Wenn Sie Ihre Social-Media-Aktivitäten auf das nächste Level bringen möchten, führt kein Weg daran vorbei, sich mit Social-Media-Analytics und den dahinterliegenden Daten auseinanderzusetzen.
Und weil es so wichtig ist, noch einmal ganz deutlich: Die Analyse von Social Media sollte ein zentraler Bestandteil Ihrer Online-Strategie sein.
Denn die Arbeit zahlt sich aus. Wenn Sie Daten aus den wichtigsten sozialen Netzwerken analysieren, gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die Vorlieben und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppe. Gleichzeitig erkennen Sie, welche Inhalte Menschen dazu bewegen, Beiträge zu liken, zu speichern oder zu teilen.
Mit diesem Wissen können Sie Content entwickeln, der wirklich zu Ihrer Zielgruppe passt. Und mehr noch: Wer Social-Media-Analytics gezielt einsetzt, kann auch den Erfolg von Marketingkampagnen besser messen und die eigene Wirkung kontinuierlich steigern.
Aber der Reihe nach. Bevor Sie das volle Potenzial von Social-Media-Analytics ausschöpfen können, sollten Sie zunächst die wichtigsten Bestandteile des Prozesses verstehen.
Erste Schritte mit Social Media Analytics
In diesem umfassenden Guide führen wir Sie Schritt für Schritt durch den Prozess der Social-Media-Analyse – von der Datenerhebung über die Auswertung und Interpretation bis hin zur Frage, wie Sie Ihre Strategie auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickeln können.
Wenn Sie gerade erst in die Welt der Social-Media-Analyse einsteigen, können Ihnen zahlreiche Social-Media-Analytics-Tools die Arbeit deutlich erleichtern. Wir geben Ihnen einen Überblick über einige der besten Optionen, die Sie ausprobieren können.
Außerdem werfen wir einen genaueren Blick auf verschiedene Aspekte von Social Media Analytics: Welche Arten von Daten lassen sich erfassen? Welche Kennzahlen sollten Sie im Blick behalten? Und wie können Sie diese Insights nutzen, um Ihre Inhalte und Kampagnen gezielt zu optimieren?
Ganz gleich, ob Sie als Social Media Analyst arbeiten oder im Social-Team ganz nebenbei die Rolle des Datenprofis übernehmen: Dieser Guide hilft Ihnen dabei, relevante Daten zu identifizieren, wertvolle Erkenntnisse über Ihre Performance zu gewinnen und Ihre Social-Media-Strategie kontinuierlich zu verbessern.In diesem umfassenden Guide führen wir Sie Schritt für Schritt durch den Prozess der Social-Media-Analyse – von der Datenerhebung über die Auswertung und Interpretation bis hin zur Frage, wie Sie Ihre Strategie auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickeln können.
Wenn Sie gerade erst in die Welt der Social-Media-Analyse einsteigen, können Ihnen zahlreiche Social-Media-Analytics-Tools die Arbeit deutlich erleichtern. Wir geben Ihnen einen Überblick über einige der besten Optionen, die Sie ausprobieren können.
Außerdem werfen wir einen genaueren Blick auf verschiedene Aspekte von Social-Media-Analytics: Welche Arten von Daten lassen sich erfassen? Welche Kennzahlen sollten Sie im Blick behalten? Und wie können Sie diese Insights nutzen, um Ihre Inhalte und Kampagnen gezielt zu optimieren?
Ganz gleich, ob Sie als Social-Media-Analyst arbeiten oder im Social-Team ganz nebenbei die Rolle des Datenprofis übernehmen: Dieser Guide hilft Ihnen dabei, relevante Daten zu identifizieren, wertvolle Erkenntnisse über Ihre Performance zu gewinnen und Ihre Social-Media-Strategie kontinuierlich zu verbessern.
Social Media Analytics verstehen
Was genau versteht man eigentlich unter Social-Media-Analytics? Schauen wir uns den Begriff einmal genauer an.
In diesem Abschnitt erklären wir zunächst die wichtigsten Grundlagen und zeigen anschließend, warum Social-Media-Analytics einen so großen Einfluss auf Ihre Social-Media-Marketingaktivitäten haben kann.
Wenn Sie sich bisher noch nicht intensiver mit Social-Media-Analytics beschäftigt haben, sind Sie hier genau richtig.
Was ist Social-Media-Analytics?
Bei Social-Media-Analytics geht es darum, Social-Media-Daten zu erfassen, zu analysieren und zu interpretieren, um daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Diese können beispielsweise dabei helfen, den Erfolg einer bestehenden Strategie zu bewerten oder eine zukünftige Social-Media-Strategie neu auszurichten.
Dafür werden verschiedene Datenpunkte wie Engagement, Reichweite und Stimmung analysiert, um die Effektivität eines bestimmten Kanals oder einer Kampagne zu bewerten.
Warum ist Social Media Analytics wichtig?
Social Media Analytics ist aus mehreren Gründen ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Social-Media-Arbeit. Sie hilft Ihnen dabei:
Datenbasierte Entscheidungen zu treffen – Stützen Sie Ihre Strategie auf konkrete Erkenntnisse statt auf Bauchgefühl oder Annahmen.
