Social Media Management wird von Jahr zu Jahr komplexer. Für unser eigenes Social-Media-Team gehört diese Herausforderung zum Alltag. Als Teil von Cision verantwortet das Team heute die Social-Media-Präsenz über mehrere Accounts hinweg – für ein globales Unternehmen im Bereich Social Intelligence. Die Arbeit des Teams repräsentiert nicht unsere Marke, sondern muss zugleich den Wert unserer Tools belegen, auf die Marketer vertrauen sollen.

Unser Social-Media-Team arbeitet täglich mit unseren Lösungen für Social Media Management und Consumer Research. Diese Case Study zeigt, wie genau das Team diese einsetzt - und welche Learnings Sie für Ihr eigenes Team mitnehmen können.

Dafür sprechen wir direkt mit Meghan Meeker, Director, Social Media, Katie Slayford, Senior Social Media Manager, und Flor Liondi, Community Marketing Coordinator.

Sie erfahren, wie das Team Brandwatch nutzt, um:

  • Omnichannel-Engagement zu steuern
  • Die Content-Erstellung zu skalieren, ohne das Team zu überlasten 
  • Social Listening und Online-Daten in umsetzbare Insights zu verwandeln 
  • Den ROI von Social Media zu beweisen 

Erfahren Sie, wie Meghan, Katie und Flor mit den Tools von Brandwatch die gegenwärtigen Herausforderungen im Social Media Management meistern.

Ende des Social-Media-Verwaltungschaos

Die Herausforderung: Kontrolle behalten, ohne selbst der Engpass zu werden

Als Director of Social Media ist Meghan für jeden Social-Media-Beitrag verantwortlich, der im Namen des Unternehmens veröffentlicht wird. Sie muss also jederzeit wissen, was geplant ist, was bereits live ist und was noch ihre Freigabe benötigt. Und auch das Budget für Social-Media-Kampagnen ist nur so sicher, wie die Ergebnisse, die Meghan und ihr Team nachweisen können.

Für Katie, die die Social-Media-Kanäle von Brandwatch im Tagesgeschäft betreut, liegt die Herausforderung darin, ständig „zwischen Aufgaben und Plattformen hin- und herzuspringen“. Content-Erstellung, Community Management, Kundenservice-Anfragen und Wettbewerbsbeobachtung. All das muss in Echtzeit und über mehrere Kanäle hinweg erfolgen.

Die Lösung: Alles an einem Ort bündeln

Als erfahrene Social-Media-Expertin ist Katie überzeugt: Alles muss an einem Ort zusammenlaufen.

„Die Plattform ist einfach unkompliziert“, sagt sie. „Sie fügt sich ganz selbstverständlich in unseren Arbeitsalltag ein und unterstützt alle Prozesse, die wir benötigen.“

Das Team nutzt das Publish-Modul, um Inhalte weit im Voraus zu planen und zu terminieren. Für Flor ist das unverzichtbar geworden: „Die Planungs- und Scheduling-Funktionen sind ein zentraler Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Ich nutze sie, um die Inhalte für jeden Monat zu strukturieren und alles organisiert und auf Kurs zu halten.“

So erhält Meghan den umfassenden Überblick über alle Aktivitäten des Teams. Sie sieht, was ansteht, erkennt Lücken und kann sicherstellen, dass die Kommunikation zur Marke passt. Und das ohne ständige Abstimmungen oder Meetings.

Die Lösung: Freigabeprozesse effizienter gestalten

„Wie haben Social Media Manager eigentlich gearbeitet, bevor es Freigabe-Workflows gab?“

– Meghan Meeker, Director, Social Media, Brandwatch

Wer ein Social-Media-Team leitet, kennt den Balanceakt: Beiträge müssen auf Qualität geprüft werden, ohne den Prozess auszubremsen. Für Meghan war das schon immer eine zentrale Herausforderung im Social Media Management.

