{"id":54938,"date":"2017-05-17T14:19:09","date_gmt":"2017-05-17T12:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=54938"},"modified":"2025-08-12T20:51:56","modified_gmt":"2025-08-12T18:51:56","slug":"social-selling-erfolgreich-umsetzen-teil-3-content-erstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/social-selling-erfolgreich-umsetzen-teil-3-content-erstellen\/","title":{"rendered":"Social Selling erfolgreich umsetzen: Teil 3 \u2013 Content erstellen"},"content":{"rendered":"<p>In unserer Blogpostserie liefern wir einen Leitfaden, wie der Social Selling-Prozess erfolgreich umgesetzt werden kann. Im letzten Teil gingen wir darauf ein, wie wichtig es ist, sich vor den Aktivit\u00e4ten einen Markt\u00fcberblick zu schaffen. Die anderen Teile der Blogpostserie <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/tag\/social-selling-reihe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finden Sie hier<\/a>.<\/p>\n<p>Content ist ein hilfreiches Mittel, um Social Selling zu betreiben und (potenziellen) Kunden einen Mehrwert zu liefern, anstatt sie mit aufdringlichen Verkaufsangeboten zu nerven. Doch welcher Content sollte produziert werden? Damit der Content die Social Selling-Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzt, sollte darauf geachtet werden, dass die Inhalte auf die einzelnen Schritte im Verkaufsprozess einzahlen. Das folgende Chart zeigt die vier Stufen des Sales Funnels:<\/p>\n<ol>\n<li>Wahrnehmung (Awareness)<\/li>\n<li>Erw\u00e4gung\/Pr\u00e4ferenz (Consideration\/Preference)<\/li>\n<li>Handlung\/Kauf (Action\/Purchase)<\/li>\n<li>Loyalit\u00e4t (Loyalty)<\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Hootsuite-Brandwatch-Sales-Funnel.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-54941\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Hootsuite-Brandwatch-Sales-Funnel.png\" alt=\"\" width=\"961\" height=\"557\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Bedarf an Content ermitteln<\/h2>\n<p>Vor der Content-Erstellung ist es wichtig, einen Blick darauf zu werfen, welchen Bedarf es an Inhalten bei der Zielgruppe gibt. F\u00fcr welche Inhalte interessiert sich die Zielgruppe? Welche Inhaltsl\u00fccken gibt es und werden noch nicht oder nur selten abgedeckt?<\/p>\n<p>Um Inhalte f\u00fcr den ersten Schritt im Sales Funnel, die Wahrnehmung zu produzieren, bietet sich eine Status quo-Analyse an. Wie bekannt sind meine Produkte oder Dienstleistungen online? Wo wird \u00fcber meine Marke gesprochen? Wie wird \u00fcber sie gesprochen? Dieser Schritt kann mit einer Social Listening-Plattform durchgef\u00fchrt werden, die Gespr\u00e4che im Social Web aufgreift und nicht nur Kommentare und Posts, die auf Ihren Sozialen Netzwerken stattfinden.<\/p>\n<p>Denn oft \u00e4u\u00dfern sich Konsumenten nicht direkt auf den Seiten der Marken, sondern in Blogs, Foren und Reviewseiten oder sprechen z. B. auf Twitter nicht speziell den Account der Marke an. Mit einer entsprechenden Suchanfrage k\u00f6nnen die Erw\u00e4hnungen \u00fcber die Marke und Produkte\/Dienstleistungen aufgegriffen werden und Sie erhalten einen \u00dcberblick \u00fcber die Top-Themen, am h\u00e4ufigsten erw\u00e4hnten Produkte, das Sentiment der Gespr\u00e4che, die Top-Seiten, auf denen gesprochen wird und Autoren, die am h\u00e4ufigsten \u00fcber Ihr Unternehmen sprechen und von denen Sie vielleicht gar nichts wissen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Social-Selling-Wettbewerb-Share-of-Buzz.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-54951\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Social-Selling-Wettbewerb-Share-of-Buzz.png\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"362\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen nicht nur die Erw\u00e4hnungen \u00fcber Ihre Marke untersuchen, sondern eine Wettbewerbsanalyse durchf\u00fchren. Diese Analyse ist hilfreich, um zu erkennen, wie Ihr Auftritt im Vergleich zu denen der Wettbewerber abschneidet und \u00fcber welche Themen das Publikum \u00fcber die Wettbewerber spricht. So k\u00f6nnen Sie erkennen, ob es Inhalte gibt, die der Wettbewerb noch nicht oder kaum aufgreift, \u00fcber welche Punkte sich das Publikum positiv oder negativ \u00e4u\u00dfert und so die Schw\u00e4chen und St\u00e4rken der Konkurrenz besser verstehen.<\/p>\n<p>Solche Suchanfragen k\u00f6nnen auch f\u00fcr die anderen Sales Funnel-Phasen durchgef\u00fchrt werden, um zu sehen, wie in welcher Phase \u00fcber die Marke gesprochen wird. So kann zum Beispiel nach positiven Erw\u00e4hnungen gesucht werden, indem der Markenname mit positiven \u00c4u\u00dferungen wie <em>\u201egef\u00e4llt mir\u201c<\/em> oder <em>\u201efinde ich gut\u201c<\/em> in Bezug gesetzt wird. Das Gleiche kann f\u00fcr eine Suchanfrage nach Erw\u00e4hnungen \u00fcber einen konkreten Kauf durchgef\u00fchrt werden, z. B. mit Begriffen wie <em>\u201egekauft\u201c<\/em> oder <em>\u201ebestellt\u201c<\/em>.