Erfolg zu messen – Erkennen Sie anhand klarer Kennzahlen, was funktioniert und was nicht.
Content zu verbessern – Finden Sie heraus, welche Inhalte, Themen und Formate besonders gut performen.
Wettbewerber im Blick zu behalten – Vergleichen Sie Ihre Performance mit der Konkurrenz und lernen Sie aus deren Erfolgen und Misserfolgen mithilfe einer Social-Media-Wettbewerbsanalyse.
Targeting und Messaging zu optimieren – Nutzen Sie Zielgruppenanalysen, um besser zu verstehen, wen Sie erreichen und wie und wann Sie diese Personen am besten ansprechen.
Budgets gezielter einzusetzen – Investieren Sie Ihre Ressourcen in die Kanäle und Maßnahmen, die den besten ROI liefern.
Tools für Social Media Analytics
Alle Daten zusammenzutragen, die für eine fundierte Social-Media-Analyse nötig sind, wäre ohne spezialisierte Tools äußerst aufwendig und zeitintensiv. Solche Lösungen können einen großen Teil des Prozesses automatisieren und die Analyse deutlich effizienter machen.
Um den Aufwand zu reduzieren, kann es sich daher lohnen, in eine passende Softwarelösung zu investieren.
Social-Media-Analytics-Tools im Vergleich
Wenn es um Social-Media-Analytics-Tools geht, gibt es einige bekannte Anbieter auf dem Markt. Dazu zählen unter anderem:
Brandwatch - Eine umfassende Social-Media-Management-Lösung mit leistungsstarken Social-Listening-Funktionen, mit denen sich Marken-Erwähnungen verfolgen lassen. So können große Mengen an Gesprächen beobachtet und analysiert sowie detaillierte Sentiment-Analysen durchgeführt werden. Brandwatch ist dafür bekannt, eine Vielzahl direkt nutzbarer Insights bereitzustellen – darunter auch die Möglichkeit, die Performance bestimmter Keywords und Hashtags zu verfolgen. Mit Brandwatch Consumer Research erhalten Sie Zugriff auf Insights aus mehr als 100 Millionen Websites und über 1,4 Billionen Posts.
Google Analytics – Ein kostenloses Analysetool, das Einblicke in Website-Traffic, Zielgruppen und Conversions bietet. Auch wenn der Schwerpunkt auf Websites liegt, ist Google Analytics hilfreich, um zu verstehen, wie Social Media Traffic und Conversions beeinflusst.
Sprout Social – Ein kostenpflichtiges Social-Media-Analytics-Tool mit umfassenden Analysefunktionen, Wettbewerbsanalysen und automatisierten Reports.
Hootsuite Analytics – Ein kostenpflichtiges Analyse-Tool, das unter anderem Kennzahlen zur Post-Performance, Team-Tracking und Einblicke in Ihre Zielgruppe bietet.
Das ist natürlich nur eine erste Auswahl. Es gibt noch viele weitere Lösungen auf dem Markt. Da jedes Tool unterschiedliche Stärken hat, hängt die beste Wahl von Ihren individuellen Anforderungen und Ihrem Budget ab.
Integrationen mit Social-Media-Management-Tools
Viele Social-Media-Analytics-Tools lassen sich nahtlos mit klassischen Social-Media-Marketing-Tools integrieren und können so den Arbeitsaufwand im Alltag reduzieren.
Die Meta Business Suite, früher Facebook Business Suite, bündelt beispielsweise die Verwaltung von Facebook, Instagram und WhatsApp an einem Ort. Dadurch können Sie auch Ihre Analytics-Daten zentral einsehen.
Auch Social-Media-Management-Lösungen wie Brandwatch, Hootsuite und Sprout Social unterstützen Integrationen mit verschiedenen Social-Media-Plattformen. So können Sie mehrere Kanäle über ein zentrales Dashboard verwalten und analysieren.
Eine Social-Media-Strategie mit Analytics entwickeln
Ihre Social-Media-Analysen liefern nur dann wirklich aussagekräftige Insights, wenn Sie regelmäßig auf verschiedenen Social-Media-Kanälen aktiv sind. Deshalb ist eine klar definierte Social-Media-Marketingstrategie ein wichtiger Bestandteil des gesamten Analytics-Prozesses.
Grundsätzlich gibt es zwei zentrale Bereiche, in denen Analytics Sie unterstützen kann. So gehen Sie am besten vor:
1. Strategie an den Geschäftszielen ausrichten
Bevor Sie Inhalte veröffentlichen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Social-Media-Strategie auf Ihre übergeordneten Geschäftsziele einzahlt.
Nutzen Sie Analytics-Daten, um realistische Ziele für Ihre Marketingkampagnen festzulegen. Ein Blick auf vergangene Erfolge hilft Ihnen dabei einzuschätzen, was erreichbar ist und worauf Sie aufbauen können.
