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Veröffentlicht 11. Dezember 2015

5 Probleme, die ein Social Media-Content-Kalender lösen kann

Entwickeln Sie einen sinnvollen Zeitplan. Wenn Ihr Content-Kalender steht, haben Sie Ihr Social Media-Marketing im Griff.

Sie wissen sicherlich, dass ein Social Media-Marketing-Plan eine geschickte Content-Strategie benötigt. Permanent hochqualitative Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen kann schnell extrem aufwändig werden. Entwickeln Sie einen sinnvollen Zeitplan. Wenn Ihr Content-Kalender steht, haben Sie Ihr Social Media-Marketing im Griff.


Einen Plan, ein Template oder einen Kalender zu erstellen heißt, die nötigen Informationen für alle relevanten Stakeholder zentral an einem Platz verfügbar zu machen. Dieser sollte all Ihre Kanäle und Ressourcen beinhalten. So wird es für Sie einfach, sämtliche Informationen abzurufen – wann, wo und wie Sie wollen.


Was ist ein Social Media-Content-Kalender?


Ein Social Media-Content-Kalender sollte Ihnen nicht nur dabei helfen, Inhalte zu erstellen und zu gestalten, sondern auch dazu dienen, Ihre individuelle Redaktionsstrategie zu entwickeln. Er erspart Ihnen viel Zeit bei Ihrer Content-Marketing-Strategie und hilft Ihnen, Ihre Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Außerdem können Sie so sichergehen, dass Ihre Marke konsequent hochqualitative, spannend formulierte und treffsichere Inhalte veröffentlicht.

Ihr Kalender sollte einfach und ohne erklärende Legenden lesbar sein und gleichzeitig die nötigen Informationen für Ihr Content Marketing beinhalten. Am einfachsten lässt sich ein Kalender mit einer eigenen Seite für jeden Monat organisieren. Darin können die Aktivitäten dann auf Monate, Wochen oder auch Tage aufgeschlüsselt werden, je nachdem, wie viel Content Sie veröffentlichen wollen.

Social Media Content Kalender
Beispiel: So kann ein Social Media-Content-Kalender aussehen

Wenn Sie mehrere Autoren beschäftigen, sollte der Kalender klarstellen, wer genau für welche Inhalte zuständig ist. Ähnliches gilt auch, wenn Sie mehrere Social Media-Kanäle nutzen: verwenden Sie verschiedene Symbole für Ihre Kanäle und fügen Sie diese zu den Titeln der Posts hinzu – damit lässt sich alles unkompliziert und effizient organisieren.


Warum braucht Ihr Unternehmen einen Content-Kalender? Hier eine Liste der möglichen Folgen, falls Sie ohne Kalender arbeiten – und wie das Benutzen eines Kalenders solche Probleme vermeidet.


1. Veröffentlichung schwacher Inhalte

Sie haben ein Team talentierter Texter, eine große Social Media Promotion-Strategie und genug interessante Themen. Trotz dieser guten Voraussetzungen können Ihre Bemühungen Ihre Erwartungen nicht erfüllen. Das fällt auch Ihrem Management auf. Es stellt die Investition in eine Content-Marketing-Strategie in Frage.

Viele Content-Marketing-Neulinge begehen den Fehler, ihre ganze Kraft in die Richtung zu lenken, die sie für die wichtigste halten – ohne dabei die Bedürfnisse und Interessen ihrer Zielgruppe zu berücksichtigen. Wenn Sie nicht an Ihre Zielgruppe denken, riskieren Sie ein unglaubwürdiges Auftreten und einen zweifelhaften ROI (Return on Investment) für Ihre gesamte Strategie.


Wie ein Social Media-Content-Kalender das lösen kann:

Routinechecks sind ideal, wenn es um die Planung möglicher Inhalte geht. Prüfen Sie regelmäßig, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen und führen Sie auf diesen Erkenntnissen basierende Anpassungen durch. Legen Sie reguläre Überprüfungszeiten fest, um die Performance Ihrer Inhalte zu messen.

Plattformen wie Google Analytics helfen Ihnen, die wesentlichen Performance-Daten nachzuverfolgen. Dazu gehören allen voran Unique Pageviews, die Anzahl von Klicks und die Referrals. Damit können Sie feststellen, welche Posts am häufigsten gelesen werden, welche sich am besten zur Leadgenerierung eignen und welche Kanäle den Großteil der Leser erreichen.

Verwenden Sie diese Informationen, um Ihren Veröffentlichungszeitplan zu optimieren und auch um festzustellen, welche Art von Inhalt Sie posten und auf welcher Social Media-Plattform dieser am besten funktioniert.

2. Versäumen wichtiger Termine

Sie kennen das womöglich aus eigener Erfahrung: erst ein Facebook-Check in der Mittagspause erinnert Sie daran, dass Sie den Geburtstag eines guten Freundes vergessen haben. Es fühlt sich zwar nicht gut an, nicht selbst daran gedacht zu haben, aber es würde sich noch viel schlechter anfühlen, den Geburtstag ganz verschwitzt zu haben. Organisieren Sie Ihren gesamten Content an einem Ort.

Diese nützliche Schutzmaßnahme hilft solche Ausrutscher zu vermeiden und funktioniert im Grunde wie ein Facebook-Reminder. Sie behalten damit die Content-Planung und -Erstellung zu unternehmensrelevanten Terminen genau im Auge – von aktuellen Produktvorstellungen bis zu künftigen Werbekampagnen.


