{"id":50597,"date":"2016-06-07T13:15:48","date_gmt":"2016-06-07T11:15:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=50597"},"modified":"2025-07-29T11:21:14","modified_gmt":"2025-07-29T09:21:14","slug":"wie-sie-ein-team-aufbauen-das-ihr-social-business-voranbringt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/wie-sie-ein-team-aufbauen-das-ihr-social-business-voranbringt\/","title":{"rendered":"Wie Sie ein Team aufbauen, das Ihr Social Business voranbringt"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Artikel untersuchen wir, wie moderne Unternehmen ihre Social-Analyseteams in das Gesamtnetzwerk der Firma eingliedern und beleuchten die verschiedenen Ans\u00e4tze, um die richtigen Talente f\u00fcr das Team zu finden.<!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Marketer, Insights- und Analyseexperten f\u00fchrender Agenturen und Marken haben h\u00e4ufig so etwas wie ein Identit\u00e4tsproblem. Die Buzzwords von gestern sind zum Jargon von heute geworden \u2013 digitale und interaktive Teams oder Social Media Teams versuchen noch immer, die <a href=\"http:\/\/www.marketingweek.com\/2016\/01\/20\/mark-ritson-replacing-digital-with-interactive-is-a-mistake\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">richtigen Worte<\/a> zur Beschreibung ihrer Arbeit zu finden.<\/p>\n<p>Doch es gibt noch ein weiteres Problem, mit dem sich die Menschen, die mit Social Media-Daten arbeiten, besch\u00e4ftigen. Ein Anliegen, das \u00fcber das Finden der passenden Nomenklatur hinausgeht. Die Auswahl der richtigen Kandidaten f\u00fcr ihre Social Media-Teams ist und bleibt f\u00fcr Arbeitgeber eine Herausforderung. Ebenso ist auch die richtige Strukturierung dieser Abteilung ein schwieriges Thema.<\/p>\n<p>Das weiter gefasste Ziel ist h\u00e4ufig die Neudefinition des Unternehmens als wahrhaftes Social Business. Ein Social Business ist ein Unternehmen, das die Sozialen Medien zu seinem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Vorteil nutzt, mit all den unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten, wobei die Social Media-Daten nahtlos in die Unternehmensabl\u00e4ufe und Entscheidungsfindungen aller Unternehmensebenen integriert werden.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;50448&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<p>Einer der ber\u00fchmtesten Ans\u00e4tze zur Strukturierung eines Social Business ist wahrscheinlich das <a href=\"http:\/\/www.web-strategist.com\/blog\/2010\/04\/15\/framework-and-matrix-the-five-ways-companies-organize-for-social-business\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Modell<\/a>, das Jeremiah Owyang von Altimeter erstmals im Jahr 2010 ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p>Darin erl\u00e4utert Owyang f\u00fcnf unterschiedliche Strukturformen in gro\u00dfen Unternehmen: Organic, Centralized, Coordinated, Dandelion, und Honeycomb. Die zugrundeliegende Argumentation des Modells ist, dass Firmen sich mit zunehmender Nutzung von Social Media-Daten auf der Grafik von der linken zur rechten Seite bewegen.<\/p>\n<p>Die verschiedenen Phasen dieses Modells k\u00f6nnen kurz gefasst wie folgt beschrieben werden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Organic \u2013 <\/strong>Wenige Experten und kleine Gruppen leisten Pionierarbeit im Bereich &#8222;Social&#8220;, h\u00e4ufig agieren sie unabh\u00e4ngig voneinander<\/li>\n<li><strong>Centralized \u2013 <\/strong>Eine Abteilung kontrolliert alle Aktivit\u00e4ten im Zusammenhang mit den Sozialen Medien und l\u00e4sst dabei wenig Spielraum zu<\/li>\n<li><strong>Coordinated \u2013<\/strong> Ein bereichs\u00fcbergreifendes Team ist zentral eingesetzt und unterst\u00fctzt unterschiedliche Einzelteams durch Training, Schulungen etc.