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Der unkomplizierte Guide für den Aufbau einer Social-Media-Strategie

Suchen Sie nach einem klaren und einfachen Weg für Ihre Social-Media-Strategie? Dann sind Sie hier richtig.

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Eine gute Social-Media-Strategie macht den Unterschied zwischen „Etwas Lärm machen“ und „sich darin verlieren“.

Social Media ist ein komplexer und vielseitiger Bereich. Es gibt verschiedene Plattformen, eine große Auswahl an Content-Formaten und Best Practices und eine Reihe von Trends, mit denen man Schritt halten sollte. Und jede Marke auf der Welt konkurriert in den sozialen Medien um Aufmerksamkeit und Engagement.

In einem solch dynamischen Umfeld ist es entscheidend, eine klare Strategie zu entwickeln, die Ihre Initiativen leitet. Der Versuch, Social Media ohne eine klar definierte Strategie zu nutzen, ist wie eine Wanderung durch einen dichten Wald ohne Kompass. In solch einem Fall können Sie sich verlaufen – oder zumindest Schwierigkeiten haben, den besten Weg zu finden.

Mit einer konkreten Social-Media-Strategie sind Ihre Bemühungen entschlossener, effizienter, konsequenter und letztlich effektiver.

In diesem Guide behandeln wir die wesentlichen Elemente, die Sie für die Entwicklung einer soliden Social-Media-Strategie benötigen:

  • Definition Ihrer Ziele
  • Kenntnisse über Ihre Zielgruppe
  • Sondierung des Wettbewerbs
  • Fokus auf die richtigen Kanäle
  • Entwicklung eines Content-Game-Plans
  • Nutzung hilfreicher Tools
  • Analyse und Optimierung

Definition Ihrer Ziele

Der legendäre Yogi Berra sagte einmal: „Wenn Sie nicht wissen, wo Sie hingehen, landen Sie oanders.“ 

Dieses Paradoxon sollte eigentlich lustig sein, doch die Idee trifft sowohl für die Wirtschaft als auch für das Leben im Allgemeinen voll ins Schwarze. Aus diesem Grund ist die Zielsetzung der erste Schritt in Richtung einer Social-Media-Strategie.

Geschäftsziele sind die Grundlage jeder Social-Media-Strategie. Wenn Sie Ihre Ziele nicht klar definieren, fehlt Ihrer Strategie die Grundlage.

Gehen wir zunächst auf sechs allgemeine Zielkategorien ein, die Sie sich zu eigen machen können:

  • Awareness: Positionieren Sie Ihre Marke bei Ihrer Zielgruppe, um sie bekannt zu machen 
  • Traffic: Leiten Sie Nutzer:innen auf Ihre Website und/oder sozialen Profile, um weitere Maßnahmen zu ergreifen
  • Engagement: Bauen Sie Vertrauen zu Ihrer Zielgruppe auf und pflegen Sie diese Beziehungen
  • Sentiment: Formen Sie die öffentliche Wahrnehmung Ihrer Marke, um Ihre Zielgruppe für sich zu gewinnen
  • Conversion: Gewinnen Sie Abonnenten, Leads und Verkäufe, um Ihren Gewinn zu steigern
  • Customer Experience: Verwandeln Sie Ihren bestehenden Kundenstamm in treue Anhänger Ihrer Marke

Schauen Sie sich an, wie diese Kategorien auf die Phasen Ihres Marketing-Funnels abgestimmt sind. Jede Marke sollte sich darüber bewusst werden, welchen Segmente des Marketing-Funnels bei den Social-Media-Bemühungen Priorität eingeräumt werden soll.

S.M.A.R.T.-Ziele

Sobald Sie sich über Ihre übergreifenden Zielkategorien Gedanken gemacht haben, müssen Sie tiefer gehen und Ihre S.M.A.R.T-Ziele entwickeln.

