{"id":53062,"date":"2017-02-08T13:02:58","date_gmt":"2017-02-08T11:02:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=53062"},"modified":"2026-05-01T17:00:30","modified_gmt":"2026-05-01T15:00:30","slug":"ein-leitfaden-zur-produktpositionierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/ein-leitfaden-zur-produktpositionierung\/","title":{"rendered":"Ein Leitfaden zur Produktpositionierung"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Smart_(marque)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Smart<\/a>, das Schuhkarton-Auto, in dem zwei Menschen eingequetscht Platz finden, wird von Mercedes-Benz produziert. Das wei\u00df nicht unbedingt jeder, denn das Auto wird in einer anderen Zielgruppe vermarktet als die \u00fcblichen Mercedes-Modelle. Die beiden Marken liegen in unseren K\u00f6pfen sogar Welten auseinander.<\/p>\n<p>Die Idee zur Produktion dieses Autos kam von einem Manager, der die Ansicht vertrat, dass die Automobilbranche ein ganzes Segment potenzieller Kunden vernachl\u00e4ssigte. Er war \u00fcberzeugt, dass Verbraucher sich ein Stadtauto w\u00fcnschten, das klein und praktisch, aber dennoch stylish war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Produktkategorie dieselbe blieb und man ebenfalls auf Menschen abzielt, die von A nach B reisen m\u00fcssen, geh\u00f6ren zu diesen beiden Autos zwei v\u00f6llig unterschiedliche Strategien zur Produktpositionierung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/istock_105736473_small-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-53064 size-full\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/istock_105736473_small-1.jpg\" width=\"747\" height=\"466\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Der Prozess der Produktpositionierung<\/h2>\n<hr \/>\n<p>Um in den verschiedenen Marktsegmenten einer jeden Verbrauchergemeinde erfolgreich zu verkaufen, muss ein Produkt sich klar und markant in den K\u00f6pfen der potenziellen Kunden positionieren.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/blog\/successful-marketing-age-customer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verbraucherzeitalter<\/a>, in dem Konsumenten viel mehr Informationen und Auswahl haben, muss ein Produkt gezielt in bestimmten Gruppen beworben werden und eine klare Identit\u00e4t haben, die den Verbrauchern die jeweilig passenden Vorteile nahebringt.<\/p>\n<p>Die Produktpositionierung erweist sich nach einer Analyse des Marktes und der verschiedenen Segmente, die Ihr Produkt ansprechen k\u00f6nnte, am erfolgreichsten. Das sogenannte Segmentierungs-, Targeting- und Positionierungsmodell (STP-Prozess) erm\u00f6glicht eine gezieltere Vermarktung. Indem bestimmte Vorteile, die den unterschiedlichen Verbrauchern zugutekommen, hervorgehoben werden, wird das Angebot f\u00fcr die einzelnen Gruppen attraktiver.<\/p>\n<p>Das STP-Verfahren ist besonders in \u00fcberf\u00fcllten, wettbewerbsorientierten M\u00e4rkten entscheidend, da die Marken sich in den K\u00f6pfen der Verbraucher klar von ihren Wettbewerbern abgrenzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;51751&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Segmentierung<\/h2>\n<hr \/>\n<p>Der Produktpositionierungsprozess beginnt mit der Identifizierung bestimmter Untergruppen in Ihrer Kundenbasis und dem Zielmarkt. Ohne Segmentierung sind Sie gezwungen, ganz generell alles an jeden zu vermarkten.<\/p>\n<p>Segmentierung bedeutet, Kundengruppen zusammenzuschlie\u00dfen, die \u00e4hnliche Vorlieben oder Verhaltensweisen aufweisen. Verbraucher k\u00f6nnen nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden und die Kategorisierung h\u00e4ngt davon ab, was in Ihrem Bereich am sinnvollsten ist.<\/p>\n<p>Einige der h\u00e4ufigsten Wege zur Segmentierung eines Publikums sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Demografische Segmentierung<\/li>\n<li>Psychografische Segmentierung<\/li>\n<li>Geografische Segmentierung<\/li>\n<li>Segmentierung nach dem Verhalten<\/li>\n<li>Segmentierung nach Produktvorteilen<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftslexikon24.com\/d\/kohortenanalyse\/kohortenanalyse.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kohortenanalyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Clusteranalyse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Clusteranalyse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h3>Wie sollten Sie Ihre Verbraucher und Interessenten einteilen?<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Es gibt eine Vielzahl an Datenquellen, die Ihnen helfen, Ihre Kunden treffend einzuteilen. Da die Mehrheit der Unternehmen keine <a href=\"https:\/\/de.onpage.org\/wiki\/Single_Customer_View\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einzelkundenansicht<\/a> entwickelt hat, ist es wahrscheinlich, dass eine Kombination von Daten verwendet werden muss.