Letztes Update am 28. September 2026

1. Markierte Posts können jetzt zum Instagram-Profil-Grid hinzugefügt werden

Instagram hat markierten Content für alle Beteiligten gerade wertvoller gemacht. Sie können Posts, in denen Sie getaggt sind, jetzt direkt zu Ihrem eigenen Profil-Grid hinzufügen. Mehrere Creator, die im selben Post getaggt sind, können ihn also jeweils auf ihrer eigenen Seite zeigen. Dazu wurde das Grid selbst neu gestaltet – Schluss mit dem traditionellen quadratischen Layout, willkommen beim rechteckigen Format, das besser zu Reels und anderem vertikalen Content passt. Für Marken bedeutet das: mehr Reichweite aus Kollaborationen und Creator-Partnerschaften. Ein gesponserter Post, der mehrere Creator taggt, kann gleichzeitig auf all ihren Grids auftauchen – mehr Reichweite ohne Extra-Aufwand.

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2. TikTok fügt Sprachnachrichten und Bild-Karussells in Kommentaren hinzu

Bei Sprachnachrichten denken die meisten von uns wahrscheinlich an mehrere fünfminütige Tiraden im WhatsApp-Chat mit der besten Freundin. Aber TikTok hatte andere Pläne und bringt sie jetzt auch in öffentliche Kommentare – Community-Engagement auf dem nächsten Level. Die Plattform rollt drei neue Antwort-Möglichkeiten auf Videos aus: Sprach-Kommentare (auf eine Minute begrenzt), Kommentar-Umfragen (nur für Creator, bis zu fünf Optionen mit Live-Vote-Tracking) und Foto-Karussell-Kommentare (bis zu neun Bilder pro Kommentar). Foto-Kommentare und Umfragen sind bereits live, Sprach-Kommentare kommen bald global, Karussells folgen kurz danach. Das könnte eine Chance für Ihre Marke sein, diese Formate direkt zu nutzen..

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3. Snapchat macht es einfacher, aus Plänen Events zu machen

Snapchat will die App sein, wo Pläne tatsächlich wahr werden. Und das ist erwähnenswert, wenn Sie eine Marke sind, die in echten Momenten auftauchen will. Das neue Plans-Feature lässt Sie direkt aus einem Chat ein Event erstellen: Titel, Datum, Uhrzeit hinzufügen und bis zu 200 Freunde einladen – komplett mit Bitmoji-Cover, das sich mit dem Plan weiterentwickelt. Eingeladene bekommen drei RSVP-Optionen und eine Erinnerung eine Stunde vorher. Für Marken signalisiert das eine bedeutsame Verschiebung. Snapchat setzt voll auf echte Verbindungen statt passives Scrollen. Wenn Ihre Zielgruppe auf Snapchat ist, überlegen Sie, wie Ihre Marke in die Momente passt, die sie tatsächlich planen.

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4. YouTube experimentiert mit lokalem Shopping

Hier sind News, bei denen alle gewinnen: die Marke, der Creator und die Zielgruppe. YouTube testet gerade, ob der Austausch von Affiliate-getaggten Produkten gegen Versionen eines lokalen Händlers – sprich schnellere Lieferung – tatsächlich mehr Sales bringt, ohne Videos mit Paid Product Placement anzutasten. Separat überarbeitet die Plattform, wie gesponserte Inhalte offengelegt werden: klarere Labels für Zuschauer, plus neue Alters- und Standort-Kontrollen, damit Creator lokale Sponsoring-Gesetze einhalten können, ohne Deals wegen strenger regionaler Regeln ablehnen zu müssen.

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5. Instagrams neue Labels kennzeichnen KI-generierte Profile

Instagram verschärft seinen Kurs bei KI-Transparenz. "AI creator"-Labels werden in "AI-generated profile" umbenannt, und jeder Account mit einer KI-generierten Persona muss das jetzt klar offenlegen. Sonst droht reduzierte Reichweite. Für Social-Media-Manager ist das ein Signal, zu prüfen, wie KI in der Präsenz und den Partnerschaften Ihrer Marke auftaucht. Plattformen bewegen sich Richtung erzwungene Transparenz, und Zielgruppen-Vertrauen hängt zunehmend davon ab.