Mögliche Ziele sind zum Beispiel:
- Markenbekanntheit steigern
- Umsatz oder Lead-Generierung fördern
- Kundenengagement stärken
- eine Community aufbauen
- Kundenservice anbieten
- Thought Leadership etablieren
Ganz gleich, welche Ziele Sie verfolgen: Analytics kann eine fundierte Grundlage für Ihre Entscheidungen schaffen und Ihnen dabei helfen, Ihre Strategie gezielt darauf auszurichten.
2. Die richtigen Social-Media-Kanäle identifizieren
Analytics hilft Ihnen außerdem dabei zu entscheiden, auf welche Social-Media-Kanäle Sie sich konzentrieren sollten. Analysieren Sie zunächst Ihre Zielgruppen und finden Sie heraus, auf welchen Plattformen sie besonders aktiv sind.
Facebook eignet sich mit seiner großen Nutzerbasis und den vielfältigen Funktionen beispielsweise gut für Unternehmen, die unterschiedliche Zielgruppen erreichen möchten. Mit Facebook-Seiten, Gruppen und Ads können Sie verschiedene Segmente Ihrer Zielgruppe gezielt ansprechen und mit ihnen interagieren.
Instagram ist die Plattform der Wahl, wenn Marken ihre Ästhetik durch stark visuelle Inhalte in den Mittelpunkt stellen möchten. Besonders effektiv ist Instagram für Lifestyle-, Fashion- und Food-Marken sowie für alle Unternehmen, bei denen visuelles Storytelling eine wichtige Rolle spielt.
TikTok eignet sich besonders gut, um jüngere Zielgruppen zu erreichen. Die Plattform ist bekannt für kurze Videoformate, die eher authentisch und unterhaltsam als stark inszeniert wirken.
LinkedIn ist ideal für B2B-Content, Thought Leadership und Unternehmensnews. Die Plattform gilt als zentrale Anlaufstelle für professionelles Networking und B2B-Marketing.
X (ehemals Twitter) wird vor allem für schnelle Updates, die Teilnahme an aktuellen Diskussionen und den direkten Austausch mit Kund:innen in Echtzeit genutzt. Auch wenn sich die Plattform in den vergangenen Jahren stark verändert hat, kann sie für Marken weiterhin wertvoll sein, wenn diese relevante Beiträge zu laufenden Gesprächen leisten können.
Die Analyse der einzelnen Plattformen und ihrer jeweiligen Zielgruppen hilft Ihnen dabei, die passenden Kanäle auszuwählen und diese sinnvoll mit Ihrer übergeordneten Strategie zu verknüpfen.
Die wichtigsten Kennzahlen immer im Blick
Schauen wir uns nun die konkreten Kennzahlen an, die Sie verfolgen sollten. Auch wenn sich die Anforderungen von Marke zu Marke unterscheiden, gibt es einige grundlegende Kennzahlen, die für die meisten Unternehmen relevant sind.
1. 1. Definieren Sie Ihre Kennzahlen
Social-Media-Plattformen stellen Ihnen bereits große Mengen an Rohdaten zur Verfügung. Damit daraus jedoch aussagekräftige Erkenntnisse werden, müssen Sie zunächst festlegen, welche Kennzahlen für Ihre Ziele tatsächlich relevant sind.
Fragen Sie sich: Was möchten Sie mit Ihren Social-Media-Aktivitäten erreichen? Und welches konkrete Ergebnis streben Sie an? Die Antworten darauf helfen Ihnen dabei, die richtigen Kennzahlen für Ihre Analyse auszuwählen.
Zu den wichtigsten allgemeinen Kennzahlen gehören:
- Anzahl der Follower
- Likes und Favoriten
- Shares und Reposts
- Reichweite
- Impressionen
- Anzahl der Erwähnungen
- Direktnachrichten
- Klicks auf Story-Links und Websites bei Instagram
- Videoaufrufe und Wiedergabedauer
Natürlich verfolgt jede Marke auf Social Media unterschiedliche Ziele. Definieren Sie deshalb Ihre wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) und legen Sie fest, wie Sie die gewünschten Ergebnisse erreichen können.
2. Engagement-Kennzahlen
Engagement-Kennzahlen zeigen, wie Ihre Zielgruppe mit Ihren Inhalten interagiert. Ein hohes Engagement deutet darauf hin, dass Ihre Inhalte bei Ihrem Publikum ankommen und Gespräche anregen.
Wichtige Engagement-Kennzahlen sind:
- Likes, Reaktionen und Favoriten
- Kommentare und Antworten
- Shares, Reposts und gespeicherte Beiträge
- Klickrate
Engagement-Rate (Gesamtzahl der Interaktionen geteilt durch Reichweite oder Impressionen)
Analysieren Sie auch Beiträge mit schwächerer Performance und prüfen Sie, ob sich Muster erkennen lassen, die Aufschluss über die Content-Präferenzen Ihrer Zielgruppe geben. Liegt es beispielsweise am Content-Format, kann es sich lohnen, erfolgreiche Inhalte in einem anderen Format neu aufzubereiten.
3. Kennzahlen für Reichweite und Markenbekanntheit
Diese Kennzahlen zeigen Ihnen, wie viele Menschen Ihre Inhalte sehen und dadurch auf Ihre Marke aufmerksam werden.