Wie ein Content-Kalender das lösen kann:

Tragen Sie alle unternehmensrelevanten Daten in Ihren Content-Kalender ein. Richten Sie auch Reminder ein, die Sie in sinnvollen Zeitabständen an Deadlines und andere Arbeitsschritte erinnern. Fügen Sie Termine hinzu, die in Ihrem Geschäftszweig eine Rolle spielen, egal, ob durch diese die Leseranzahl steigt oder sinkt. Damit können Sie genau planen, wann Sie verstärkt neuen Content bereitstellen sollten oder aber haushalten und alten Content geschickt wiederverwerten.

Redaktionskalender
Beispiel eines Redaktionskalenders


3. Überforderung der Texter

Wenn Sie ein kleines Unternehmen haben, müssen Sie Ihre Ressourcen clever verteilen. Jemanden anzustellen, um Ihre Social Media-Kanäle zu pflegen, mag ein smarter Ansatz sein, um Kosten zu sparen. Aber das heißt nicht automatisch, dass die anfallende Arbeit gleichmäßig erledigt werden kann. Es ist schwer vorherzusagen, ob der nächste Tag ruhig oder hektisch wird – und so ist die Qualität ihrer Social Media-Arbeit nicht konsistent.


Wie ein Social Media-Content-Kalender das lösen kann:

Verwenden Sie den Content-Kalender zur genauen Planung Ihrer Texter. Sobald Sie die Themen Ihrer nächsten Posts festgelegt haben, können Sie konkrete Aufträge an Ihre Autoren vergeben, die sich nach Terminplan, Stärken und Erfahrungs-Level richten. Das gibt Ihren Mitarbeitern Zeit für eine tiefgründige Recherche und auch dafür, sich die ideale Präsentationsform für den Inhalt zu überlegen. Außerdem stellen Sie damit sicher, dass Sie für jedes Thema den passenden Texter beauftragen.

Wenn Sie mehrere Texter beschäftigen, sollten Sie Ihren Content-Kalender so planen, dass alle gleichmäßig beschäftigt sind: Wenn ein Texter an einem Beitrag arbeitet, bei dem der Abgabetermin nicht unmittelbar bevorsteht, sollte er sich auf die allgemeine Social Media-Arbeit konzentrieren oder Ideen für die Zukunft entwickeln.

An Tagen, an denen Sie nur wenige oder gar keine Posts erwarten, sollte einer Ihrer Autoren Ausschau nach bereits veröffentlichtem Content halten, der upgedatet werden kann, oder sich auf andere Social Media-Jobs konzentrieren (wie in Ihrer wöchentlichen Analyse unter Punkt 1 festgelegt).


4. Überschwemmen eines sozialen Netzwerkes, während ein anderes austrocknet

Wenn Sie einmal Ihren Veröffentlichungszeitplan gefunden haben, lassen Sie sich wahrscheinlich in eine gemütliche Routine fallen: planen, schreiben, veröffentlichen und promoten. Doch trotz umfassenden Recherchen zu Ihren Themen und Ihrer Zielgruppe gelingt es Ihnen nicht, Ihre Inhalte der richtigen Leserschaft schmackhaft zu machen. Ihr Content-Promotion-Zeitplan macht es Ihrer Zielgruppe zu leicht, Inhalte auf einem Kanal zu ignorieren und hat zu geringe Visibilität, um Leser auf anderen Kanälen anzusprechen.


Wie ein Social Media-Content-Kalender das lösen kann:

Für jeden einzelnen Post, den Sie in Ihrem Kalender planen, sollten Sie die Social Media-Kanäle festlegen, die zur Promotion am besten geeignet sind. Fügen Sie die Symbole der sozialen Netzwerke unter dem Inhaltstitel und dem Autorennamen hinzu. Wenn Sie nun sehen, dass ein Zeichen sehr oft erscheint und ein anderes fast gar nicht, sollten Sie Ihre Promotion-Strategie überdenken.

Gehen Sie sicher, dass die Verweisquellen Ihrer wöchentlichen Analysen bestimmen, welche Kanäle Sie wofür verwenden. Nutzen Sie das Netzwerk, das am besten bei Ihrer Zielgruppe ankommt, aber vergessen Sie dabei nicht die Kanäle mit der größten Leserschaft.


5. Vernachlässigung der nötigen Recherche

Sie haben einen genialen Post geplant, aber als Sie oder einer Ihrer Texter sich an die Arbeit machen, stellt sich heraus, dass dafür ein viel höheres Hintergrundwissen erforderlich wäre. Die Deadline droht, der Chef macht Druck, und Sie haben Schwierigkeiten den Text zu erstellen, von dem Sie wissen, dass er mit der nötigen Recherche viel besser sein könnte. All das kann vermieden werden, indem eine fundierte Recherche bereits im Vorhinein erfolgt, was allerdings nur dann möglich ist, wenn der Content geschickt vorausgeplant wird.


Wie ein Social Media-Content-Kalender das lösen kann:

Sobald Sie das Veröffentlichungsdatum festgelegt haben, können Sie Ihren Texter beauftragen. Dieser kann sein Wissen zum gewünschten Thema umgehend überprüfen. Falls eine umfangreichere Recherche notwendig wird – oder gar ein anderer Autor besser geeignet wäre – können Sie den Auftrag sofort anderweitig vergeben oder Recherchezeit einplanen. Auf diese Weise hilft Ihnen ein Content-Kalender bei der Organisation Ihrer Ressourcen für termingerechte Veröffentlichungen.


Dieser Blogpost erschien zuerst auf dem Blog von Hootsuite.


 
 

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