{"id":60398,"date":"2018-01-18T14:59:02","date_gmt":"2018-01-18T12:59:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/?p=60398"},"modified":"2018-01-18T14:59:02","modified_gmt":"2018-01-18T12:59:02","slug":"die-social-media-trends-fuer-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/blog\/die-social-media-trends-fuer-2018\/","title":{"rendered":"Die Social Media Trends f\u00fcr 2018"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Blogpost stellen wir die Social Media Trends vor, die wir in 2018 erwarten. Dieses Jahr k\u00f6nnte ein sehr interessantes f\u00fcr die Branche werden. Sie ist reif f\u00fcr einen Umbruch. Viel Geld flie\u00dft und immer wieder tauchen Kontroversen auf. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass gro\u00dfe Player in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten den gleichen Weg gehen werden wie Myspace, kann dennoch vieles passieren. <\/p>\n<p>Hier sind unsere prognostizierten Social Media Trends f\u00fcr 2018. Es sieht nach einem Jahr der Ver\u00e4nderungen aus. <\/p>\n<hr \/>\n<h2>Die Schlacht um die Algorithmen<\/h2>\n<p>Das ist kein neues Problem, aber eines, das in 2018 weiter Bedeutung haben wird. Das bekannteste Beispiel ist Facebook. Durch Ver\u00e4nderungen am Algorithmus \u00fcber die letzten Jahre konnten Marken ihre <a href=\"http:\/\/buzzsumo.com\/blog\/facebook-engagement-brands-publishers-falls-20-2017\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">organische Reichweite<\/a> schrumpfen sehen. Wir k\u00f6nnen auch Ver\u00e4nderungen in Instagram-Feeds beobachten, w\u00e4hrend Twitter seine \u201ebesten Tweets\u201c pusht und jeden, die Sie verpasst haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit sahen Marken nach anderen M\u00f6glichkeiten,  ihre Reichweite zu erh\u00f6hen, wie etwa, dazu aufzufordern, andere unter den Facebook Posts zu erw\u00e4hnen. Aber <a href=\"http:\/\/metro.co.uk\/2017\/12\/18\/going-see-fewer-annoying-tag-friend-facebook-posts-7168351\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Facebook<\/a> geht nun hart gegen diese Taktiken vor. Es ist m\u00f6glich, dass andere Plattformen einen \u00e4hnlichen Weg einschlagen. <\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr Marken? Es bedeutet, dass eine regelm\u00e4\u00dfige Analyse der Performance, Optimierung von Posts und Inhalten, um zu sehen, was funktioniert, und zu versuchen, mit neuen Ideen der Zeit  voraus zu sein.<\/p>\n<p>Leider d\u00fcrfte das wohl \u00e4hnlich effektiv sein, wie mit einem Sieb Wasser zu sch\u00f6pfen. Die prim\u00e4re L\u00f6sung k\u00f6nnte unser n\u00e4chster Trend sein.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Mehr Werbeausgaben, mehr Verpflichtung f\u00fcr Plattformen<\/h2>\n<p>Auch das ist ein Trend, der 2017 Fu\u00df fasste, aber auch weiterhin in 2018 ein Thema sein wird. Facebook und andere Plattformen wollen Ihr Geld und sie stellen sicher, dass Sie, um Ihr Publikum erreichen zu k\u00f6nnen, zahlen. Es ist zu erwarten, dass dieses Jahr die Social Media-Werbeausgaben weiter zunehmen und mehr Unternehmen spezialisierte Teams daf\u00fcr einstellen werden.  Der Fokus bei den Social Media-Ausgaben wird vermehrt auf einem Pay-per-Click-Ansatz liegen.<\/p>\n<p>Unternehmen, die daf\u00fcr mehr Geld ausgeben, erwarten von Plattform eine Gegenleistung, wenn es um die Werbedienstleistungen geht.<\/p>\n<p>Facebook wurde vorgeworfen, <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/facebook-overestimated-key-video-metric-for-two-years-1474586951\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Metriken aufzubauschen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/media\/facebook-leaked-documents-research-targeted-insecure-youth-teenagers-vulnerable-moods-advertising-a7711551.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">ungesch\u00fctzte Personen<\/a> anzuvisieren und es Werbungtreibende zu erm\u00f6glichen, Anzeigen nach <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/life-style\/gadgets-and-tech\/facebook-housing-adverts-racism-minorities-excluded-a8068236.