Wichtige Reichweiten-Kennzahlen sind:
- Impressionen (Gesamtzahl der Views)
- Reichweite (Anzahl unique viewers)
- Follower-Wachstumsrate
- Share of Voice innerhalb Ihrer Branche
- Suchvolumen für Ihre Marke
Wenn Sie den Unterschied zwischen Reichweite und Impressionen verstehen, können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte genauer bewerten.
4. Conversion-Kennzahlen
Letztlich möchten die meisten Unternehmen wissen, welchen Beitrag Social Media zu ihren Geschäftsergebnissen leistet. Conversion-Kennzahlen stellen die Verbindung zwischen Ihren Social-Media-Aktivitäten und konkreten Business-Ergebnissen her.
Wichtige Conversion-Kennzahlen sind:
- Klickrate (CTR) auf Ihre Website
- Lead-Generierung, beispielsweise über Formulare oder Newsletter-Anmeldungen
- Umsätze, die Social Media zugeschrieben werden können
- Cost per Acquisition (CPA)
- Return on Ad Spend (ROAS)
- Customer Lifetime Value über Social-Media-Kanäle
5. Kundenservice-Kennzahlen
Auch hervorragender Kundenservice basiert auf Daten. Viele Kund:innen nutzen Social Media, um Unterstützung zu erhalten und Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
Social-Media-Analytics können Ihnen dabei helfen, Ihre durchschnittliche Reaktionszeit im Blick zu behalten und zu überprüfen, ob Sie Ihre Serviceziele erreichen. Wenn Ihr Unternehmen für Social Media ein Service-Level-Agreement (SLA) definiert hat, können Sie analysieren, wie schnell Ihr Team auf Kundenanfragen reagiert und wie Ihre Marke im Vergleich zum Wettbewerb abschneidet.
Wichtige Kundenservice-Kennzahlen sind:
- Reaktionszeit
- Lösungszeit
- Kundenzufriedenheit (CSAT)
- Sentiment bei Support-Interaktionen
- Anzahl der Support-Anfragen
6. Zielgruppendemografie und -verhalten
Gewinnen Sie Einblicke in die demografischen Merkmale Ihrer Follower und erfahren Sie mehr über ihre Interessen, ihre aktivsten Zeiten und die Content-Formate, die sie bevorzugen.
Wichtige Zielgruppen-Kennzahlen sind:
- Alter, Geschlecht und Standort
- Interessen und Affinitäten
- Zeiten mit der höchsten Aktivität
- Gerätenutzung
- Sprachpräferenzen
Diese Daten helfen Ihnen dabei, Ihr Targeting zu optimieren und sicherzustellen, dass Sie die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit für die richtigen Zielgruppen erstellen.
Daten erfassen und organisieren
Nachdem Sie die relevanten Kennzahlen definiert haben, geht es im nächsten Schritt an die Datenerhebung.
Welche Tools möchten Sie dafür einsetzen? Jede Social-Media-Plattform verfügt über eigene Analysefunktionen, die sich gut für einen ersten Überblick eignen. Wenn Sie jedoch tiefer in die Social-Media-Performance Ihrer Marke einsteigen möchten, stoßen native Analytics-Tools schnell an ihre Grenzen.
Wählen Sie deshalb eine Lösung, die zu Ihren Anforderungen und Ihrem Budget passt, und legen Sie los.
Kennzahlen aus verschiedenen Netzwerken zusammenführen
Ihre Social-Media-Aktivitäten verteilen sich auf mehrere Plattformen – und entsprechend sollten auch Reporting und Analyse kanalübergreifend gedacht werden.
Messen Sie Ihre wichtigsten Kennzahlen deshalb über verschiedene Kanäle hinweg. So erkennen Sie, wo Ihre Strategie bereits Wirkung zeigt und in welchen Bereichen noch Optimierungspotenzial besteht.
So praktisch Tabellen auch sein können: Kennzahlen aus verschiedenen Plattformen manuell zusammenzutragen und anschließend in Excel aufzubereiten, kostet viel Zeit. Deutlich effizienter ist eine Lösung, die diese Arbeit automatisiert und kanalübergreifende Kennzahlen zentral bündelt.
Mit Tools wie Brandwatch Measure können Sie beispielsweise sehen, wie Ihre Inhalte auf Social Media performen und wie sie im Vergleich zu anderen Beiträgen abschneiden – alles in einem zentralen Dashboard.
Social-Media-Kampagnen umsetzen und steuern
Wenn Sie Analytics nutzen möchten, um die Wirkung Ihrer Marketingkampagnen zu steigern, brauchen Sie natürlich zunächst Kampagnen, die Sie analysieren können. Im Folgenden gehen wir deshalb auf die Grundlagen der Kampagnenplanung und -umsetzung ein.
Sobald Ihre Kampagne live ist, können Sie ihren Erfolg anhand ausgewählter Leistungskennzahlen kontinuierlich verfolgen.
Content planen und veröffentlichen
Für eine erfolgreiche Umsetzung und Steuerung Ihrer Kampagnen sollten Sie mit der Planung und dem Scheduling Ihrer Inhalte beginnen.