<\/li>\n<li><strong>Dandelion \u2013<\/strong> &#8222;Unternehmen im Unternehmen&#8220; agieren fast unabh\u00e4ngig voneinander unter dem Dach einer gemeinsamen Marke<\/li>\n<li><strong>Honeycomb \u2013 <\/strong>Alle Abteilungen und Mitarbeiter im Unternehmen sind in Bezug auf Soziale Medien geschult und in der Lage, deren Vorteile optimal zu nutzen<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Charts-Pink-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-50601\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Charts-Pink-1.png\" alt=\"Charts-Pink-1\" width=\"1881\" height=\"1003\" \/><\/a><\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig wird untersucht, wie weit US-amerikanische Unternehmen bereits in diesem Reifeprozess fortgeschritten sind und es zeigt sich, dass der Markt sich langsam aber sicher ver\u00e4ndert. Zwar wird Owyangs Etikett des ganzheitlichen Social Media-Unternehmens schwer zu erlangen sein, doch das Prinzip &#8222;Social&#8220; in m\u00f6glichst viele Abteilungen mit m\u00f6glichst vielen Applikationen zu integrieren, wird zunehmend umgesetzt.<\/p>\n<p>Wie bei jedem Modell ist die Realit\u00e4t ein wenig chaotischer und hinkt etwas hinter der Theorie her. Beginnen Unternehmen tats\u00e4chlich mit einer Hand voll verzweifelter Vork\u00e4mpfer, bevor sie sich in Richtung Center of Excellence entwickeln? Und wie sind diese Teams aufgebaut?<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Die Strukturen<\/h2>\n<p>Eine Marke, die den Weg der &#8222;Center of Excellence&#8220; gew\u00e4hlt hat, ist ein amerikanischer <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/2015\/12\/video-kohler-proves-the-power-of-real-time-insights-with-vizia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haushaltswarenhersteller<\/a> mit einem Setup, das Owyangs Coordinated-Phase \u00e4hnelt. Diese Phase ist mittlerweile die gebr\u00e4uchlichste Struktur in US-amerikanischen Unternehmen.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat sein zentrales Team \u2013 Digital Strategy and Innovation \u2013 das mit Social Media-Daten neben anderen Analysefunktionen arbeitet. Die kombinierten Ergebnisse aus diesen Datens\u00e4tzen werden anschlie\u00dfend zugeschnitten und an die unterschiedlichen Unternehmensbereiche verteilt. Die von den einzelnen Abteilungen ben\u00f6tigten Services unterscheiden sich ebenso, wie es die Logistik-, Ziel- und Marketingtaktiken der Bereiche tun. Das zentrale Team kann diesen gezielten Anforderungen unmittelbar gerecht werden oder zumindest die ben\u00f6tigten Reports und Systeme unterst\u00fctzten \u2013 wie beispielsweise die j\u00fcngsten Vorst\u00f6\u00dfe des Gastgewerbes oder des Sanit\u00e4rbereiches in die schicke, neue Welt der Kommandozentralen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Charts-Pink-2-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-50602\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Charts-Pink-2-1.png\" alt=\"Charts-Pink-2-1\" width=\"1880\" height=\"1000\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein weiteres Setup der Coordinated-Struktur wendet der, nach gewissen Gesichtspunkten, <a href=\"http:\/\/www.investopedia.com\/articles\/active-trading\/111314\/top-10-insurance-companies-metrics.asp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gr\u00f6\u00dfte Versicherer<\/a> in den USA an. Wie viele gro\u00dfe Unternehmen m\u00f6chte die Firma ihre Identit\u00e4t nicht preisgeben, doch eine Top-Level-Ansicht ihres Setups enth\u00fcllt eine Perspektive, die leicht von der des Haushaltswarenherstellers abweicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Charts-Pink-3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-50603\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Charts-Pink-3.png\" alt=\"Charts-Pink-3\" width=\"1880\" height=\"1000\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Finanzdienstleistungsunternehmen wendet ebenfalls einen \u00e4hnlichen &#8222;Center of Excellence&#8220;-Ansatz mit einer zentralen Datenarbeitsgruppe an. Allerdings ist dieser Ansatz so aufgebaut, dass die Insights an Funktionsteams geliefert werden, anstelle der Servicebereitstellung f\u00fcr die unterschiedlichen Gesch\u00e4ftsbereiche. Das Marketing wird beispielsweise mit einer Reihe an Reports und Programmen versorgt, die dabei helfen, den ROI der Marketingaktivit\u00e4ten zu bestimmen.