<\/p>\n<p>CRM-Daten, Business-Intelligence-Systeme, Kundenfeedback, Mitarbeitergeschichten, Interviews, Fokusgruppen, Kundenbeir\u00e4te, Social Intelligence und Website-Daten k\u00f6nnen genutzt werden, um Ihre Kunden besser zu verstehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_20069299_SMALL-768x512.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-53065 size-full\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_20069299_SMALL-768x512.jpg\" width=\"768\" height=\"512\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Flexibilit\u00e4t der Social Intelligence kann Sie im Segmentierungsprozess entscheidend unterst\u00fctzen. Die Einteilung nach demografischen, psychografischen und geografischen Informationen wird automatisch von der Plattform vorgenommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen empfehlen wir unseren Post zum Thema <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/blog\/intelligent-market-segmentation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Intelligent Market Segmentation<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Targeting<\/h2>\n<hr \/>\n<p>Beim Targeting bewertet man die kommerzielle Attraktivit\u00e4t und das Potenzial jedes Segments, das von Ihnen identifiziert wurde. Es wird gepr\u00fcft, ob sich die Entwicklung eines spezifischen Marketings f\u00fcr die Gruppe lohnt.<\/p>\n<p>Die Marktsegmente k\u00f6nnen nach den folgenden Kriterien bewertet werden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gr\u00f6\u00dfe<\/strong>: Das Segment muss gro\u00df genug sein, um die Kosten des Marketings zu rechtfertigen.<\/li>\n<li><strong>Homogenit\u00e4t<\/strong>: Die Verbraucher in jedem Segment sollten sich in irgendeiner Weise \u00e4hneln.<\/li>\n<li><strong>Heterogenit\u00e4t<\/strong>: Die Verbraucher in einem Segment sollten sich in irgendeiner Weise von denen in anderen Segmenten abheben.<\/li>\n<li><strong>Substanzialit\u00e4t<\/strong>: Die Gr\u00f6\u00dfe des Segments muss so bemessen sein, dass die geplanten Gewinne die Kosten des zus\u00e4tzlichen Marketings \u00fcbersteigen. Zug\u00e4nglichkeit: Jedes Segment muss Ihrem Marketing und der Distribution zug\u00e4nglich sein.<\/li>\n<li><strong>Unterschiedliche Vorteile<\/strong>: Unterschiedliche Segmente m\u00fcssen unterschiedliche Vorteile ben\u00f6tigen.<\/li>\n<li><strong>Reaktion<\/strong>: Jedes Segment sollte auf das speziell angepasste Marketing besser ansprechen als auf das allgemein gehaltene Marketing.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_11804376_SMALL-768x512.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-53066 size-full\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_11804376_SMALL-768x512.jpg\" width=\"768\" height=\"512\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn Sie die Segmente identifiziert und gepr\u00fcft haben, ob Sie wirtschaftlich attraktiv sind, k\u00f6nnen Sie zur Entwicklung der jeweils besten Marketingstrategie \u00fcbergehen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Produktpositionierung<\/h2>\n<hr \/>\n<p>Die Produktpositionierung ist der Teil der Strategie, der sich damit befasst, wie Sie in den Marktsegmenten werben. Sie identifiziert die Vorteile, die jedes Segment von Ihrem Produkt hat. Sie m\u00fcssen verstehen, wo Sie diese Gruppen erreichen k\u00f6nnen und anschlie\u00dfend die Vorteile auf eine Art und Weise kommunizieren, die Ihrem Wissen \u00fcber diese Verbrauchergruppen entspricht.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Das Kundensegment verstehen<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Die Entwicklung von detaillierten <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/blog\/buyer-personas-wrong\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00e4ufer-Personas<\/a> kann dabei helfen, Ihr Verst\u00e4ndnis von diesen Segmenten zu vertiefen. So k\u00f6nnen Sie die Gruppe insgesamt besser verstehen.<\/p>\n<p>Welches sind beispielsweise die weiteren Interessen der Verbraucher, abgesehen von Ihrer Produktkategorie? Welche anderen Marken kaufen sie? Was unternehmen sie gern? Diese Antworten helfen Ihnen, die Gruppe und ihre Motivationen besser zu begreifen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_47680222_SMALL-768x512.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-53067 size-full\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_47680222_SMALL-768x512.jpg\" width=\"768\" height=\"512\" \/><\/a><\/p>\n<p>Je nachdem, wie Sie Ihr Publikum aufteilen, wird es entweder ein einfacher Prozess oder aber Sie ben\u00f6tigen eine komplexere Methodologie.