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Veröffentlicht 9. Januar 2014

Fünf Twitter-Gewohnheiten, die Sie vermeiden sollten

Seit Twitter im Jahr 2006 gegründet wurde, steigt die Zahl der registrierten Twitter User sehr schnell an und nähert sich gegenwärtig der Milliardengrenze.

Seit Twitter im Jahr 2006 gegründet wurde, steigt die Zahl der registrierten Twitter User sehr schnell an und nähert sich gegenwärtig immer mehr der Milliardengrenze.

Dank der weltweiten Beliebtheit und Zugänglichkeit nutzen Einzelpersonen, ebenso wie Marken, Twitter für vielfältige Zwecke wie beispielsweise zur Jobsuche, Geschäftsförderung, Kundenservice, Kontaktaufnahme und Kommunikation mit Influencern oder Stakeholdern und so weiter.

Da jedes Unternehmen unterschiedliche Ziele, Erwartungen und Anforderungen an die Plattform hat, ist es schwierig, einen generellen „Leitfaden für einen erfolgreichen Twitter-Account” zu entwickeln. Allerdings gibt es einige schlechte Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die Sie möglichst vermeiden sollten.


1/ Follow- und Unfollow-Strategie


Ein häufiges Phänomen von neuen Followern ist, dass sie Ihnen automatisch nicht mehr folgen, wenn Sie nicht zurückfolgen. Viele nutzen sogar Twitter-Management-Tools, damit keine „Eindringlinge“ übrig bleiben. Auf was stützen diese User ihre Entscheidung, wem sie folgen? Das Aufbauen einer großen Followerzahl oder das in Kontakt treten mit Personen, deren Content ansprechend und nützlich ist und mit denen sie gerne interagieren?

unfollow

Definitiv das Letzte. Man sollte Personen folgen, weil man an dessen Twitterprofil wirklich Interesse hat und nicht nur, um neue Follower zu gewinnen!


2/ Fake Follower kaufen


Im Idealfall sollte das Motiv für den Beitritt auf Twitter sein, Communities aufzubauen, Kontakte zu knüpfen und Inhalte und Ideen zu teilen.

Wo passt das Erwerben von „Fake Followern“ in diese Strategie? Genau, nirgendwo.

Twitter Eggs

Eine eindrucksvolle Anzahl an Followern, mag oberflächlich betrachtet, vielleicht den Eindruck erwecken, es könnte dem eigenen Ruf zugute kommen, aber kombiniert mit geringer Interaktion und so gut wie keinen Einfluss, ist die Zahl letztlich wertlos. Zusätzlich widersprechen Fake Follower den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Twitter und können durch Mangel an Authentizität der Glaubwürdigkeit schaden.

Einmal mehr sollte Twitter als eine Plattform wahrgenommen werden, auf der Engagement mehr zählt als reine Zahlen.


3/ #Zu #viele #Hashtags


Wenn es um Twitter geht, „ist weniger mehr“. Es ist klar, dass das Verwenden von relevanten Hashtags Follower generieren kann und das Interagieren mit Personen mit den gleichen Interessen erleichtert. Außerdem kann das Erwähnen von Trend-Hashtags und das Einleiten interessanter Konversationen über diese bestimmten Themen auch Ihr Profil „ankurbeln“.

Hashtag Zitat

Allerdings lassen zu viele Hashtags Ihre Tweets nach Spam aussehen, sind schwieriger zu lesen und gleichzeitig wirkt der Übergebrauch bedürftig…zu bemüht, um bemerkt und gefolgt zu werden.


4/ Automatische Direktnachrichten


Wir haben letztes Jahr eine kurze Untersuchung über automatische Direktnachrichten geführt. Die Resultate aus der Untersuchung zeigen, dass die große Mehrheit der Twitter User Direktnachrichten hassen. Dennoch klickten 38 Prozent der User, denen wir eine DM sendeten, sich durch den, in der Nachricht enthaltenen, Link. Allerdings verloren wir dadurch ein paar Follower.

Fake Twitter DM

Ich sehe automatisch versendete Direktnachrichten als unpersönliche, langweilige und bequeme Kommunikationsart an. Meiner Meinung nach nutzen automatische DMs einen großen Vorteil des Social Media Marketings nicht: die Möglichkeit, mit Personen persönlich und individuell in Kontakt zu treten.


5/ Zu viel Reden und nicht Zuhören


Eine andere Falle, in die sehr schnell getreten wird, ist Eigenwerbung. Wir tendieren allgemein dazu, viel über uns selbst zu reden und vergessen dabei oft, zuzuhören. Das Gleiche gilt für die Art und Weise, wie wir auf Twitter interagieren.

Marken, die aufdringlich nur über ihren Service und Angebote tweeten, schrecken Twitter User oft ab.

Talk

Aus Unternehmenssicht sollte Promotion ein Teil der Twitter-Strategie sein, aber nicht das Kernelement. Es ist wichtiger, Onlinegesprächen über die eigene Marke zuzuhören, zur Diskussion mit ergänzenden Inhalten beizutragen und so den entscheidenden Unterschied in den Augen der Zielgruppe zu machen.

Was fehlt Ihnen in der Liste? Wir freuen uns über Ansichten und Anregungen in unserer Kommentarfunktion!

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