Ein S.M.A.R.T.-Ziel ist:

  • Spezifisch: Ersetzen Sie allgemeine Konzepte durch quantifizierbare Ergebnisse
  • Messbar: Verwenden Sie objektive Kennzahlen, die getrackt werden können
  • Attainable (Erreichbar): Setzen Sie sich ehrgeizige, aber realistische Ziele
  • Relevant: Bekommen Sie ein Verständnis dafür, wie sich das Ziel in das Gesamtbild integriert
  • Time-bound (Zeitgebunden): Nutzen Sie Termine und Fristen, um die Verantwortlichkeit zu wahren

Wir zeigen Ihnen ein Beispiel für ein S.M.A.R.T-Ziel für die Kategorie Traffic: „Bis Juni 2023 möchte ich 5.000 Besucher:innen pro Monat über soziale Kanäle erreichen.“

Wenn Sie Ihre Ziele definiert haben, müssen Sie sich darauf vorbereiten, sie zu erreichen – und das beginnt mit einer Kombination aus gründlicher Überlegung und sorgfältiger Recherche.

Kenntnisse über Ihre Zielgruppe

Um in den sozialen Medien Anklang zu finden, müssen Sie wissen, mit wem Sie sprechen.

Dazu müssen Sie Ihre Zielgruppe identifizieren, sie recherchieren und ihr zuhören, um Inhalte und Botschaften zu erstellen, die für sie relevant sind.

Kundenpersonas sind eine primäre Methode zur Definition von Zielgruppensegmenten. Eine Kundenpersona ist eine fiktive Figur, die Sie erschaffen, um die wichtigsten Eigenschaften und Merkmale Ihrer Zielgruppe zu repräsentieren.

Eine vollständige Kundenpersona enthält ein detailliertes Profil mit Informationen wie:

Demografische Daten:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Standort
  • Beschäftigung
  • Einkommen
  • Familienstand
  • Bildung

Psychografische Daten:

  • Persönlichkeitsmerkmale
  • Werte
  • Einstellungen
  • Interessen
  • Verhaltenstendenzen

Mithilfe dieser detaillierten Profile können Sie Ihre Inhalte entsprechend anpassen und die Relevanz und Effektivität maximieren. Ein potenzieller Fallstrick bei Kundenpersonas ist jedoch die Versuchung, sie auf der Grundlage von Intuition und nicht auf Daten zu erstellen. Dies führt zu einer Reihe von Personas, die widerspiegeln, wer Ihre Zielgruppe sein soll – anstatt wer sie tatsächlich ist. Die Lösung? Zielgruppenrecherche.

Zielgruppenrecherche

Wenn Ihr Unternehmen nicht gerade erst gegründet wurde, haben Sie bereits eine umfassende Quelle für Zielgruppendaten: Ihren bestehenden Kundenstamm. Um mehr über Ihre Kund:innen zu erfahren, führen Sie Umfragen auf verschiedenen Kanälen (z. B. E-Mail, Zahlungsseiten usw.) durch. 

Außerdem sollten Sie die Online-Bewertungen, die Kundenserviceprotokolle und die CRM-Daten Ihrer Marke sorgfältig analysieren, um Erkenntnisse über deren Präferenzen und Herausforderungen zu erhalten.

Wenn Sie bereits Social Media Follower haben, können Sie die integrierten Analysetools auf jeder Plattform verwenden, um die demografischen Daten und Interessen Ihrer Zielgruppe auszuwerten.

Brandwatch Social Panels ist eine weitere Möglichkeit, mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren, denn sie hilft Marken, die Gespräche bestimmter Personengruppen zu hören und mehr über ihre Interessen, Bedürfnisse und Meinungen zu erfahren.

Außerdem können Sie öffentliche Foren wie Quora nutzen, um zu recherchieren, welche Fragen Menschen zu einem bestimmten Thema stellen. Das lässt oft darauf schließen, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. 

Denken Sie daran, dass Ihr Ziel nicht nur darin bestehen sollte, zu wissen, wer Ihre Zielgruppe ist – sondern auch zu verstehen, was sie begeistert und herausfordert.

