{"id":58848,"date":"2017-10-10T15:08:27","date_gmt":"2017-10-10T13:08:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=58848"},"modified":"2017-10-10T15:08:27","modified_gmt":"2017-10-10T13:08:27","slug":"social-media-datenanalyse-in-9-schritten-zu-besserer-marketing-intelligence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/social-media-datenanalyse-in-9-schritten-zu-besserer-marketing-intelligence\/","title":{"rendered":"Social Media-Datenanalyse: In 9 Schritten zu besserer Marketing Intelligence"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch habe keine Zeit f\u00fcr einen Angelausflug.\u201c<\/p>\n<p>Das war die Antwort vom Chief of Insight eines gro\u00dfen Versicherungsunternehmens, als wir ihn nach Social Media Listening auf einer Marktforschungskonferenz fragten.<\/p>\n<p>Dieses Statement gef\u00e4llt mir nicht wirklich.<\/p>\n<p>Und ich denke, dass es Ihnen auch nicht sonderlich zusagt.<\/p>\n<p>Aber es brachte mich dazu, \u00fcber drei wichtige Dinge nachzudenken&#8230;<\/p>\n<ol>\n<li>Sie hatten Probleme n\u00fctzliche Insights aus Social Data zu gewinnen und sehen Social Intelligence als zu kostspielig an, um es als Markforschungsmethode weiterzuf\u00fchren, denn&#8230;<\/li>\n<li>Sie haben keinen klaren Prozess oder Methode, um Social Data zu segmentieren und zu analysieren und&#8230;<\/li>\n<li>Sie hatten Probleme Erkenntnisse von Daten zu erlangen, da sie Schwierigkeiten hatten, die Daten zu interpretieren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Anstatt die Analyse zu durchdenken, tendieren viele dazu, sich hineinzust\u00fcrzen nach dem Motto \u201eMal sehen, was passiert.\u201c Vielleicht haben Sie das selbst getan, ich habe es auf alle F\u00e4lle getan.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Ich stelle vor: Die \u201eSp\u00fclbecken-Analyse\u201c<\/h2>\n<p>Die Sache ist die, dass ich schnell gelernt habe, dass die Schnellstra\u00dfe nirgendwo hinf\u00fchrt und eine gro\u00dfe Zeitverschwendung ist. Ich nenne diese Vorgehensweise die \u201eSp\u00fclbecken-Analyse.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-58850 size-large\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/kitchen-sink-1024x683-1024x683.jpg\" alt=\"Sp\u00fclbecken mit flie\u00dfendem Wasser im Hintergrund Fenster mit Kr\u00e4utern\" width=\"940\" height=\"627\" \/><\/p>\n<p>Warum? Nun ja, weil Sie auf gewisse Art und Weise wie vor einem Sp\u00fclbecken stehen und versuchen, alles und jeden zu finden, wenn Sie k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr gew\u00f6hnlich erhalten Sie mit dieser Vorgehensweise die \u201egut zu wissen\u201c-Insights oder die Erkenntnisse, die mit gesundem Menschenverstand nicht \u00fcberraschen.<\/p>\n<p>Letztendlich werden Sie sich f\u00fchlen wie die Mitarbeiter aus dem oben genannten Unternehmen \u2013 Sie gehen auf einen Angelausflug und Sie wissen nicht, ob Sie mit einem Fang nach Hause gehen.<\/p>\n<p>Aber so muss es nicht sein.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Ein allgemeiner Prozess f\u00fcr die Social Data-Analyse<\/h2>\n<p>Ich analysiere Social Data seit mehr als zehn Jahren.<\/p>\n<p>In diesen Jahren verfolgte ich mit den Tools, die mir zur Verf\u00fcgung standen, unbewusst einem Prozess.<\/p>\n<p>Erst fr\u00fcher in diesem Jahr \u00fcberpr\u00fcfte ich meine Angebote und Projektleistungen und erkannte dabei die instinktiven Schritte, die ich f\u00fcr eine Social Data-Analyse f\u00fcr Marketing Intelligence unternehme.<\/p>\n<p>Das ist der Prozess, den ich mit meinen eigenen privaten Klienten nutze und mit denen ich mein Team schule, damit sie ihre eigenen Analysen durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieser Prozess kann jetzt auch der Ihre sein.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>1. Schritt: Ziele definieren<\/h3>\n<p>Wir starten mit der Frage, die Sie beantworten m\u00f6chten und was Sie mit den Erkenntnissen anstellen wollen, sobald Sie diese haben.