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">rassistischen Kriterien<\/a> zu schalten. <\/p>\n<p>Sie hatten au\u00dferdem auch wie Google das Problem, dass Werbeanzeigen neben <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/media\/2017\/jun\/22\/google-facebook-ads-extremist-content-advertisers-group-m\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">extremen Inhalten<\/a> gezeigt wurden. YouTube hingegen hat Schwierigkeiten damit, dass Kindern automatisch <a href=\"https:\/\/medium.com\/@jamesbridle\/something-is-wrong-on-the-internet-c39c471271d2\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">bizarre Inhalte<\/a> gezeigt werden und YouTuber von einer <a href=\"http:\/\/www.ibtimes.co.uk\/youtubes-biggest-star-pewdiepie-causes-controversy-death-all-jews-video-1600569\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Kontroverse<\/a> in die <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2018\/jan\/02\/outcry-as-youtube-star-posts-video-of-dead-body-in-japan\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">n\u00e4chste<\/a> stolpern.<\/p>\n<p>Werbungtreibende bekommen diese Probleme negativ zu sp\u00fcren und erwarten von Plattformen wie YouTube, Twitter und Facebook, dass sie diese Probleme l\u00f6sen. Letztendlich ist das Gleichgewicht der Macht zwischen Plattform und Werbungtreibende, wie wir weiter bei den sich \u00e4ndernden Algorithmen bereits erw\u00e4hnt haben, nicht eindeutig klar. So oder so werden diejenigen, die viel Geld investieren, eine gewisse Machtposition innehalten.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Plattformen jagen nach dem Profit<\/h2>\n<p>Wir schrieben bereits dar\u00fcber wie Plattformen wie Facebook Algorithmen nutzen, um die Werbeausgaben voranzutreiben (und bisher hat das sehr gut f\u00fcr sie funktioniert).  Das ist jedoch nicht die einzige M\u00f6glichkeit Geld zu machen. W\u00e4hrend Facebook wahrscheinlich nur auf diese Vorgehensweise setzen k\u00f6nnte (was sie nicht machen werden), haben Plattformen wie Twitter und Snapchat bisher keinen Gewinn gemacht \u2013 auch wenn Twitter nah dran sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass sie wahrscheinlich dieses Jahr einige neue Dinge ausprobieren werden. Twitter hat bereits den Ton angegeben und das Zeichenlimit hochgesetzt, w\u00e4hrend Snapchat mit Augmented Reality experimentiert.<\/p>\n<p>Was werden sie noch tun? Es ist schwer vorherzusagen, aber es wird wahrscheinlich noch mehr Ans\u00e4tze geben, um mit gro\u00dfen Marken zusammenzuarbeiten und so Umsatz zu generieren, sowie neue Features, um Nutzer-Zahlen und die Nutzung anzukurbeln. In anderen Worten wird es wahrscheinlich ein interessantes Jahr mit vielen Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>[bw_also_like id=&#8220;60187&#8243; title=&#8220;Das k\u00f6nnte Ihnen gefallen:&#8220; button_text=&#8220;Blogpost lesen&#8220;]<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Kreativere und k\u00fchnere Markenstimmen<\/h2>\n<p>Marken werden aufgrund der versch\u00e4rfteren Algorithmen mehr Risiken eingehen, wenn es um den Online-Auftritt geht. Unternehmen, wie das britische Wettunternehmen Paddy Power, pr\u00e4sentieren eine scherzhafte Seite ihrer Marke auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/paddypower\/status\/844887270859706368\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Social Media<\/a>. W\u00e4hrend hingegen Twitter Accounts wie der von Waterstones\u2019 Oxford Gesch\u00e4ft, einen einzigartigen und kreativen Weg gehen, was das <a href=\"https:\/\/www.buzzfeed.com\/robinedds\/reasons-to-love-waterstones-oxford-street?utm_term=.jopAjvYoO#.wjwdlXb0O\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Tweeten<\/a> angeht.<\/p>\n<p>In letzter Zeit sorgte vor allem ein Unternehmen f\u00fcr Aufmerksamkeit: Wendy\u2019s.<\/p>\n<p>Die amerikanische Schnellrestaurantkette nimmt auf seinem Twitter-Account Wettbewerber aufs Korn, postet Memes und gibt bissige Antworten an die Follower. Auch wenn alles scherzhaft gemeint ist, bewegen sich viele F\u00e4lle an der Grenze des guten Geschmacks und viele Social Media Manager w\u00fcrden nicht einmal im Traum an solch eine Vorgehensweise denken.