Sondierung des Wettbewerbs

Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, wenn Sie Ihre Social-Media-Strategie entwickeln. Schauen Sie sich an, was andere Marken in Ihrer Nische tun (und was für sie funktioniert), um sich einen Überblick zu verschaffen und Ihre eigene Strategie zu entwickeln. Sie können versuchen, besser zu sein als die Konkurrenz oder Bereiche zu finden, aus denen Sie Kapital schlagen können.

Erstellen Sie eine Liste mit den 5-10 wichtigsten Wettbewerbern Ihrer Branche. Wenn Sie Hilfe benötigen, verwenden Sie Google und geben Sie Suchbegriffe ein, die Ihren Produkten/Dienstleistungen ähneln. Die Ergebnisse auf der ersten Seite stammen wahrscheinlich von den führenden Unternehmen in diesem Bereich.

Bei der Analyse Ihrer Konkurrenten sollten Sie sich einige wichtige Fragen stellen:

  • Auf welchen sozialen Kanälen sind sie am aktivsten und beliebtesten?
  • Welche Arten von Inhalten werden veröffentlicht? (Videos, Bilder, Storys, Paid Ads usw.)
  • Wie viel Resonanz erhalten Sie auf den verschiedenen Kanälen und zu den jeweiligen Inhalten?
  • Welchen Ton und welches Design verwenden sie in ihren Inhalten?

Sie sollten keine Wettbewerbsanalyse durchführen, um zu kopieren, was andere tun. Machen Sie sich Notizen zu allgemeinen Grundsätzen, Taktiken und Trends, die Sie erkennen, um zu ermitteln, wie Ihre Marke ihren ganz eigenen Akzent setzen kann.

Fokus auf die richtigen Kanäle

Sobald Sie Ihre Kundenpersonas erstellt und eine Wettbewerbsanalyse durchgeführt haben, können Sie entscheiden, auf welche Plattformen Sie sich konzentrieren möchten.

Faktoren, die Sie dabei berücksichtigen sollten:

  • Die Plattformen, auf denen Ihre Zielgruppe Zeit verbringt
  • Die Unterschiede zwischen den Plattformen
  • Ihre Branche
  • Ihre Ziele

Dies sind einige der führenden Netzwerke, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • LinkedIn
  • TikTok
  • Pinterest
  • Snapchat

Wenn Sie Ihre primären Kanäle ausgewählt haben, müssen Sie einen Plan für die Veröffentlichung konsistenter, überzeugender Inhalte erstellen, um Ihre Zielgruppe auf jedem Kanal zu erreichen.

Entwicklung eines Content-Game-Plans

Inhalte sind das Herzstück der sozialen Medien, weshalb alles, was wir bisher behandelt haben, zu diesem wichtigen Abschnitt geführt hat. 

An diesem Punkt haben Sie nun eine Reihe nützlicher Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer Inhalte helfen:

  • Sie haben Ihre Ziele festgelegt, die die von Ihnen verwendeten Inhaltstypen und -formate beeinflussen sollten (z. B. Markenbilder für die Bekanntheit, Storys, Umfragen für die Interaktion, Produktbilder und Demovideos für die Konversion usw.).
  • Sie haben Ihre Kundenpersonas erstellt, was sich auf Ihre Botschaften auswirken sollte (z. B. auf eine vertrauensvolle Weise zu sprechen, die Dinge zu feiern, die sie lieben, und die Schwachpunkte herauszuarbeiten, die sie stören).
  • Sie haben die Konkurrenz analysiert, um herauszufinden, welche Taktiken sie anwendet, was für sie funktioniert (und was nicht) und wie Ihre Marke sich differenzieren kann.
  • Sie haben die Social-Media-Kanäle identifiziert, die am besten zu Ihren Kundenpersonas passen.

Wenn Sie die oben genannten Punkte zusammenführen, können Sie eine Reihe von Content-Buckets entwickeln, um die Inhalte zu kategorisieren, die Sie veröffentlichen möchten. Dadurch werden Ihre Inhalte in den sozialen Medien strukturiert und klar.