In den meisten Fällen empfiehlt es sich, zunächst die Ziele Ihrer Kampagne festzulegen, Ihre Zielgruppe zu definieren und einen Content-Kalender für die Ausspielung der Kampagne zu erstellen.
Zusätzlich können Sie ein Social-Media-Management-Tool nutzen, um Beiträge im Voraus zu planen. So lassen sich eine konsistente Veröffentlichungsfrequenz und passende Posting-Zeiten besser sicherstellen.
Engagement beobachten und darauf reagieren
Spätestens in der Analysephase möchten Sie sehen, wie gut Ihre Kampagne bei der Zielgruppe ankommt. Engagement ist entscheidend, um eine Verbindung zu Ihrem Publikum aufzubauen und Ihre Social-Media-Aktivitäten weiterzuentwickeln.
Verfolgen Sie dafür zentrale Leistungskennzahlen wie Likes, Shares, Kommentare und Conversions, um den Erfolg Ihrer Kampagne zu bewerten.
Influencer-Kampagnen und Kooperationen
Neben der Planung und Analyse Ihrer Beiträge können auch Influencer-Kampagnen und Kooperationen Ihre Marketingaktivitäten wirkungsvoll unterstützen.
Die Zusammenarbeit mit Influencer:innen funktioniert jedoch nur dann gut, wenn sie glaubwürdig zur Marke passt. Nutzen Sie Analytics deshalb als Grundlage, um passende Partner:innen zu identifizieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Achten Sie dabei darauf, Influencer:innen auszuwählen, die zu Ihrem Markenbild, Ihren Werten und Ihrer Zielgruppe passen. Gelingt es Ihnen, eine authentische Partnerschaft aufzubauen und gemeinsam relevante Inhalte zu entwickeln, kann sich das positiv auf die Performance Ihrer Kampagne auswirken.
Fortgeschrittene Analysemethoden
Wettbewerbs-Benchmarking
Hier kommt Social Media Benchmarking ins Spiel. Die Analyse Ihrer Wettbewerber liefert zusätzlichen Kontext, den eine isolierte Betrachtung Ihrer eigenen Performance nicht bieten kann.
Wenn Sie Analytics mit Benchmarking kombinieren, erkennen Sie besser, wo Sie im Branchenvergleich stehen und welchen Anteil Ihre Marke an den relevanten Gesprächen in Ihrem Markt hat.
Besonders wirkungsvoll wird es, wenn Sie Wettbewerbs-Benchmarking mit Social Listening verbinden. So können Sie Ihre Social-Media-Analyse auf ein deutlich höheres Niveau heben.
Mit Brandwatch Benchmark können Sie Ihre Performance mit mehr als 100.000 Marken über alle wichtigen sozialen Netzwerke hinweg vergleichen. So sehen Sie, ob Sie Ihrer Branche voraus sind oder hinter dem Wettbewerb zurückliegen.
Sentiment-Analyse
Finden Sie heraus, wie Ihre Zielgruppe über Ihre Marke denkt, indem Sie Emotionen und Stimmungen in Erwähnungen analysieren. Eine Sentiment-Analyse liefert Einblicke in die Wahrnehmung Ihrer Marke und hilft Ihnen dabei, Ihre Kommunikation bei Bedarf gezielt anzupassen.
Die Beobachtung des Social Sentiments kann außerdem dabei helfen, Krisen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Ein plötzlicher Anstieg negativer Stimmung kann zum Beispiel auf ein Produktproblem, eine PR-Krise oder Schwierigkeiten im Kundenservice hinweisen, die schnelles Handeln erfordern.
Trends frühzeitig erkennen
Nutzen Sie Social Listening, um aufkommende Trends zu erkennen, bevor sie im Mainstream ankommen. Welche neuen Produkte, Funktionen oder Ansätze gewinnen in Gesprächen von Verbraucher:innen gerade an Bedeutung?
Durch die hohe Dynamik sozialer Netzwerke können sich Nischentrends innerhalb weniger Wochen stark verbreiten – besonders auf Plattformen wie TikTok. Wenn Ihre Marke frühzeitig einen relevanten Trend erkennt, kann das einen erheblichen Sichtbarkeitsvorteil schaffen.
ROI messen
Wenn es um Daten und Analytics geht, darf der ROI nicht fehlen. Einer der wichtigsten Vorteile von Social-Media-Datenanalysen besteht darin, den Beitrag Ihres Social-Teams zu konkreten Geschäftsergebnissen messbar zu machen.
Wenn Sie verstehen, wie sich der Social Media ROI berechnen und nachvollziehbar darstellen lässt, können Sie Budgets besser begründen, den Wert Ihrer Aktivitäten gegenüber Stakeholdern belegen und Ihre Investitionen gezielter optimieren. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Guide zum Messen des Social Media ROI
Reporting und Insights
Und schon erstellen Sie strategisch durchdachte Inhalte und veröffentlichen umfangreiche Social-Media-Kampagnen. Jetzt geht es darum, die gewonnenen Daten zu sammeln und in verständliche Reports und Dashboards zu überführen, die Sie mit Ihrem Team und weiteren Stakeholdern teilen können.
