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Veröffentlicht 14. April 2014

Social Media Marketing für Events: Die Guten, die Schlechten und die Hässlichen

Manche neigen dazu, traditionelle Marketingstrategien effektiv in die Welt der Sozialen Medien zu übertragen – das ist nicht immer einfach oder ratsam.

Branchen und Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke unterschiedlich. Ein Grund dafür ist, dass manche dazu neigen, traditionelle Marketingstrategien effektiv in die Welt der Sozialen Medien zu übertragen – und das ist nicht immer einfach oder ratsam.

Die Veranstaltungsindustrie ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie Unternehmen mit sich ringen, verjährte Marketingmethoden ziehen zu lassen und versuchen, auch online anwenden. Das Ergebnis ist oftmals keine Augenweide.

In meinem Job bei ticketscript arbeite ich mit über Hundert Eventorganisatoren eng zusammen und habe einige der besten Praktiken für all diejenigen herausgesucht, die Social Media für sich nutzen möchten.

Einige Teile des B2B Event Marketing Bereichs sind relativ zukunftsorientiert im Vergleich zu seinen kundenorientierten Gegenstücken. Das könnte am Budget oder an der Veranstaltungsgröße liegen. Dennoch haben viele Akteure in Welt der Events noch einiges nachzuholen.

Auch als kleiner Eventveranstalter gibt es keinen Grund, Social Media Marketing nicht für sich zu nutzen und in diesem Bereich das Bestmögliche zu tun – hier sind einige Einsteigertipps.

Um uns das Beste zum Schluss aufzuheben, werde ich mit den „unschöneren“ Beispielen aus dem Social Media Event Marketing beginnen.


Die Hässlichen


Aus welchem Grund auch immer, begehen manche Event-Promoter immer noch erschreckende Social Media Sünden, die eigentlich längst in der Vergangenheit liegen sollten.

Die Hässlichen Social Media

Es ist wunderbar, dass kleine Unternehmen aller Branchen anfangen soziale Netzwerke zu nutzen, aber dabei muss einiges berücksichtigt werden, damit sich der Einsatz lohnt.

Hier sind ein paar Gewohnheiten, die man vermeiden sollte:

  • Posts auf Facebook und Twitter, die NUR GROSSBUCHSTABEN ENTHALTEN – Glauben Sie Ihr Publikum möchte angeschrien werden? Was auf dem Plakat funktioniert, funktioniert nicht in einem Tweet; man sollte seine Worte immer dem Medium anpassen.
  • Wenn man mehr !!!!! als Wörter benutzt !!!! – Das Gleiche wie oben, nicht? Eine genauso lahme Taktik, die das gleiche negative Ergebnis bringen wird. Es macht eher den Eindruck, als leide der Verfasser an einer Reihe von unschönen Anfällen, als das Publikum mit hilfreichen und interessanten Informationen zu versorgen.
  • Ständig die gleichen gleichen Wendungen wiederholen wiederholen wiederholen – Wenn es schon beim ersten Mal nicht geklappt hat, wird es auch mit Sicherheit beim zweiten Mal funktionieren. Falls es beim ersten Mal funktioniert hat, seien Sie nicht so selbstzufrieden und belästigen die Leute sofort wieder damit.
  • Automatisch generierte Nachrichten an neue Follower schicken – Sie halten sich vielleicht für einen sehr geschickten Social Media Experten, wenn Sie diese Nachrichten versenden, aber diese Selbstgefälligkeit wird Ihnen vergehen, wenn diese schwer erarbeiteten Follower sofort wieder verschwinden, sobald sie diese unerwünschten Spam-Nachrichten erhalten.

Die Schlechten


Die folgenden Punkte listen die extremsten Fälle auf, wie man es nicht machen sollte.

Die Schlechten Social Media

Nun sehen wir uns Social Media Ansätze an, die generell zwar harmlos, aber genauso auch komplett ineffektiv sind.