„Alle Social-Media-Beiträge des Unternehmens laufen bei mir zur Freigabe und Prüfung zusammen“, erklärt sie. Statt endloser E-Mail-Ketten und unklarer Versionen nutzt das Team die Freigabe-Workflows in Publish. So erfolgt das Feedback genau dort, wo es gebraucht wird – direkt am Beitrag.

Katie schätzt die unkomplizierten Freigabeprozesse besonders im Vergleich zu ihren früheren Positionen. „Der Prozess ist deutlich einfacher als bei meinen bisherigen Arbeitgebern. Durch Kommentare und Markierungen kann sich unser Team unkompliziert abstimmen.“

Katie und Flor reichen ihre Inhalte ein, Meghan prüft sie und hinterlässt ihr Feedback direkt in der Plattform. So sehen alle jederzeit, welchen Status ein Beitrag hat.

Bei 30 bis 40 Beiträgen, die jeden Monat den Freigabeprozess durchlaufen, sorgt der Workflow für gleichbleibend hohe Qualität, ohne das Team auszubremsen.

Kreative Blockaden überwinden 

Die Herausforderung: Mit dem steigenden Content-Bedarf Schritt halten 

Vor einem leeren Dokument zu sitzen, ist schon schwer genug. Regelmäßig Inhalte für eine Zielgruppe zu veröffentlichen, die echte Expertise erwartet - wie etwa die LinkedIn-Gruppe von Brandwatch für Social-Media-Professionals, erhöht den Druck deutlich.

Wenn Kennzahlen zusätzlich manuell ausgewertet werden müssen, um die erfolgreichsten Content-Muster zu erkennen, geht immer mehr Zeit für Planung statt für kreative Arbeit drauf.

Die Lösung: Daten sprechen lassen

Flor nimmt der Content-Planung das Rätselraten, indem sie kontinuierlich beobachtet, worüber Menschen in Echtzeit sprechen. Das hat ihren Ansatz grundlegend verändert.

„Anstatt zu fragen: ‚Was sollen wir posten?‘, frage ich heute: ‚Worüber sprechen die Menschen gerade wirklich, womit interagieren sie und worauf reagieren sie?‘“

Katie verfolgt denselben Ansatz: „Ich nutze Consumer Research, um Social-Media-Content zu entwickeln, Markenerwähnungen zu verfolgen und Wettbewerber zu beobachten. Die Dashboards helfen mir dabei, alle wichtigen Informationen schnell und übersichtlich zu erfassen.“

Wer echten Zielgruppengesprächen zuhört und daraus lernt, kann die Content-Planung deutlich strategischer angehen. Die besten Content-Ideen stecken oft bereits in den Gesprächen Ihrer Zielgruppe. Sie müssen nur wissen, wo Sie suchen müssen.

Nie wieder ein Gespräch verpassen

Die Herausforderung: Riesige Datenmengen in Insights verwandeln

Daten sind nur dann wertvoll, wenn man schnell weiß, was daraus zu tun ist. Für Social-Media-Teams ist das Ziel klar: alles an einem Ort sehen, um schnell reagieren zu können. Doch wenn Markenerwähnungen über Reddit-Threads, Instagram-Kommentare, LinkedIn-Diskussionen und Gespräche auf X verteilt sind, ist es schwierig, die wirklich relevanten Momente zu erkennen.  

Die Lösung: Chancen in Social-Media-Daten erkennen 

Katie betreut die Social-Media-Kanäle von Brandwatch seit Jahren und weiß: Wer ständig zwischen Plattformen wechselt, übersieht schnell Nachrichten und riskiert Überlastung. Die benutzerdefinierten Feeds in Engage geben ihr „den ganzen Tag über einen schnellen Überblick über unsere Posteingänge“.

„Für viele Kund:innen sind wir die erste Anlaufstelle, wenn Probleme oder Fehler auftreten“, sagt Katie. Deshalb muss das Team Serviceanfragen schnell erkennen, sich in Gespräche einschalten und im Blick behalten, wie die Marke online wahrgenommen wird, ohne sich durch unzählige Browser-Tabs kämpfen zu müssen.