Individuelle Reports und Dashboards erstellen
Ein wichtiger Tipp: Individuell anpassbare Reports und Dashboards helfen Ihnen dabei, sich auf genau die Kennzahlen und Daten zu konzentrieren, die für Ihre Ziele relevant sind.
Die meisten Social-Media-Analytics-Tools ermöglichen es, Daten aus mehreren sozialen Netzwerken an einem zentralen Ort zusammenzuführen.
Für einen individuellen Report wählen Sie einfach die Kennzahlen aus, die für Ihre Strategie besonders wichtig sind, und legen fest, welche Social-Media-Plattformen berücksichtigt werden sollen. Anschließend können Sie Ihr Dashboard so anpassen, dass genau die Informationen angezeigt werden, die Sie benötigen.
Sobald der Report erstellt ist, können Sie ihn mit Ihrem Team teilen oder beispielsweise für Kund:innen exportieren.
Achten Sie dabei auch darauf, wie das jeweilige Tool Daten aufbereitet. Anpassbare Dashboards, der Export von PDF-Reports und die Möglichkeit, Berichte automatisiert per E-Mail zu erhalten, können im Arbeitsalltag besonders hilfreich sein.
Historische Daten für die zukünftige Planung nutzen
Historische Daten sind eine wertvolle Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Marketingstrategien. Wenn Sie frühere Ergebnisse und Trends analysieren, können Sie realistischere Ziele setzen und fundiertere Entscheidungen treffen.
Gleichzeitig helfen historische Daten dabei, mögliche Performance-Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor daraus größere Herausforderungen entstehen.
Um historische Daten bestmöglich zu nutzen, sollten Sie:
- die Performance über mehrere Zeiträume hinweg vergleichen, zum Beispiel im Jahres- oder Quartalsvergleich
- wichtige Meilensteine vergangener Kampagnen identifizieren, etwa Produktlaunches oder Kooperationen
- Ihre Performance mit Branchen-Benchmarks vergleichen
- saisonale Muster und wiederkehrende Trends beobachten
Brandwatch Consumer Research bietet historische Social-Media-Daten bis zurück ins Jahr 2010. So können Sie aktuelle Entwicklungen besser einordnen und langfristige Markttrends erkennen.
Reports für Wettbewerbsanalysen nutzen
Social-Media-Reports liefern nicht nur wertvolle Erkenntnisse über die eigene Marke. Sie können auch eine wichtige Informationsquelle für die Analyse Ihrer Wettbewerber sein.
Eine Wettbewerbsanalyse hilft Ihnen dabei zu erkennen, in welchen Bereichen Ihre Marke besser abschneidet als die Konkurrenz und wo noch Verbesserungspotenzial besteht.
So können Sie vorgehen:
- Erstellen Sie eine Liste relevanter Wettbewerber, die Sie mit Ihrer eigenen Marke vergleichen möchten.
- Wählen Sie die wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) für Ihre Analyse aus.
- Untersuchen Sie Content-Themen und Posting-Muster und vergleichen Sie diese mit Ihrer eigenen Performance.
- Nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse, um Ihre Social-Media-Taktiken anzupassen oder weiterzuentwickeln.
So erhalten Sie ein klareres Bild von den Stärken Ihrer Marke und den Bereichen, in denen noch Optimierungspotenzial besteht. Weitere Strategien finden Sie in unserem Guide zur Social-Media-Wettbewerbsanalyse.
Social-Media-Präsenz optimieren
Zum Abschluss geht es darum, die Erkenntnisse aus Ihrer Social-Media-Analyse in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Denn erst wenn aus Daten und Reports tatsächliche Optimierungen entstehen, entfaltet Social Media Analytics seinen vollen Wert.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Analysen nutzen können, um Ihren strategischen Ansatz auf Social Media gezielt weiterzuentwickeln.
Content datenbasiert optimieren
Die Analyse Ihrer Social-Media-Performance bringt wenig, wenn Sie die gewonnenen Erkenntnisse nicht nutzen, um Ihre Inhalte entsprechend anzupassen.
Ihre Kennzahlen zeigen Ihnen, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe besonders gut ankommen und Engagement fördern. Achten Sie dabei unter anderem auf Faktoren wie den Veröffentlichungszeitpunkt, das Content-Format und die Engagement-Rate.
Nutzen Sie diese Daten, um Ihren Marketing- und Social-Media-Teams aufzuzeigen, welche Strategien auf den jeweiligen Plattformen besonders gut funktionieren.
Idealerweise wissen Sie nach der Analyse beispielsweise, zu welchen Zeiten Sie am besten posten und welche Content-Arten die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe besonders zuverlässig gewinnen. Ihr Social-Media-Analytics-Tool sollte Ihnen dabei die nötige Orientierung geben.
Wenn Sie diese Insights in Ihre Content-Strategie einfließen lassen, können Sie Inhalte gezielter auf Ihre Zielgruppe abstimmen und so Ihre Chancen auf höheres Engagement verbessern.