So sieht ein hypothetischer Content-Bucket für ein Fitness-App-Unternehmen aus:

Markenstimme

Es ist gut, verschiedene Content-Buckets zu haben. Allerdings sollte Ihre Markenstimme ein Aspekt sein, der in allen Inhalten gleich ist. 

Um eine Markenidentität zu etablieren, ist es wichtig, einen einheitliche Tone of Voice auf allen Kanälen zu haben. Fragen Sie sich also: Wenn meine Marke eine Person wäre, wie würde sie klingen? Wäre sie eher auffällig, skurril, verspielt, inspirierend, dramatisch, nachdenklich, professionell? Sie müssen sich nicht auf einen Ton beschränken. Sie können eine Reihe von Adjektiven zusammenstellen, um ein ganzheitlicheres Bild zu schaffen. 

Terminierung

Implementieren Sie einen Content-Kalender, damit Sie den Überblick über Ihre Veröffentlichungen behalten. Zusätzlich zum Wochentag sollte Ihr Veröffentlichungskalender auch die optimalen Zeiten für die Veröffentlichung in den sozialen Medien berücksichtigen. 

Sie können Ihren Kalender manuell zusammenstellen oder Zeit und Ressourcen sparen, indem Sie ein Social-Media-Planungstool verwenden, um den Prozess zu optimieren. 

Nutzung hilfreicher Tools

Wir wissen, was Sie an diesem Punkt denken. Bei all diesen verschiedenen Social-Media-Kanälen, Zielgruppen, SMART-Zielen und Strategien muss man rund um die Uhr in den sozialen Medien sein, um Schritt zu halten. Nein!

Es gibt eine Fülle von Social-Media-Tools, die Ihnen das Leben erleichtern, und Sie sollten sich diese zunutze machen. 

Dazu gehören Tools, die bei Folgendem helfen:

  • Planungstools
  • Verwaltung des Social-Media-Posteingangs
  • Leistungsüberwachung
  • Benchmarking
  • Ideenfindung für Inhalte

Analysieren und verfeinern

Mit den oben genannten Konzepten und Richtlinien haben Sie alles, was Sie brauchen, um eine klare, solide Social-Media-Strategie für Ihre Marke zu entwickeln. Dadurch können Sie in den sozialen Medien entschiedener, effizienter, konsequenter und effektiver auftreten. 

Sobald Sie mit der Umsetzung Ihrer Strategie begonnen haben, sollten Sie Ihre Performance regelmäßig überprüfen, um aus Ihren Erfolgen zu lernen und Schwachstellen zu identifizieren, die Sie verbessern können.

Bei der Überprüfung Ihrer Social-Media-Performance liegt die Wahrheit in den Daten – was bedeutet, dass Sie sich Ihre KPIs und andere Kennzahlen genau ansehen sollten. Brauchen Sie Hilfe? Wir unterstützen Sie!

Zur Inspiration

Die folgende Strategie ist ein Beispiel für ein fiktives Fitness-App-Unternehmen.
Goals Awareness: 15k new followers by April 2021 AND Conversion: 5k new app downloads by April 2021
Customer personas Motivated Martin: male, age 30-38, urban area, corporate job, feels like he’s falling out of shape in his 30’s and is eager to reverse that. AND Busy Brenda: female, age 28-35, suburban area, middle income, struggles to find time for fitness, balancing work, young kids, etc.
Primary platforms Instagram, Facebook
Brand voice Upbeat, motivational, understanding, with a dash of humor

Abschließende Gedanken

Jetzt wissen Sie, was es braucht, um sich von der Masse abzuheben, und wie Sie Social Media für Ihr Unternehmen nutzen können. 

Sie wissen alles über SMART-Ziele, Psychografiken, Content-Pläne und die Markenstimme. All diese Aspekte sind von unschätzbarem Wert, wenn Sie eine Fangemeinde mithilfe von Social-Media-Inhalten aufbauen wollen, die Ihre Beiträge mit Begeisterung liest.

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