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Letztes Update am 27. August 2026

1. Instagram belohnt Creator für die Performance ihrer Reels und Fotos

Bessere Motivation für guten Content gibt's kaum: Instagram testet gerade zwei neue Bonus-Programme – eins für Reels, eins für Posts (Carousels und Einzelbilder). Aktuell nur auf Einladung und nur für Creator in Südkorea und den USA verfügbar. Dazu kommt das Breakthrough Bonus-Programm: Wer gerade erst bei Facebook oder Instagram eingestiegen ist, kann sich bewerben und bei Annahme über Facebooks Content-Monetization-Programm Geld verdienen.

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2. Meta-Anzeigen lassen sich jetzt mit Stablecoins bezahlen

Totgesagte leben länger: Meta-Ads können Sie ab sofort mit jedem USDC-fähigen Stablecoin-Wallet bezahlen – also über MetaMask, Coinbase, Binance und Co. Meta hat zwar keinen eigenen Stablecoin, arbeitet aber mit Zahlungsdienstleistern zusammen, die das ermöglichen. Interessant für ein Unternehmen, das sein eigenes Stablecoin-Projekt Libra vor ein paar Jahren nach regulatorischem Druck auf Eis gelegt hat.

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3. TikToks KI-Modell für Video-Ads wird besser

Wer KI für Video-Ads auf TikTok nutzt, bekommt jetzt ein Upgrade: ByteDances KI-Modell Dreamina Seedance 2.5 kann mehr. Videos bis 30 Sekunden (statt 15), bis zu 50 multimodale Referenzen (statt 9) und deutlich bessere visuelle Qualität. Das Update wird gerade für ausgewählte zahlende Werbetreibende in bestimmten Märkten ausgerollt.

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4. LinkedIn zeigt relevante Kommentare direkt im Feed

Für alle, die bei guten Posts direkt in die Kommentare springen: LinkedIn macht's jetzt einfacher. Die Plattform zeigt relevante Kommentare direkt im Feed – Sie müssen nicht mehr extra in den Post klicken. Hintergrund: Im Q2-Report zeigte sich, dass die in Kommentaren verbrachte Zeit um 18 % gestiegen ist. LinkedIn reagiert mit zwei Updates: Kommentar-Ranking nach Relevanz (basierend auf Ihren Interessen, Verbindungen und Aktivität) und Kommentar-Surfacing, das aktuelle Diskussionen direkt im Feed zeigt.

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5. Meta One packt neue Features für Abonnenten drauf

Gute Nachrichten für alle mit Meta One-Abo: Das Paket wird aufgestockt. Von erweiterten KI-Response-Tools im Messenger bis zu besseren Profil-Listings ist einiges dabei. Plus: Der Follow-Button auf Reels bei Facebook Professional Profiles fällt jetzt mehr ins Auge – hilft beim Audience-Aufbau. Im vollständigen Artikel stehen alle Updates.

Bonus: MySpace plant ein Comeback

MySpace will zurück – und die Macher wissen genau, was gefehlt hat: Top-8-Freundeslisten, Profil-Songs und ein chronologischer Feed. Null Algorithmus. Kurz: alles, was heute keine Plattform mehr hat. Tim und Chris Vanderhook haben den Relaunch in einer Doku bestätigt. Das Timing könnte passen – viele Leute sind von algorithmusgesteuerten Feeds genervt. Andererseits: Der Markt wird heute von Instagram, TikTok, Snapchat, YouTube und Reddit beherrscht. Wann genau es losgeht? Noch keine Details.