  • Reine Nachrichtenfunktion: Nichts anderes als Internetlinks zu seinen Inhalten, Produkten oder Dienstleistungen zu posten, ist in der Social Media Welt ein absolutes No-Go. Dennoch ist es in der Event-Branche weit verbreitet. Seien Sie interaktiver und gesprächiger.
  • Fehlen an Persönlichkeit: Was interessiert Sie und Ihr Unternehmen? Was für Menschen sind Sie? Denken Sie darüber nach, wie Sie die eigene Persönlichkeit durch Ihre Social Media Aktivitäten ausdrücken können. Schließlich sind es Menschen, die in den sozialen Netzwerken miteinander agieren.
  • Mangel an Fokussierung: Social Media dreht sich darum, Inhalte mit anderen zu teilen und mit Partnern, Kunden oder anderen Leuten Ihrer Community in Kontakt zu treten. Verlieren Sie trotz allem nicht aus dem Auge, wofür Sie die Sozialen Medien letztendlich nutzen möchten. Viele Twitteraccounts von Eventunternehmen enthalten private Details des Betreibenden – sorgen Sie für eine Grenze, falls es nötig ist.
  • Reines hin- und herspringen zwischen Kanälen: Man kann eine Facebook-Seite betreiben, bei Twitter ein Profil erstellen und Bilder auf Instragram hochladen oder manche entscheiden sich sogar für einen eigenen Blog. Wenn Sie die Leute dazu bekommen möchten, dass sie sich diese Inhalte ansehen und sich dafür begeistern, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wie Sie das erreichen können. Anfänger sollten, wie oben schon geschrieben, Kunden, Freunde und Geschäftspartner ausfindig machen und mit ihnen in Kontakt treten.
  • Nachlässige Schreibweise und Gestaltung: Nicht jedermann ist zum Schriftsteller geboren oder ein kreatives Genie, aber unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit, alles vor Veröffentlichung zu überprüfen und einem gewissen Standard gerecht zu werden – das zeigt, dass Ihnen Events und die Mitwirkenden am Herzen liegen und auch das Publikum wird Sie ernster nehmen.

Die Guten


Seien Sie nicht entmutigt – neben all den Social Media-Vandalen und -Gestrauchelten gibt es in der Eventwelt auch einige gute Beispiele. Tatsächlich gibt es einige wahre Pioniere, deren kreatives Können in den Sozialen Medien sogar dem größten “Ich-Weiß-Alles”-Guru noch etwas beibringen können.

Firmen wie Secret Cinema zeigen echtes Talent in Sachen Social Media Marketing.

Die Guten Social Media

Sie posten auf ihren Social Media Profilen gekonnte multimediale Inhalte zu anstehenden Events, die einen hohen Social Buzz hervorrufen, der bis zur heiß erwarteten Bekanntmachung anhält.

All ihre Aktivitäten orientieren sich sehr an Kampagnen und behandeln ein Thema. Das sorgt jedes Mal für einen neuen Schwung an Interaktionen, wenn sie etwas Neues posten.

Die Verwendung von einem vorgegebenen Thema ist eine gute Möglichkeit jeden Inhalt markenbezogen zu halten, aber zugleich lässt es einem genug Freiheiten, Inhalte zu kreieren und zu teilen.

Erfolg in den Sozialen Netzwerken wie dieser ist kein Zufall. Er basiert auf einer durchdachten, disziplinierten, kreativen und anspruchsvollen Vorgehensweise Inhalte auf Social Media zu veröffentlichen und zu beobachten.

Es hört sich vielleicht nach viel Arbeit an, aber es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass Social Media (wenn richtig gemacht) Wunder wirken kann und Ihr Event einen Schritt weiter bringt.


Weiterführende Links zum Thema Events & Social Media Monitoring
7 Schritte zum erfolgreichen Monitoring eines Events
Tipps und Tricks für das Monitoring eines Events


Fotos: © Dmytro Tolokonov, © Antonio Gravante, © moodboard, © vencav – Fotolia.com

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