Strategien für mehr Follower
Eine weitere Möglichkeit, Ihre Social-Media-Aktivitäten zu optimieren, besteht darin, gezielt am Wachstum Ihrer Community zu arbeiten. Eine größere Zahl relevanter Follower kann zu mehr Engagement, höherer Sichtbarkeit und größerer Reichweite beitragen.
Auch hier können Analytics helfen. Ein bewährter Ansatz besteht darin, anhand Ihrer Daten die besten Veröffentlichungszeiten für Ihre Zielgruppe zu bestimmen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Inhalte von den Algorithmen aufgegriffen und auch über Ihre bestehende Followerschaft hinaus ausgespielt werden.
Ebenso können Sie sich auf Content-Formate und Themen konzentrieren, bei denen Ihre Daten bereits zeigen, dass sie besonders viel Engagement erzeugen.
Denken Sie dabei daran, dass jede Social-Media-Plattform ihre eigenen Besonderheiten hat. Passen Sie Ihre Strategie deshalb an den jeweiligen Kanal an. Mit einem plattformspezifischen Ansatz erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, Ihre Wachstumsziele zu erreichen.
A/B-Tests und Experimente
Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf vergangene Performance. Testen Sie aktiv neue Ansätze.
Mit A/B-Tests können Sie beispielsweise verschiedene Content-Formate, Posting-Zeiten, Captions oder Calls-to-Action miteinander vergleichen. So lassen sich Optimierungsmöglichkeiten erkennen, die bei einer rein rückblickenden Analyse möglicherweise unentdeckt bleiben.
Testen Sie dabei möglichst immer nur eine Variable gleichzeitig. So können Sie besser nachvollziehen, welcher Faktor tatsächlich für Veränderungen in der Performance verantwortlich ist.
Über einen längeren Zeitraum können sich viele kleine Optimierungen zu deutlichen Verbesserungen Ihrer Gesamtperformance summieren.
Herausforderungen und wichtige Aspekte bei Social Media Analytics
Bleiben wir realistisch: Wenn Sie sich intensiver mit Social Media Analytics beschäftigen, werden Ihnen früher oder später auch einige Herausforderungen begegnen. Hier sind typische Hürden – und wie Sie damit umgehen können.
1. Datenschutz und Compliance berücksichtigen
Ihre gewählte Social-Media-Analytics-Software berücksichtigt in der Regel bereits viele Anforderungen rund um Datenschutz und Regulierung. Trotzdem sollten Sie die für Ihr Unternehmen relevanten gesetzlichen Vorgaben kennen.
Plattformen wie Instagram und Facebook haben eigene Datenschutzrichtlinien. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Marketingmaßnahmen diesen Vorgaben entsprechen, und behalten Sie Änderungen der Richtlinien im Blick.
Auch je nach Land und Region gelten unterschiedliche gesetzliche Anforderungen. Wichtige Datenschutzregelungen sind zum Beispiel:
- DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) – Europäische Union
- CCPA (California Consumer Privacy Act) – Kalifornien, USA
- PIPEDA (Personal Information Protection and Electronic Documents Act) – Kanada
Informieren Sie sich regelmäßig über die Vorgaben in den Märkten, in denen Sie aktiv sind, und stellen Sie sicher, dass Ihre Datenerhebung und -nutzung den geltenden Anforderungen entspricht.
2. Datensilos und Integrationsprobleme überwinden
Eine weitere Herausforderung bei Social Media Analytics sind Datensilos und fehlende Integrationen.
Was genau sind Datensilos – und warum sind sie problematisch? Ihr Unternehmen nutzt möglicherweise mehrere Plattformen und Tools, etwa Instagram Analytics, Facebook Analytics und verschiedene Marketinglösungen, um die Performance zu messen.
Wenn sich diese Systeme nicht miteinander verbinden lassen, bleiben bestimmte Daten isoliert. Das führt dazu, dass in Ihren Reports Lücken entstehen können.
Integrationen sind deshalb entscheidend, um Daten aus verschiedenen Kanälen zentral zusammenzuführen. Umso wichtiger ist es, eine Social-Media-Analytics-Lösung zu wählen, die möglichst nahtlose Integrationen unterstützt.
Sollten bestimmte Daten dennoch nicht zugänglich sein, können Sie beispielsweise:
- Datenextraktionstools oder APIs nutzen
- ein zentrales Daten-Repository einsetzen, um Daten aus verschiedenen Social-Media-Plattformen und Marketing-Tools zu speichern und zu verwalten
- Standardisierte Kennzahlen definieren, um kanalübergreifende Integration und Analyse zu erleichtern
3. Herausforderungen bei der Attribution
In einer Multi-Channel-Welt ist es oft schwierig, Conversions einem einzelnen Social-Media-Touchpoint eindeutig zuzuordnen.
Ein Kunde sieht zum Beispiel zunächst Ihre Instagram-Anzeige, besucht Ihre Website später über eine Google-Suche und konvertiert schließlich nach einer Facebook-Retargeting-Anzeige.