<\/p>\n<p>Die PR- und Sicherheitsteams konzentrieren sich eher auf das Krisenmanagement und nutzen dieselben Daten zu unterschiedlichen Zwecken. Der zentralisierte Einfluss auf die Nutzung der Social Media-Daten im gesamten Unternehmen erleichtert die Durchsetzung gleichbleibender Standards, und die gewonnene Expertise sickert gezielt oder auch auf nat\u00fcrliche Weise in andere Teams durch. Dies ist eine kluge Art und Weise, den kontinuierlichen Fortschritt der digitalen Transformation unternehmensweit zu stimulieren. Der Ansatz vermittelt den gr\u00f6\u00dften Teil des neuen Wissens an ein kleines Team, anstatt ein schwerf\u00e4lliges, gro\u00df angelegtes Programm f\u00fcr einen gro\u00dfen Pool von Mitarbeitern zu implementieren.<\/p>\n<p>Dieses Setup wird insbesondere in der westlichen Welt h\u00e4ufig angewandt und die Umsetzung kann an Beispielen wie Unilevers &#8222;People Data Center&#8220; beobachtet werden. Andere Beispiele sind das Digital Operations Center des Britischen Roten Kreuzes oder das zentrale Monitoring Team der Sparkassen durch die Sparkassen-Finanzportal GmbH.<\/p>\n<p>Es ist schwierig, sich einen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber die Struktur der Teams zu verschaffen, die die weltgr\u00f6\u00dften Marken in Social Businesses verwandeln, da vielf\u00e4ltige Gesch\u00e4ftsmodelle und Kulturen existieren. Klar ist jedoch, dass eine wachsende Anzahl Marken \u2013 tats\u00e4chlich mehr als die H\u00e4lfte \u2013 ihre Social-Daten-Aktivit\u00e4ten von einem zentralen Punkt aus steuert, w\u00e4hrend gleichzeitig die Autonomie jeder Abteilung gef\u00f6rdert wird. So kann ein einzelnes Team jede Funktion, jeden Gesch\u00e4ftsbereich oder sogar jeden Standort mit den n\u00f6tigen Mitteln ausstatten, um die Sozialen Medien bestm\u00f6glich und einheitlich zu nutzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Social-Business-Banner.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-50604\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Social-Business-Banner.png\" alt=\"Social Business Banner\" width=\"570\" height=\"140\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Die Menschen<\/h2>\n<p>Ihr Unternehmen als Social Business zu strukturieren ist die eine Sache, doch ohne die richtigen Mitarbeiter an den richtigen Stellen kommen Sie nicht weiter. Die Auswahl des richtigen Personals beschleunigt den Fortschritt des Social Business-Projektes ganz entscheidend.<\/p>\n<p>Eine<a href=\"http:\/\/blogs.gartner.com\/smarterwithgartner\/build-the-right-team-for-data-driven-marketing\/?cm_mmc=social-_-rm-_-gart-_-swgpilot\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Untersuchung von Gartner<\/a> schl\u00e4gt vor, dass pro Milliarde Umsatz sieben bis acht Mitarbeiter im Bereich Analytics arbeiten sollten, zwei davon sollten speziell f\u00fcr die Sozialen Medien abgestellt sein. Das bedeutet f\u00fcr die Mehrzahl der Fortune 1000-Unternehmen eine beachtliche Anzahl an Mitarbeitern f\u00fcr Social Analytics. Dieselbe Untersuchung stellte fest, dass die H\u00e4lfte der Unternehmen diese Funktionen weiter ausweitet, viele bauen auf den &#8222;Center of Excellence&#8220;-Ansatz auf.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich streben die meisten Centers of Excellence (oder \u00e4hnliche Strukturen) danach, die besten analytischen K\u00f6pfe f\u00fcr ihr Team zu gewinnen. Doch um erfolgreich zu sein, muss man mehr beachten als nur das Einstellen von Datenwissenschaftlern mit starkem qualitativen Hintergrund.<\/p>\n<p>Viele Organisationen konzentrieren sich mittlerweile st\u00e4rker auf das Charisma der Mitarbeiter im Datenbereich. Die besten Analysten strahlen auch eine gewisse Anziehungskraft aus. Und da Training und Qualifizierung in dieser Rolle immer wichtiger werden, sollen sie sowohl geschickt \u00fcberzeugen und f\u00fcr sich einnehmen als auch mit einem Spreadsheet umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Viele Unternehmen unterrichten Datenwissenschaftler mittlerweile darin, wie sie ihre Ergebnisse dem Management optimal pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen: Storytelling ist heute ein \u00fcblicher Bestandteil des Analytics-Lehrplans. Gleichzeitig wenden Datenwissenschaftler zunehmend komplexe und fortschrittliche Techniken an. Unterm Strich k\u00f6nnen allerdings die Bem\u00fchungen, Analyseergebnisse einfacher zug\u00e4nglich zu machen, nicht mit der zunehmenden Komplexit\u00e4t der Analysen mithalten.