<\/p>\n<p>Indem Sie diese zwei Zielfragen beantworten, legen Sie die Grundsteine, wie Sie diese Analyse durchf\u00fchren k\u00f6nnen und welche Erkenntnisse Sie daf\u00fcr ben\u00f6tigen. Sie fokussieren Sich dadurch auf die Daten, die wirklich wichtig sind.<\/p>\n<p>Wenn Sie schon l\u00e4nger Social Data analysieren, dann wissen Sie, dass es zu viel \u201eRauschen\u201c gibt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-58851 size-large\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/white-noise-1024x683-1024x683.jpg\" alt=\"Fernseher mit Rauschen\" width=\"940\" height=\"627\" \/><\/p>\n<p>Dieser L\u00e4rm f\u00fchrt dazu, dass Sie unn\u00f6tig abgelenkt werden und in der oben genannten Sp\u00fclbecken-Analyse versinken. Damit es nicht dazu kommt, legen Sie vorab Ihre Ziele fest.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>2. Schritt: Die Frage unterteilen<\/h3>\n<p>Mit Ihren zwei Antworten k\u00f6nnen Sie jetzt Ihre Frage dekonstruieren.<\/p>\n<p>Nehmen Sie Ihre Fragen und brechen Sie sie in kleinere Segmente auf. Das ist sehr wichtig, weil es dabei hilft, die Daten in kleinere, relevante Teile zu unterteilen, damit Sie diese gut analysieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>3. Schritt: Keyw\u00f6rter und Phrasen<\/h3>\n<p>Nun k\u00f6nnen Sie sich an die Keyw\u00f6rter, Phrasen und Sprache machen.<\/p>\n<p>Wir alle wissen, dass Social Listening abh\u00e4ngig von der \u201eSuchanfrage\u201c ist, die Sie erstellen. Das ist die Phase, in der wir alle Informationen zusammentragen, die wir ben\u00f6tigen, um unsere Such- und Teil-Queries zu erstellen.<\/p>\n<p>Um diese Phase genau durchzuf\u00fchren, blicken Sie zur\u00fcck und sehen sich an, wie Sie ihre Frage unterteilt haben. Sehen Sie sich die Sprache aus jedem Bereich an und sammeln Sie alle Keyw\u00f6rter, Phrasen und alles andere zusammen, das Sie ben\u00f6tigen, um die richtigen Daten zu erhalten.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>4. Schritt: Die Suchanfrage erstellen<\/h3>\n<p>Jetzt ist es an der Zeit, die Suchanfrage zu erstellen. Das Schreiben der Suchanfrage auf einem hohen Niveau ist kompliziert, aber es ist eine F\u00e4higkeit, die erlernt werden kann.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Stolperfalle, die ich in dieser Phase sehe, ist, dass die Suchanfrage zu weit gefasst wird. Besinnen Sie sich auf ihre urspr\u00fcngliche Frage und denken Sie dar\u00fcber nach, wie Sie die Daten am besten sammeln k\u00f6nnen, um diese Frage beantworten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu viele Daten f\u00fchren nur zu Verwirrung und k\u00f6nnen Sie schnell zur\u00fcck zur Sp\u00fclbecken-Analyse f\u00fchren. Zu wenige Daten helfen allerdings auch nicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-58852 size-large\" src=\"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/data-1024x683-1024x683.jpg\" alt=\"Mann mit Fernglas analysiert Daten\" width=\"940\" height=\"627\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<h3>5. Schritt: Kriterien f\u00fcr die Segmentierung festlegen<\/h3>\n<p>Nachdem Sie die Suchanfrage geschrieben und die Daten mithilfe Ihres Tools gezogen haben, k\u00f6nnen Sie nun damit beginnen, die Daten zu segmentieren.<\/p>\n<p>Diese Segmente beruhen darauf, wie Sie Ihre Frage in Schritt 2 unterteilt und die Phrasen und Keyw\u00f6rter, die Sie im 3. Schritt gesammelt haben. Gehen Sie zur\u00fcck und beginnen Sie damit, die Teil-Queries zu erstellen.<\/p>\n<p>Wenn Sie diesen Schritt nicht ordentlich durchf\u00fchren, werden Sie abh\u00e4ngig von der &#8222;Volumen-Automatisierung&#8220; und Sie werden nie an die Erkenntnis gelangen, nach der Sie suchen, weil sie versteckt ist.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>6. Schritt: Unbekannte Segmente<\/h3>\n<p>Social Intelligence-Forschung wird angetrieben von unbefangenen Social Media-Gespr\u00e4chen. Sie k\u00f6nnen nicht an jede M\u00f6glichkeit und \u00c4u\u00dferung denken.