etwas geh\u00f6rt haben. Mit mehr als 30.000 Mitarbeitern zeichnet sich Cintas verantwortlich f\u00fcr bekannte Markenuniformen wie die von Starbucks und UPS. Troy Pfeffer baute die Intelligence-Abteilung des Unternehmens vor 8 Jahren auf und stellte fest, dass das gr\u00f6\u00dfte Hindernis auf dem Weg zum Erfolg darin bestand, das Management auf seine Seite zu ziehen.<\/p>\n<blockquote><p>Das Erstellen eines neuen Plans, das es in dieser Form bislang nicht gab, bringt einen immer in eine gewisse Risikosituation. Wenn ich das Projekt zum Laufen bringen wollte, musste ich das gesamte Management auf meine Seite ziehen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>TROY PFEFFER,<\/strong> COMPETITIVE INTELLIGENCE DIRECTOR BEI CINTAS<\/p>\n<p>F\u00fcr gew\u00f6hnlich beginnt schon in den ersten Augenblicken nach Projektbest\u00e4tigung der Erfolgsdruck zu steigen. F\u00fcr Troy ist dies eine der wichtigsten Phasen eines Projektes, das von neu bereitgestellten Budgets oder Ressourcen abh\u00e4ngt: &#8222;Die Jury ist so lange \u00e4u\u00dferst kritisch, bis Sie wirklich etwas vorweisen k\u00f6nnen. Ihre oberste Priorit\u00e4t sollte es sein, so schnell wie m\u00f6glich Mehrwert zu liefern und sich nicht auf den gro\u00dfen Erfolg in ein paar Jahren zu berufen.&#8220;<\/p>\n<p>Langfristige Entscheidungen sollten selbstverst\u00e4ndlich nicht vernachl\u00e4ssigt werden, doch es liegt ein gro\u00dfer Vorteil in der fr\u00fchen Kommunikation Ihrer Erfolge.<\/p>\n<p>Wie bei jedem Projekt, insbesondere neuen, bestehen gewisse Vorbehalte, die sich blitzartig zerstreuen, wenn Sie echte, gewinnbringende Resultate vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Halten Sie Ausschau nach den Fr\u00fcchten, die am schnellsten zu pfl\u00fccken sind, und greifen Sie nach diesen zuerst. Konzentrieren Sie sich dabei auf die Elemente, deren Wert Sie leicht veranschaulichen k\u00f6nnen. Bei Social-Media-Daten geht es im Wesentlichen darum, die Ergebnisse von typischen Social-Metriken wie Follower- und Mention-Anzahlen zu distanzieren und in die universelle Gesch\u00e4ftssprache zu \u00fcbersetzen, sprich in: Verk\u00e4ufe, Bindungsraten und Net Promoter Scores.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;50347&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen auch gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<p>Kompartimentierung kann dabei eine wirksame Strategie sein. Anstatt zu versuchen, die gesamte Social-Media-Arbeit zu rechtfertigen, kann das Isolieren des ROI f\u00fcr jedes einzelne Projekt (oder sogar f\u00fcr jede Neueinstellung) die Kommunikation erleichtern und den Wert optimaler darstellen.<\/p>\n<p>Dies best\u00e4tigt die VP of Analytics einer beliebten Teleshopping-Marke in den USA. Sie selbst pr\u00e4sentiert die spezifischen Vorteile einer Neueinstellung nicht bezogen auf den Input, sondern auf den Output.<\/p>\n<p>Zum Thema neue Mitarbeiter verr\u00e4t sie, dass sie ihr Team nach und nach vergr\u00f6\u00dfern konnte, und zwar durch Aufzeigen spezifischer Mehrwerte im Zusammenhang mit bindenden Metriken f\u00fcr jedes neue Teammitglied.<\/p>\n<blockquote><p>Es ging konkret um zwei m\u00f6gliche neue Stellen. Ich wusste, dass beide Positionen einen wertvollen Beitrag leisten konnten, doch davon musste ich das Management erst \u00fcberzeugen Am Ende habe ich alle Wege aufgeschrieben, auf die diese neuen Mitarbeiter die Teamleistung beeinflussen w\u00fcrden \u2013 nicht nur die Arbeit, die sie selbst leisten w\u00fcrden, sondern auch die Auswirkungen in der gesamten Abteilung. Und an diese Ergebnisse habe ich mich gehalten. Das hat die Unternehmensleitung \u00fcberzeugt.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>VP ANALYTICS,<\/strong> TOP 20 US RETAIL BRAND<\/p>\n<p>Dieses Konzept der Isolierung der Ergebnisse kann noch weitergef\u00fchrt werden. Einer der wirksamsten Wege zu neuen Social-Ressourcen sind Innovationsprogramme oder genauer gesagt: Pilotprojekte. Als neue Disziplin, die durchaus Umstrukturierungen anst\u00f6\u00dft, eignet sich Social gut f\u00fcr kleine, fokussierte Pilotprojekte, bei denen der Wert neuer Ideen zun\u00e4chst gepr\u00fcft wird.