<\/p>\n<p>Das nachfolgende Chart zeigt eine Wettbewerbsanalyse in der Telekommunikationsbranche. In der Analyse wurden die \u00c4u\u00dferungen zu den Kundenservices n\u00e4her untersucht und die Erw\u00e4hnungen in positive und negative \u00c4u\u00dferungen eingeteilt. Ein Vergleich zeigt, dass im Vergleich zu den anderen Anbietern der Kundenservice von O2 am schlechtesten abschneidet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Social-Selling-Wettbewerb-Kundenservice.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-54954\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Social-Selling-Wettbewerb-Kundenservice.png\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"360\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Mit Interessenten interagieren<\/h2>\n<p>Wie k\u00f6nnen Sie nun mit diesen Interessenten in Kontakt treten? Hier gibt es viele verschiedenen M\u00f6glichkeiten und Touchpoints. Eine M\u00f6glichkeit sind zum Beispiel abgegebene Kommentare unter News-Artikeln und Blogposts oder Diskussionen auf Sozialen Netzwerken oder Foren. Auch eine Option ist es, mithilfe von bestimmten Hashtags auf Themen aufzuspringen.<\/p>\n<p>Wichtig ist nat\u00fcrlich, keine plumpe Werbebotschaft zu verkaufen, sondern individuell auf den Gespr\u00e4chspartner einzugehen und einen Mehrwert zu liefern. Wie kann ich demjenigen weiterhelfen? Wenn Sie selbst keinen passenden Content zu dem Thema zur Verf\u00fcgung haben, k\u00f6nnen Sie auf hilfreiche Drittquellen verlinken. Wenn Sie allerdings die vorherigen Schritte ber\u00fccksichtigt und herausgefunden haben, wof\u00fcr sich die Zielgruppe interessiert, k\u00f6nnen Sie entsprechende Inhalte produzieren und Antworten und L\u00f6sungen auf deren Fragen und Probleme liefern.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Content \u00fcber Netzwerke verbreiten<\/h2>\n<p>Sie m\u00fcssen nat\u00fcrlich die Inhalte \u00fcber die entsprechenden Netzwerke verbreiten, damit Sie eine gewisse Reichweite erlangen und hoffentlich von den richtigen Personen gelesen werden. Eine Sache, die auf Facebook zunehmend zum Problem wird. Unternehmen erreichen auf Facebook immer weniger Fans. Die organische Reichweite ist von<a href=\"https:\/\/biznology.com\/2016\/06\/6-studies-show-facebook-organic-reach-declining-quickly\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> 16 % in 2012 auf nur 2 % in 2016<\/a> gesunken.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt dazu, dass Unternehmen vermehrt auf bezahlte Posts setzen m\u00fcssen, um Ihre Zielgruppe zu erreichen. Hier sollte auf Qualit\u00e4t anstatt Quantit\u00e4t gesetzt werden, wenn es um die Streuung der Anzeige geht. Wer ist meine Zielgruppe? Wer soll meinen Content sehen? Ein Anlegen von Publikumslisten engt den Kreis der Empf\u00e4nger ein und Sie erhalten bessere Ergebnisse f\u00fcr Ihre Ausgaben. Auch empfiehlt sich ein A\/B-Testing, um zu testen, welche Post-Versionen zu den meisten Conversions f\u00fchren.<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die bisherigen Blogposts der Serie:<br \/>\n1. <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2017\/04\/social-selling-erfolgreich-umsetzen-teil-1-ziele-definieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Social Selling richtig umsetzen: Teil 1 &#8211; Ziele definieren<\/a><br \/>\n2. <a href=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/2017\/05\/social-selling-erfolgreich-umsetzen-teil-2-einen-marktueberblick-erhalten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Social Selling richtig umsetzen: Teil 2 &#8211; Einen Markt\u00fcberblick erhalten<\/a><\/p>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Demo anfordern&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Sozialen Daten gewinnen. Finden Sie heraus, warum wir die Expertenwahl sind.[\/bw_banner_cta]<\/p>\n<p>Titelbild:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/photos\/jLwVAUtLOAQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dustin Lee via Unsplash<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer Blogpostserie liefern wir einen Leitfaden, wie der Social Selling-Prozess erfolgreich umgesetzt werden kann. Im letzten Teil gingen wir darauf ein, wie wichtig es ist, sich vor den Aktivit\u00e4ten einen Markt\u00fcberblick zu schaffen. Die anderen Teile der Blogpostserie finden Sie hier. 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