Welcher Kanal war nun ausschlaggebend? Um solche Customer Journeys besser zu bewerten, können Sie unter anderem folgende Ansätze nutzen:
- Multi-Touch-Attributionsmodelle
- UTM-Parameter zur Nachverfolgung von Traffic-Quellen
- Conversion-Tracking-Pixel
- Customer-Journey-Analysen
4. Mit Plattformänderungen Schritt halten
Social-Media-Plattformen entwickeln ihre Algorithmen, Funktionen und Analytics-Möglichkeiten ständig weiter. Was im letzten Quartal funktioniert hat, muss heute nicht mehr genauso gut funktionieren.
Bleiben Sie deshalb über Plattform-Updates informiert, testen Sie neue Funktionen frühzeitig, wenn sich die Möglichkeit bietet, und passen Sie Ihr Measurement-Framework regelmäßig an Veränderungen der Plattformen an.
Die Zukunft von Social Media Analytics
Mit Blick auf 2025 und die kommenden Jahre zeichnen sich mehrere Entwicklungen ab, die die Zukunft von Social Media Analytics prägen werden:
KI-gestützte Insights—Machine-Learning-Algorithmen werden immer besser darin, relevante Muster und Auffälligkeiten in großen Datenmengen zu erkennen. Dadurch lässt sich der Aufwand für manuelle Analysen deutlich reduzieren.
Predictive Analytics – Analytics-Tools entwickeln sich zunehmend von rein beschreibenden Analysen – also der Frage „Was ist passiert?“ – hin zu vorausschauenden Analysen („Was wird voraussichtlich passieren?“) und Handlungsempfehlungen („Was sollten Sie jetzt tun?“).
Echtzeitanalysen – Daten in Echtzeit analysieren und unmittelbar darauf reagieren zu können – werden zunehmend zum Standard. Besonders wichtig ist das im Kundenservice und im Krisenmanagement.
Kanalübergreifende Analysen – Verbraucher:innen bewegen sich selbstverständlich zwischen verschiedenen Plattformen. Entsprechend gewinnen Analytics-Lösungen an Bedeutung, die Daten kanalübergreifend zusammenführen und ein einheitliches Bild der Performance liefern.
Datenschutzorientierte Erfolgsmessung – Mit strengeren Datenschutzbestimmungen und dem zunehmenden Wegfall von Third-Party-Cookies gewinnen First-Party-Daten und datenschutzfreundliche Messmethoden weiter an Bedeutung.
Video- und Audio-Analytics – Da Video- und Audioformate auf Social Media immer wichtiger werden, entwickeln Analytics-Tools zunehmend bessere Möglichkeiten, auch diese Inhalte auszuwerten – beispielsweise durch automatische Transkription von Audioinhalten oder visuelle Bilderkennung.
Fazit zu Social Media Analytics
Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, sind Sie bereits auf einem guten Weg, das volle Potenzial Ihrer Social-Media-Kanäle mithilfe von Analytics auszuschöpfen.
Denken Sie dabei daran: Social-Media-Analytics-Tools können Ihnen einen großen Teil der Arbeit erleichtern. Nutzen Sie sie. Sie liefern aussagekräftige Reports, die Ihnen als Grundlage dafür dienen können, gezieltere Inhalte zu entwickeln und Ihre Engagement-Ziele besser zu erreichen.
Schon ein solides Verständnis der wichtigsten Grundlagen von Social Media Analytics hilft Ihnen dabei, sich in der sich ständig weiterentwickelnden Social-Media-Landschaft sicherer zu bewegen und die digitale Präsenz Ihrer Marke gezielt auszubauen.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:
- Definieren Sie klare Kennzahlen, die auf Ihre Geschäftsziele einzahlen, bevor Sie mit der Datenerhebung beginnen.
- Nutzen Sie Tools, um die Datenerfassung zu automatisieren und mehr Zeit für die eigentliche Analyse zu gewinnen.
- Führen Sie Kennzahlen aus mehreren Plattformen zusammen, um ein ganzheitliches Bild zu erhalten.
- Vergleichen Sie Ihre Performance mit Wettbewerbern, um Ergebnisse besser einordnen zu können.
- Beobachten Sie das Sentiment, um die Wahrnehmung Ihrer Marke besser zu verstehen.
- Nutzen Sie historische Daten, um Trends zu erkennen und realistische Ziele zu setzen.
- Übersetzen Sie Insights in konkrete Maßnahmen und optimieren Sie Ihre Inhalte datenbasiert.
- Testen und optimieren Sie kontinuierlich auf Grundlage Ihrer Daten.
- Achten Sie auf die Einhaltung relevanter Datenschutzbestimmungen.
- Bleiben Sie auf dem Laufenden, da sich Plattformen und Best Practices kontinuierlich weiterentwickeln.
Da datengetriebenes Marketing immer wichtiger wird, kann Social Media Analytics Ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen: Sie können Inhalte entwickeln, die bei Ihrer Zielgruppe ankommen, Kampagnen optimieren, die zu Ergebnissen führen, und Ihre Markenpräsenz nachhaltig stärken.
Sind Sie bereit, Ihre Social-Media-Analyse auf das nächste Level zu bringen? Entdecken Sie die Social-Media-Management-Lösungen von Brandwatch und erfahren Sie, wie Advanced Analytics, Social Listening und Benchmarking Ihre Strategie weiterentwickeln können.