<\/p>\n<p>Das Senior Management mag Ideen dieser Art aufgrund ihrer Kosteneffizienz und der Tatsache, dass sie ohne gro\u00dfe Ausgaben nebenher laufen und jederzeit beendet werden k\u00f6nnen. So f\u00fchlen sich risikobewusste F\u00fchrungskr\u00e4fte bei scheinbar riskanten Investitionen sicherer. Sehen Sie die z\u00f6gerliche, begrenzte Unterst\u00fctzung als Chance zum Probieren und Experimentieren. Wenn die Projekte gut laufen, haben Sie es leichter, eine \u00dcberzeugungsstrategie f\u00fcr den Ausbau der Projekte zu entwickeln, denn Sie haben Daten und Erfahrungen auf Ihrer Seite.<\/p>\n<p>Tracy Bell, Enterprise Media Monitoring Executive der <a href=\"https:\/\/www.bankofamerica.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bank of America<\/a>, r\u00e4t, dass Social Leader sich in den fr\u00fchen Entwicklungsphasen eines Social-Intelligence-Programms auf Vordenker, die f\u00fcr Social Insights offen sind, konzentrieren sollten. Sie halten sich anfangs am besten an Unternehmensbereiche, die neue Erkenntnisse auch tats\u00e4chlich umsetzen.<\/p>\n<p>Nachdem Social Media Intelligence seinen Wert als Unterst\u00fctzung bei Gesch\u00e4ftsentscheidungen bewiesen hat, wird es wesentlich leichter, die Verantwortlichen zu \u00fcberzeugen und f\u00fcr zuk\u00fcnftige Insights zu argumentieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/blue-illustration-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-50449 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/blue-illustration-1.png\" alt=\"blue-illustration-1\" width=\"570\" height=\"223\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Mitteilen<\/h2>\n<p>Ebenso wie der Wertbeweis Ihrer Initiativen, sollte es zur Best Practice geh\u00f6ren, die Kommunikation mit den Projektsponsoren konstant aufrechtzuerhalten. Nachdem sie fr\u00fche Erfolge gesichert haben und das Vertrauen des Managements langsam gewinnen, sollten Social Leader gezielte Strategien zur Verbreitung der Updates rund um ihre Arbeit entwickeln.<\/p>\n<p>Der richtige Zeitpunkt kann dabei eine gro\u00dfe Rolle spielen und f\u00fcr sinnvolle, langfristige Erfolge ist es wichtig, in den K\u00f6pfen der Sponsoren m\u00f6glichst pr\u00e4sent zu bleiben.<\/p>\n<p>Anthony, Leader of Social Analytics in einem der gro\u00dfen Technologieunternehmen an der amerikanischen Westk\u00fcste, berichtet von seinen Erfahrungen im Kampf um die Aufmerksamkeit. Bei einem Intelligence Event in Madrid im Jahr 2015 erz\u00e4hlte er, wie frustrierend es anfangs war, dass die monatlichen Reports seines Teams meist unge\u00f6ffnet in den Posteing\u00e4ngen der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung liegen blieben oder die Ergebnisse schlicht ignoriert wurden. Er musste irgendetwas anders machen.<\/p>\n<p>Er musste die Aufmerksamkeit von Managern gewinnen, die nur sehr wenig Zeit er\u00fcbrigen konnten. Anthony holte sich dazu Unterst\u00fctzung von einem internen Designer, der seine Berichte ansprechender gestaltete. Weniger Worte, mehr Bilder.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem verfasste er Highlight-E-Mails f\u00fcr alle, die das PDF immer noch nicht \u00f6ffnen wollten. Darin enthalten waren fettgedruckte Hinweise auf seine sogenannten &#8222;Key Insights&#8220;.<\/p>\n<p>Anthony nimmt es heute mit Humor, dass seine Vorgesetzten sich nicht mit dem Begriff &#8222;Handlungsempfehlungen&#8220; anfreunden konnten und seine Vorschl\u00e4ge infolgedessen schlecht ankamen. Er taufte sie kurzerhand in &#8222;Key Insights&#8220; um und siehe da \u2013 seine Vorschl\u00e4ge wurden deutlich positiver aufgenommen.<\/p>\n<blockquote><p>Viele Unternehmen unterrichten ihre Datenwissenschaftler in der Kunst der optimalen Ergebnispr\u00e4sentation f\u00fcr das Management. Storytelling ist heute zudem ein \u00fcblicher Bestandteil des Analytics-Lehrplans.