<\/p>\n<p>Den Prozess, den ich vorstelle, wird Ihnen dabei helfen, sich darauf vorzubereiten, aber es ist immer ein Teilst\u00fcck der gesammelten Daten dabei, die nicht in Ihre Segmentierungskriterien passen. Das sind unsere unbekannten Segmente, in der interessantes zu finden ist.<\/p>\n<p>Das sind die Segmente, von denen Sie nichts wissen. Dort liegt wahrscheinlich die Erkenntnis versteckt, an die Sie nicht gedacht haben.<\/p>\n<p>Um an diese Erkenntnis zu gelangen, m\u00fcssen Sie diese Daten nach einem Muster durchsuchen und ein neues Segment erstellen oder die Kriterien in den Segmenten, die Sie bereits erstellt haben, anpassen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>7. Schritt: Die Analyse<\/h3>\n<p>Wir sind nun bereit f\u00fcr die Analyse.<\/p>\n<p>Anhand der segmentierten Daten ist es nun einfacher, mit ihnen zu arbeiten und diese zu analysieren.<\/p>\n<p>Die Frage, die Sie beantworten m\u00f6chten, diktiert die Analyse. Ich rate dazu, auf den Kontext der Kommunikation zu achten \u2013 eine Diskursanalyse aller Kommentare.<\/p>\n<p>Ich gehe in diesem <a href=\"https:\/\/drjillianney-drjn.lpages.co\/how-to-analyse-social-media-data\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">interaktiven PDF<\/a> n\u00e4her auf diesen Schritt ein und wie Sie diese ausarbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>8. Schritt: Interpretation<\/h3>\n<p>Ihre Arbeit ist mit der Analyse noch nicht getan. Sie m\u00fcssen interpretieren, was sie bedeutet.<\/p>\n<p>Ich kann oft beobachten, wie viele leicht zu messbare Metriken in einen Report gepackt und als Erkenntnisse verkauft werden. Das sind keine Erkenntnisse.<\/p>\n<p>Diesen Schritt k\u00f6nnen Sie einfacher durchf\u00fchren, wenn Sie den Prozess, den ich hier vorstelle, beachtet haben. Um das n\u00e4her zu erkl\u00e4ren&#8230;<\/p>\n<ol>\n<li>Sie wissen, was Sie beantworten m\u00f6chten und was Sie mit den Erkenntnissen tun m\u00fcssen \u2013 damit k\u00f6nnen Sie identifizieren, was wichtig f\u00fcr die finale Interpretation und das Reporting ist. Sie messen nicht die einfachen Dinge, Sie beantworten genau die Frage, die Sie gestellt haben.<\/li>\n<li>Sie haben die Frage unterteilt und aufgrund dessen die Daten unterteilt \u2013 Sie wissen so das Volumen der Gespr\u00e4che f\u00fcr jedes Segment.<\/li>\n<li>Sie haben die Daten analysiert, um den Kontext herauszufinden, welcher die Gespr\u00e4che antreibt \u2013 Das verr\u00e4t Ihnen die Einzelheiten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dieser Schritt dreht sich darum, all dies zusammenzutragen und die urspr\u00fcngliche Frage zu beantworten.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>9. Schritt: Zus\u00e4tzliche Analysen<\/h3>\n<p>Es gibt Bereiche, die w\u00e4hrend der anderen acht Schritte nicht beachtet wurden.<\/p>\n<p>Zum Beispiel wer spricht oder deren Standort.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Was kommt als N\u00e4chstes?<\/h2>\n<p>Ihr unmittelbar n\u00e4chster Schritt sollte sein, die Suchen und Dashboards, die Sie bereits aufgesetzt haben, zu \u00fcberpr\u00fcfen und diesen Prozess anzuwenden. Betrachten Sie, ob Sie mehr machen k\u00f6nnen und passen Sie Ihr aufgesetztes Setup dem Prozess an.<\/p>\n<p>Wenn Sie an mehr Insider Tipps interessiert sind, wie ich Social Data analysiere, k\u00f6nnen Sie sich f\u00fcr meine Updates <a href=\"http:\/\/drjillianney.com\/digital-behaviour-blog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> anmelden. Oder wenn Sie tiefer einsteigen m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie eine Einladung f\u00fcr meine Mitgliedschafts-Community <a href=\"http:\/\/drjillianney.com\/community\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> anfordern, nutzen Sie den Code <strong>BW001<\/strong>.<\/p>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Demo anfordern&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Social Data gewinnen. 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