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/brandwatch-analytics\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brandwatch Analytics<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/audiences\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brandwatch Audiences<\/a> kategorisieren Mentions automatisch nach demografischen Aspekten, Orten, Interessen und psychografischen Aspekten. Sie k\u00f6nnen nach Mentions in Ihrer Produktkategorie suchen (anstatt nur nach Ihrer Marke, da Sie ja auch Interessenten finden m\u00f6chten), und sich die Zusammensetzung des Publikums genauer ansehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr komplexere Segmentierungsmethoden sollten Sie gegebenenfalls eine detaillierte Methodologie entwickeln. Indem Sie zuerst nach Menschen suchen, die eine Ver\u00e4rgerung oder einen Mangel ausdr\u00fccken, der von Ihrem Produkt behoben wird \u2013 oder nach Menschen, die von Ihnen als zu einer bestimmten, Ihnen wichtigen Gruppe zugeh\u00f6rig identifiziert wurden (Studenten, Eltern, Jogger usw.), k\u00f6nnen Sie ein &#8222;Publikum&#8220; erstellen, das diese Gruppe enth\u00e4lt. Somit k\u00f6nnen Sie die Gruppe \u00fcber l\u00e4ngere Zeit genauer und tiefergehender untersuchen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Entdecken Sie die besten Kan\u00e4le f\u00fcr jedes Segment<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Wenn Sie im Targeted Marketing aktiv werden wollen, m\u00fcssen Sie verstehen, wie Sie die Gruppen am besten erreichen k\u00f6nnen. In den Sozialen Medien k\u00f6nnen Umfragen, die die Demografien jeder Seite anzeigen, n\u00fctzlich sein, obwohl diese recht allgemein gehalten sind.<\/p>\n<p>Wenn Sie in einem Social Intelligence Tool eine Gruppe erstellt haben, k\u00f6nnen Sie die Top-Seiten, auf denen Kommentare gepostet werden, monitoren. Dies ist besonders hilfreich bei Nischengruppen, die ihre Themen auf Foren oder Blogs, anstatt auf den \u00fcblichen Plattformen wie Facebook oder Twitter diskutieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_89768427_SMALL-768x513.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-53068 size-full\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/iStock_89768427_SMALL-768x513.jpg\" width=\"768\" height=\"513\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3>Erkennen Sie, was das Zielsegment von Ihrem Produkt h\u00e4lt<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Die Suche nach Mentions Ihres Produktes zeigt das Sentiment, allgemeine Anliegen und Probleme sowie Lob. Das manuelle Lesen eines Musters dieser Mentions kann Frust und \u00c4rger aufdecken und damit Verbesserungschancen aufzeigen. Wenn Sie wissen, wie die Menschen \u00fcber Ihr Produkt denken, hilft Ihnen das bei der <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2016\/10\/social-media-fuer-die-produktentwicklungs-recherche-nutzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Produktentwicklung<\/a> und beim Marketing.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Verstehen Sie die Wettbewerbslandschaft<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Wenn Sie nach Unterhaltungen zu Ihrer Produktkategorie suchen (anstatt nach Unterhaltungen zu Ihrem Produkt), k\u00f6nnen Sie Schwachstellen und Vorteile von konkurrierenden Produkten aufdecken, die Sie in Ihre Strategie einbinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nutzen Sie die <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2016\/02\/ein-leitfaden-fuer-die-online-wettbewerbsanalyse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wettbewerbsanalyse<\/a>, um Marken zu identifizieren, die diese Segmente bereits bedienen und eine Unterscheidungsstrategie zu entwickeln. Was genau macht Ihr Produkt besser als das Angebot der Konkurrenz? Vermarkten Sie in unterschiedlichen Gruppen? Wie auch immer Sie sich von Ihren Mitbewerbern unterscheiden, Sie m\u00fcssen genau verstehen, was diese anbieten, um weiter die Nase vorn zu haben.<\/p>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Demo anfordern&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Sozialen Daten gewinnen. Finden Sie heraus, warum wir die Expertenwahl sind.[\/bw_banner_cta]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Smart, das Schuhkarton-Auto, in dem zwei Menschen eingequetscht Platz finden, wird von Mercedes-Benz produziert. Das wei\u00df nicht unbedingt jeder, denn das Auto wird in einer anderen Zielgruppe vermarktet als die \u00fcblichen Mercedes-Modelle. 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