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>SAM RANSBOTHAM, <\/strong>ASSOCIATE PROFESSOR OF INFORMATION SYSTEMS AM BOSTON COLLEGE<\/p>\n<p>Anthonys Position hatte sich also definitiv verbessert, doch es fehlte immer noch etwas zum Erfolg. Anthony unterhielt sich daher mit ausgew\u00e4hlten Stakeholdern und Kollegen, die engen Kontakt zum Management hatten, privat \u00fcber das Projekt, um herauszufinden, was er noch verbessern k\u00f6nnte. Er stellte rasch fest, dass das Management seine Reports nicht besonders glaubw\u00fcrdig fand. Die Reports waren so aufgebaut, dass sie einen gewissen Vertrauensvorschuss des Lesers erforderten.<\/p>\n<p>Anthony reagierte umgehend und f\u00fcgte seinen Reports und E-Mails die originalen Datens\u00e4tze bei. Diese Anh\u00e4nge enthielten die w\u00f6rtlichen Kommentare echter Menschen, wie sie von den Social Listening Tools gesammelt wurden. Sie lieferten die Daten zu all den Kalkulationen und Grafiken in den Reports.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;48577&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen auch gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<p>Das h\u00f6rt sich ein wenig nach Datenoverload an, doch es dauerte nicht lange, bis er eine Reaktion feststellen konnte: Seine Reports kamen besser an und die Key Insights wurden h\u00e4ufiger umgesetzt.<\/p>\n<p>Anthonys Erfahrungen lassen zwei Schlussfolgerungen zu, die h\u00e4ufig im Widerspruch miteinander stehen. Social Leader m\u00fcssen ein ausgeglichenes Verh\u00e4ltnis finden zwischen zusammenh\u00e4ngenden, leicht verdaulichen Erkenntnissen und dem Aufbau von Vertrauen und Glaubw\u00fcrdigkeit, die f\u00fcr datengest\u00fctzte Entscheidungen unerl\u00e4sslich sind.<\/p>\n<p>Unstrukturierte Social Media-Data k\u00f6nnen f\u00fcr Menschen, die damit nicht vertraut sind, schwer verst\u00e4ndlich sein. Bevor ein Social Data-Chef erwarten kann, dass seine Insights tats\u00e4chlich Grundlage von Gesch\u00e4ftsentscheidungen werden, muss er eine gemeinsame Sprache im Unternehmen durchsetzen und die Datenverbraucher schulen. Dieses sind f\u00fcr Tracy Bell von der Bank of America wichtige Voraussetzungen.<\/p>\n<p>Troy Pfeffer von Cintas trifft ins Schwarze, wenn er ohne Unterlass fragt: &#8222;Und was habe ich davon?&#8220;<\/p>\n<p>Diesen markanten Satz h\u00e4mmert er jedem ein, der seine Erkenntnisse mit anderen teilt. In seinem Team wurde er bereits mit WIIFM (&#8222;what&#8217;s in it for me?&#8220;) abgek\u00fcrzt. Den WIIFM-Faktor sollte man f\u00fcr alle Empf\u00e4nger jeglicher Intelligence stets im Hinterkopf behalten. Er kann die Art und Weise, wie die Insights geteilt werden, grundlegend \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das Erstellen derartiger Reports mit f\u00fcr den Empf\u00e4nger relevanten (oder irrelevanten) Informationen ist ein unglaublich hilfreiches Instrument, um Aufmerksamkeit f\u00fcr seine Arbeit und Erfolge zu erzielen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es genau dieser Satz, der die zahlreichen Techniken, die in diesem Bereich diskutiert werden, auf den Punkt bringt. Das sorgf\u00e4ltige Abw\u00e4gen des WIIFM-Faktors ist \u00e4u\u00dferst hilfreich f\u00fcr jede neue Aktivit\u00e4t, um mehr Vertrauen in Ihre Arbeit zu schaffen und die Glaubw\u00fcrdigkeit zu st\u00e4rken.<\/p>\n<hr \/>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Jetzt testen&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Sozialen Daten gewinnen. Finden Sie heraus, warum wir die Expertenwahl sind.[\/bw_banner_cta]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag schauen wir uns eine Herausforderung an, vor der so viele Social Media-Experten immer wieder stehen: Sie m\u00fcssen das Management ins Boot holen und sich dessen R\u00fcckhalt und Support sichern. 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