Flor arbeitet genauso: „Ich nutze Engage, um mit unserer Zielgruppe in Kontakt zu treten, Fragen zu beantworten, mich an Gesprächen zu beteiligen und auf Anliegen einzugehen.“

Da nur drei Personen mehrere Markenkanäle betreuen, sorgt die zentrale Lösung für schnellere Reaktionen und dafür, dass nichts untergeht. Über Engage beantwortet das Team über alle Accounts hinweg jährlich fast 2.500 Anfragen.

Langfristig in KI-Suchen sichtbar werden und bleiben  

Die Herausforderung: In KI-generierten Antworten empfohlen werden 

Wie Menschen Marken entdecken, verändert sich rasant. Immer mehr Menschen nutzen KI-gestützte Suchplattformen wie ChatGPT, Perplexity und Co. Damit reicht es nicht mehr aus, in klassischen Suchergebnissen auf Platz 1 zu stehen. Marken müssen auch in KI-generierten Antworten erwähnt, zitiert und empfohlen werden.

Die Lösung: An den Gesprächen teilnehmen, auf die die KI zurückgreift 

Auf Plattformen wie Reddit aktiv zu sein, ist heute wichtiger denn je. Reddit gehört zu den wichtigsten Quellen für Tools wie Perplexity oder Google AI Overview. Jedes Gespräch, an dem sich das Social-Media-Team beteiligt, jede beantwortete Frage und jede Erwähnung kann also beeinflussen, wie KI-Plattformen über Brandwatch sprechen.

Genau hier hat sich die Strategie des Teams auf besonders spannende Weise weiterentwickelt.

„Wir nutzen Consumer Research, um unsere Sichtbarkeit in KI-Suchen zu erhöhen“, erklärt Meghan. „Wir beobachten Online-Gespräche, in denen Menschen nach Tools für Social Media Monitoring oder die Planung von Social-Media-Content suchen, und beteiligen uns, wenn es sinnvoll ist. Durch unsere Teilnahme an diesen Gesprächen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass KI unsere Produkte empfiehlt.“

Entscheidend ist dabei, wirklich hilfreich zu sein: Fragen beantworten, Insights teilen und sich authentisch in die Community einbringen. Mit anderen Worten: keine Verkaufspitches, sondern ein wertvoller Teil der Community sein.

Das Team hat in Consumer Research Alerts für Markenerwähnungen und relevante Themen eingerichtet. Fragt beispielsweise jemand auf Reddit nach Social-Listening-Tools, wird das Team benachrichtigt und kann sich direkt an der Unterhaltung beteiligen.

Katie hat diesen Ansatz weiterentwickelt. „So konnten wir uns stärker auf das Community Management konzentrieren – insbesondere im Zuge unserer stärkeren Ausrichtung auf Reddit. Dadurch ist unsere Sichtbarkeit in Large Language Models gestiegen und auch unsere Platzierung in den Suchergebnissen hat sich verbessert.“

Auch Branchenexpert:innen werden zunehmend darauf aufmerksam.

Mehr als nur oberflächliche Kennzahlen

Die Herausforderung: Kennzahlen mit den Geschäftszielen verknüpfen 

Die vielleicht größte Herausforderung für jedes Social-Media-Team besteht darin, zu belegen, welchen Beitrag die eigene Arbeit zum Unternehmenserfolg leistet.

„Ich könnte meinen Job nicht machen, wenn ich den Erfolg unserer organischen Social-Media-Aktivitäten nicht sichtbar machen und nachweisen könnte“, sagt Meghan.

Keine Führungsebene möchte nur von Likes und Follower-Zahlen hören. Entscheidend ist, wie Social Media zu Pipeline, Umsatz und Markenwahrnehmung beiträgt. Wer mehrere Kanäle und Kampagnen gleichzeitig steuert, muss diesen Zusammenhang klar vermitteln können. Genau das schafft die Grundlage dafür, den Wert von Social-Media-Management im Unternehmen zu belegen.