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Letztes Update am 17. Juli 2026

1. LinkedIn führt KI-Tools für die Erstellung von Werbeanzeigen ein

Wenn die Erstellung von Anzeigenmotiven in Ihrem Team zum Engpass wird, dürfte dieses Update interessant sein. LinkedIn hat eine Reihe neuer KI-gestützter Kreativtools vorgestellt, die speziell für kleine Teams mit begrenzten Ressourcen entwickelt wurden. Im Campaign Manager stehen jetzt Brand Kit, Draft with AI, Ads Personalization, AI Ad Variants und Flexible Ad Creation zur Verfügung.

Damit wird es einfacher, mehrere Anzeigenvarianten zu erstellen und unterschiedliche Kreativansätze zu testen. Das lohnt sich: Laut LinkedIn erzielen Kampagnen mit fünf oder mehr Anzeigenvarianten eine um mehr als 20 % höhere Klickrate als Kampagnen mit nur einer Anzeige.

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2. TikTok ermöglicht Marken die Bewerbung von Mini-Dramen

Episodische Kurzformate werden immer beliebter und TikTok eröffnet Marken jetzt neue Möglichkeiten, dieses Format zu nutzen und zu monetarisieren. Mini Dramas lassen sich künftig über die Werbelösung Growth Max bewerben.

Dafür gibt es zwei Optionen:

  • über das TikTok Minis Center, wo Episoden in der Suche und im For You-Feed ausgespielt werden (derzeit in zehn Ländern verfügbar),
  • oder über das Drama Center, mit dem Marken Serien direkt auf ihrem eigenen Account veröffentlichen können – weltweit.

Beide Varianten bieten Monetarisierungsmöglichkeiten, etwa über kostenpflichtig freischaltbare Episoden oder integrierte Werbeanzeigen. Nach Angaben von TikTok sorgen Growth Max-Kampagnen für eine 52 % höhere zusätzliche Reichweite im Vergleich zur Nutzergewinnung außerhalb der Plattform – bei nur geringer Überschneidung der Zielgruppen.

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3. Threads führt private Likes ein

Threads testet eine neue Funktion namens Private Likes. Ist sie aktiviert, sind Ihre Likes nur noch für Sie selbst und die Autorin oder den Autor des jeweiligen Beitrags sichtbar. Die Einstellung finden Sie unter Einstellungen > Datenschutz > Private Likes. Die Änderung gilt nicht nur für zukünftige Likes, sondern auch rückwirkend für alle Beiträge, die Sie bereits gelikt haben.

Die Reaktionen auf das Update fallen bislang gemischt aus. Während einige Nutzer:innen finden, dass gerade die sichtbaren Likes einen Teil des Charmes von Threads ausmachen, sehen andere darin vor allem einen Vorteil für alle, die ihre Likes lieber privat halten möchten.

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4. X startet Live Studio für Livestreams

3, 2, 1 … und live! X hat Live Studio veröffentlicht – eine neue Schaltzentrale für Livestreams innerhalb des Creator Studio. Mit dem Tool können Creator ihre Livestreams planen, starten und verwalten sowie während der Übertragung einfacher mit ihrer Community interagieren. Live Studio ist ab sofort über X.com im Creator Studio verfügbar.

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5. Threads erweitert die Funktionen für Live-Chats

Threads hat kürzlich die Marke von 500 Millionen Nutzer:innen erreicht. Passend dazu baut die Plattform ihre Community-Funktionen weiter aus. Nachdem Communities aus der Beta-Phase raus sind und unter anderem eine stärkere Hervorhebung engagierter Community-Mitglieder erhalten haben, folgt nun das nächste Update:

Community-Champions können ab sofort Live-Chats erstellen und moderieren. Pro Chat lassen sich bis zu drei Co-Hosts hinzufügen, um größere Diskussionen besser zu begleiten. Außerdem können Nachrichten aus einem Live-Chat direkt im Feed geteilt werden. Dort erscheinen sie als Link zum Chat und machen weitere Nutzer:innen auf die Diskussion aufmerksam. Neu sind auch zusätzliche Moderationsfunktionen: Hosts können Nachrichten per langem Tastendruck löschen und so unangemessene Inhalte schneller entfernen.