&#8220;<br \/>\n<strong>DR. SAM RANSBOTHAM,<\/strong> DATA AND ANALYTICS EDITOR, BEI MIT SLOAN MANAGEMENT REVIEW<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Team aus leidenschaftlich engagierten Machern und Mitdenkern hilft dabei, Ergebnisse aufzudecken, mit denen sie nicht gerechnet haben, sowie den Aktionen, die sich aus den Erkenntnissen ergeben, mehr Aufmerksamkeit zu widmen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Sicher, Menschen mit einem Hintergrund in Analytics und Datenwissenschaft sind gro\u00dfartig. Ja, Hingabe zum Detail ist \u00fcberaus wichtig. Ja, sie kommen h\u00e4ufig aus akademischen Programmen, die den Fokus auf die F\u00e4higkeiten der linken Gehirnh\u00e4lfte legen. Was bei all diesen F\u00e4higkeiten noch fehlt, ist jedoch dieser unbeugsame Wille, das R\u00e4tsel zu l\u00f6sen. Findet genau diese Leute.&#8220;<br \/>\n<strong>WILL MCINNES,<\/strong> CMO VON BRANDWATCH<\/p><\/blockquote>\n<p>Andy Frawley ist CEO von Epsilon, einer Organisation mit mehr als 5.000 Mitarbeitern, die sich selbst als &#8222;globales Marketing-Unternehmen&#8220; beschreibt. Er glaubt, dass das wirksame Verbreiten der Insights mindestens ebenso wichtig ist, wie das eigentliche Extrahieren der Erkenntnisse aus dem Datenberg. Das f\u00fchrt dazu, dass er viel st\u00e4rker darauf achtet, Mitarbeiter mit weniger technischem Hintergrund mit den klassischen Datenwissenschaftlern zu kombinieren, insbesondere da die Analysetechnologien immer einfacher zu nutzen sind.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Im Bereich Datenvisualisierung steckt noch gro\u00dfes Potenzial. Und selbst manche Tools, die pr\u00e4diktive Ans\u00e4tze bieten, k\u00f6nnen inzwischen von weniger technisch versierten Menschen genutzt werden. Geht es dann um Hardcore-Maschinenlernen und derartige Dinge, sind Mitarbeiter mit anderen Qualifikationen gefordert.&#8220;<br \/>\n<strong>ANDY FRAWLEY,<\/strong> CEO VON EPSILON<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine weitere Dynamik, die diese Denkweise st\u00fctzt, ist, dass viele der Daten in Echtzeit bereitgestellt werden m\u00fcssen, insbesondere Social Media-Daten. So entsteht ein gesteigerter Bedarf an Insights, die weitgehend mithilfe von Technologien anstelle von Menschenkalk\u00fcl gewonnen werden.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Zuvor hie\u00df es: &#8218;Ich m\u00f6chte ein Modell entwickeln, um einzusch\u00e4tzen, wer eine Hypothek aufnehmen wird.&#8216; Anschlie\u00dfend haben wir sechs Wochen mit der Entwicklung des Modells verbracht und weitere sechs Wochen mit der Anwendung. Doch all das geschieht heute in Echtzeit, denn auch die Verbraucher agieren in Echtzeit. So entsteht vom Marketingstandpunkt her ein v\u00f6llig neuer Rhythmus.&#8220;<br \/>\n<strong>DR. JERRY KANE,<\/strong> ASSOCIATE PROFESSOR OF INFORMATION SYSTEMS AM BOSTON COLLEGE<\/p><\/blockquote>\n<p>Es gibt gegenteilige Ansichten dar\u00fcber, welcher demografische Pool am besten genutzt wird, um dieses optimale &#8222;Wissenschaft-trifft-Marketing&#8220;-Team aus Analysten f\u00fcr ein erfolgreiches Social Business zusammenzustellen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere Unternehmen sich eher auf Datenspezialisten der Generation Y konzentrieren, und stark expandierende Unternehmen digital informierte Millennials bevorzugen, vertritt Mike Volpe vielleicht die ausgewogenste Einstellung.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Suchen Sie nach Menschen, die digital ohne Akzent sprechen. Digital Natives oder Immigrants sind gleicherma\u00dfen geeignet, solange sie die volle &#8222;Staatsb\u00fcrgerschaft&#8220; besitzen.