Die Lösung: Aussagekräftige Reportings erstellen

Um sich die Unterstützung der Führungsebene dauerhaft zu sichern, muss der geschäftliche Mehrwert von Social Media klar erkennbar sein. Dafür hat Meghan ein umfassendes Reporting-System auf Basis individuell konfigurierbarer Dashboards aufgebaut.

„Innerhalb von Social-Media-Management ist Measure mein bester Freund“, sagt sie. „Ich könnte mir nicht vorstellen, meinen Job ohne das Tool zu machen.“

Das Team arbeitet mit drei Arten von Dashboards:

  • Brand-Health-Dashboards, die die laufende Markenperformance in Social Media abbilden
  • Kampagnen-Dashboards, die den ROI einzelner Maßnahmen nachweisen
  • Content-Performance-Dashboards, die zeigen, was funktioniert – und was nicht

„Ich finde es großartig, bei Bedarf individuelle Dashboards für verschiedene Kennzahlen erstellen zu können“, erklärt Meghan. Mit den anpassbaren Dashboards kann sie Fragen der Führungsebene spontan beantworten und jederzeit die richtigen Zahlen für die richtigen Stakeholder bereitstellen.

Auch Flor profitiert davon: „Ein großer manueller Arbeitsschritt fällt weg. Ich muss Kennzahlen nicht mehr selbst berechnen, weil das Tool sie automatisch zusammenführt. Das spart Zeit und macht das Reporting deutlich effizienter.“

Für ein dreiköpfiges Team ist das ein entscheidender Unterschied: Statt Stunden mit der manuellen Aufbereitung von Daten zu verbringen, kann das Team diese Zeit in die Arbeit investieren, die wirklich zählt.

Strategie in Echtzeit anpassen

Die Herausforderung: Plattformübergreifend erkennen, was funktioniert 

Das Social-Media-Team von Brandwatch testet kontinuierlich neue Ansätze und passt seine Arbeit anhand der gewonnenen Daten an.

Die Lösung: Beiträge taggen und tiefere Performance-Insights gewinnen

Meghan hat das Team kürzlich dazu angeregt, seine gesamte Tagging-Strategie zu überarbeiten, um aus den Beitrags-Tags noch aussagekräftigere Insights zu gewinnen.

Das Team nutzt diese Erkenntnisse, um fundiertere Entscheidungen zu treffen. So kann es beispielsweise erkennen, welche von Mitarbeitenden erstellten Videos besser abschneiden als statische Grafiken, welche Themen das meiste Engagement erzielen und welche Formate auf den einzelnen Plattformen am besten funktionieren.

Hier ist ein Beitrag, der besonders viel Aufmerksamkeit erzielt hat.

Diese kontinuierliche Optimierung funktioniert nur, wenn die Analysen für das gesamte Team zugänglich sind und nicht lediglich in einem monatlichen Report landen. Für Meghan, Katie und Flor bedeutet das, dass sie ihre Strategie laufend anpassen können, wenn sich Plattformen, Zielgruppen und Prioritäten verändern.

Das Wichtigste auf einen Blick 

Sie brauchen weder ein größeres Budget noch mehr Personal, um Wirkung zu erzielen. Entscheidend sind Systeme, mit denen Sie effizienter arbeiten können: zentrale Tools, die den administrativen Aufwand reduzieren, Daten, mit denen Sie Chancen frühzeitig erkennen, und Reportings, die den geschäftlichen Wert Ihrer Arbeit belegen.

Ganz gleich, ob Sie allein arbeiten oder ein globales Social-Media-Team leiten: Die Herausforderungen ähneln sich oft stark. Den Unterschied machen die richtigen Workflows und Insights. Sie helfen Ihnen, schneller zu handeln, fundiertere Entscheidungen zu treffen und Ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg sichtbar zu machen – ohne dass das Team dabei ausbrennt.