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz scheint sich diese Methode auszuzahlen. Sie beschert Wendy\u2019s viel Aufmerksamkeit, einschlie\u00dflich der M\u00f6glichkeit, ein eigenes Reddit AMA (Aks Me Anything) abzuhalten, welches \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/IAmA\/comments\/7jsvm6\/we_are_the_team_behind_the_wendys_twitter_account\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">9.000 Kommentare<\/a> verzeichnen kann. Das ist viel Aufmerksamkeit f\u00fcr kosteng\u00fcnstiges Twittern.<\/p>\n<p>Das wird wahrscheinlich zu einigen Nachahmern f\u00fchren und einigen Wegbereitern, die etwas anderes ausprobieren. Eine k\u00fchne Vorgehensweise kann sich f\u00fcr manche Unternehmen auszahlen. Allerdings sieht es so aus, als h\u00e4tten wir dazu dieses Jahr bereits die erste Bruchlandung, als Virgin sich bereits die ersten zwei Tage von 2018 <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/news\/uk-42542640\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">\u00c4rger einhandelte<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Virtual und Augmented Reality<\/h2>\n<p>Sie langweilen sich wahrscheinlich beim Lesen genauso sehr, wie ich, als ich es schrieb, aber es k\u00f6nnte sein, dass 2018 endlich das Jahr ist, in dem VR und AR den Fu\u00df in Social Media fassen.<\/p>\n<p>VR und AR sind bei weitem keine neuen Technologien, aber sie werden immer allt\u00e4glicher und immer mehr private Haushalte verf\u00fcgen \u00fcber Headsets. Haupts\u00e4chlich wird es f\u00fcr das Gaming einsetzt, aber es gibt keinen Grund, warum Social Media Plattformen sich nicht damit befassen sollten. Twitter hat vor einigen Jahren ein VR-Team eingestellt und wie wir bereits erw\u00e4hnt haben, arbeitet Snapchat bereits mit dieser Technologie.<\/p>\n<p>Das Problem ist, dass Social Media \u00fcberall und unterwegs genutzt werden kann, w\u00e4hrend die Nutzung von VR-Headsets ziemlich ortsgebunden vonstatten geht. Ob eine Plattform die richtige Vorgehensweise findet, ist schwer zu sagen, aber in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten wird es dazu sicherlich einige Versuche geben, vor allem wenn die Technologie mobiler wird.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Platform-Abwanderung und Dezentralisierung<\/h2>\n<p>Wie jedes Jahr werden einige neue Social Media-Plattformen auftauchen, sie werden gehypt und voraussichtlich wieder verschwinden. Aber hin und wieder hat eines seinen Durchbruch und 2018 scheint ein gutes Jahr zu sein.<\/p>\n<p>Algorithmen und Kontroversen, Bedenken zum Datenschutz und eine immer wachsende Zahl an Personen, die Social Media nutzen und es als selbstverst\u00e4ndlich betrachten \u2013 die richtige Idee k\u00f6nnte viel Anklang finden. Discord konnte etwas \u00e4hnliches <a href=\"https:\/\/venturebeat.com\/2017\/12\/07\/2017-was-huge-for-discord-and-it-wants-to-do-even-more-in-2018\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">letztes Jahr<\/a> erreichen, eine Plattform, die aufgrund von spezifischen Interessen Menschen zusammenbringt mit der Option anonym zu bleiben (das hat gute und <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/think\/video\/how-discord-became-the-alt-right-s-favorite-organizing-platform-1082921539520\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">schlechte<\/a> Seiten).<\/p>\n<p>Discord k\u00f6nnte ein Zeichen daf\u00fcr sein, wohin sich Social Media bewegen k\u00f6nnte: eine Form der Dezentralisierung. Anstatt dass sich alle auf den gro\u00dfen Plattformen wie Facebook und Instagram aufhalten, k\u00f6nnten sich mehr und mehr Nutzer gezielterten und Nischen-Plattformen zuwenden (man k\u00f6nnte hier auch Snapchat hinzuz\u00e4hlen).<\/p>\n<p>Social Media ist in unserer Gesellschaft mittlerweile allgegenw\u00e4rtig, was hei\u00dft, dass es immer mehr Demographien nutzen. Der Zielmarkt f\u00fcr Ideen hat sich dadurch vergr\u00f6\u00dfert und Ideen haben heute Chancen, f\u00fcr die es vor f\u00fcnf Jahren noch kein Publikum gab. <\/p>\n<p>[bw_banner_cta button=&#8220;Demo anfordern&#8220; type=2 url=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/demo\/&#8220; title=&#8220;Mehr Insights erhalten&#8220; image=&#8220;https:\/\/www.brandwatch.com\/de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Analytics-Dashboard.png&#8220;]Mit Brandwatch Analytics k\u00f6nnen<br \/>\nSie wertvolle Einblicke aus Social Data gewinnen. 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