&#8220;<br \/>\n<strong>MIKE VOLPE,<\/strong> ANGEL INVESTOR UND FORMER HUBSPOT CMO<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses ausgeglichene Verh\u00e4ltnis der Kr\u00e4fte zollt den Social Media-Daten \u2013 unter den richtigen Bedingungen \u2013 den n\u00f6tigen Respekt und h\u00e4lt sie im Fluss, w\u00e4hrend es gleichzeitig einen gesund kritischen Blick auf die Erkenntnisse erlaubt. Mitarbeiter, die zwar aus dem Datenbereich, jedoch nicht aus dem Bereich Social Media-Daten kommen, hinterfragen die G\u00fcltigkeit der fadenscheinigeren Social Media-Ergebnisse und f\u00f6rdern im Team die Sichtweise, dass die Daten vielleicht nicht perfekt sind.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;50226&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen auch gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<p>Die j\u00fcngeren Digital Natives bringen Beweglichkeit und den Verbraucherverstand, der unerl\u00e4sslich ist, um in den 2010er Jahren zu bestehen. Hinzu kommt ihr ureigenes Verst\u00e4ndnis der digitalen Landschaft, das dem Output des Teams Kontext, Tiefe und Wert verleiht.<\/p>\n<p>Damit liegt auf der Hand, dass die meisten Teams ein Mix aus Erfahrungen, Hintergr\u00fcnden und F\u00e4higkeiten sind. Das Finden dieser Menschen gestaltet sich manchmal schwierig. Social-Analyse-Abteilungen an sich sind relativ jung. Daher ist es ratsam, nach Absolventen oder Menschen am Anfang ihrer Karriere zu suchen. Am besten man findet jene, die m\u00f6glicherweise f\u00fcr komplexere Datenwissenschaftskarrieren bestimmt sind und qualifiziert sie f\u00fcr die Rollen, die aktuell im Social Insights Team ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Gerade bei den Stellen im Bereich Datenwissenschaft haben wir Probleme, die richtigen Talente zu finden. Wir setzen daher st\u00e4rker darauf, unsere Mitarbeiter selbst zu entwickeln. Wir finden unsere Talente oft unter den Hochschulabsolventen. Nat\u00fcrlich nicht ausschlie\u00dflich dort, aber wir haben viele gute Erfahrungen mit jungen Menschen gemacht, die direkt von der Schule oder Universit\u00e4t kommen. In diesem Jahr haben wir 150 Universit\u00e4tsabsolventen eingestellt, und einer der Bereiche, in die wir sie schicken, ist die Datenwissenschaft \u2013 vorausgesetzt sie verf\u00fcgen \u00fcber die erforderlichen Qualit\u00e4ten.&#8220;<br \/>\n<strong>ANDY FRAWLEY,<\/strong> CEO VON EPSILON<\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist nicht verwunderlich, dass es keine feste Methodologie f\u00fcr die Strukturierung und den Aufbau eines erstklassigen Social-Analyse-Betriebs gibt. Die spezifischen Anforderungen richten sich nach der internen Unternehmensstruktur, den Zielen und nat\u00fcrlich den Ambitionen und Einstellungen des Managements. Dennoch entwickeln sich einige Best Practices nach den Vorgehensweisen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen. Und da immer mehr Firmen mit neuen und unerprobten Implementationen arbeiten, d\u00fcrfen wir in den n\u00e4chsten Jahren weitere Ver\u00e4nderungen erwarten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Jetzt testen&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Sozialen Daten gewinnen. Finden Sie heraus, warum wir die Expertenwahl sind.[\/bw_banner_cta]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel untersuchen wir, wie moderne Unternehmen ihre Social-Analyseteams in das Gesamtnetzwerk der Firma eingliedern und beleuchten die verschiedenen Ans\u00e4tze, um die richtigen Talente f\u00fcr das Team zu finden.<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":50744,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[3455,570],"tags":[2642,2688,2689,927,1082,2690],"class_list":["post-50597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inspiration","category-trends-2","tag-beyond","tag-recruitment","tag-social-analyse-team","tag-social-analytics","tag-social-intelligence","tag-unternehmensstruktur"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}