Umfangreiche Studie zu den Verbrauchertrends 2020

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Veröffentlicht 13. April 2016

Online Tools und Tests zur Erhöhung der Markenbekanntheit

Starke Marken genießen Vertrauensvorschuss und ziehen in jeder Verkaufsumgebung die Aufmerksamkeit auf sich – auch und vor allem online. Suchmaschinenmarketing und Social Media steigern nicht nur die Reichweite einer Marke, sondern bieten zugleich hilfreiche Tools zur Messung der Markenbekanntheit.


Warum in Brand-Awareness investieren?

Oberstes Ziel: Mehr Umsatz und Gewinn. Am besten wird dieser erzielt, wenn Ihr Unternehmen bekannt ist und der Konsument aufgrund Ihres Namens Ihre Produkte kauft. Das hat letztlich viele psychologische Hintergründe. Bei der großen Auswahl an Produkten sieht sich der Kunde meist überfordert und wählt deshalb lieber das ihm Bekannte. Ausschlaggebende Faktoren sind:

  • Vertrauen mit der Marke
  • Ansprechende Optik
  • Preis und die damit suggerierte Qualität
  • Positive Erfahrung mit dem Produkt/Unternehmen

Möglicherweise und auch bestenfalls hat der Kunde eine positive Emotion mit Ihrem Unternehmen verknüpft, ein Gefühl oder eine Lösung. Dies sind alles Gründe, sich einen Namen aufzubauen und das Vertrauen des Konsumenten zu gewinnen.


Search und Social: Wie Sie Ihre Marke online bekannter machen

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) bieten viele Chancen, die eigene Marke innerhalb bestimmter Produktkategorien zu etablieren. Auch Social Media Marketing (SMM) zahlt auf die eigene Marke ein.


Den Markennamen im Kopf „branden“ mit SEA


Die Suchmaschinenwerbung befasst sich mit Anzeigenkampagnen innerhalb von Suchmaschinen. SEA stärkt Ihren Markennamen in vielfältiger Weise. Zum einen können Sie durch die Anzeigen viele Nutzer erreichen, die Ihre Marke noch nicht kennen – und bestenfalls direkt zu Kunden werden.

Zum anderen wird der Kunde mit Ihrer Marke in Kontakt gebracht, auch wenn er Ihre Anzeige nicht anklickt. Die Marke wird so zumindest wahrgenommen und verbleibt im Hinterkopf.


Der Interessent sucht nicht lange – mit SEO punkten


Wenn Sie Ihren Markennamen bekannter machen wollen, müssen Sie diesen in den Fokus rücken. Am besten sollte Ihre Marke bei einer Suche in Google weit oben in den Suchergebnissen auftauchen, um die Chance zu erhöhen, dass die Kunden sich Ihre Marke ansehen und bestenfalls direkt zum Kunden konvertieren.

Machen Sie mit einem guten Title und Description in den ersten Suchergebnissen auf sich aufmerksam. Auch diese kann sich nachhaltig bei dem Kunden im Kopf einbrennen und verschafft Ihnen letztlich einen Namen, der sich als Marke etablieren kann.

Hier ein gutes und ein schlechtes Beispiel für die Suchanfrage „Laufschuhe Damen“:

title-und-description-gut-u-schlecht

Mit Social Media Marketing wird Ihr Name in aller Munde sein


Schöpfen Sie Ihre Social Media Kanäle aus! Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram, YouTube und Google+ sind die wichtigsten Plattformen, auf die Sie sich ausbreiten können. Pflegen Sie diese mit ausreichend Material, kann dies viele Kunden einspielen und somit Ihren Name bekannter machen. Sammeln Sie Likes, Shares und Comments. Insbesondere Shares sind für Ihre Markenbekanntheit ein wichtiger Punkt. Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

  1. Anzeigen-Kampagnen auf den Plattformen
  2. ausgeklügelte Infografiken
  3. Gewinnspiele
  4. Gruppen erstellen
  5. Veranstaltungen teilen
  6. Viel Aktivität in Form von regelmäßigen Beiträgen, Bildern und Videos

The Proof: Tipps und Tools zur Analyse der Markenbekanntheit

Ob sich die zeitintensive Markenbildung auch auf die Markenbekanntheit ausgewirkt hat, lässt sich mit verschiedenen Online-Tools messen. Viele davon sind kostenlos, für detaillierte Einsichten und exakte Daten stehen Premium-Tools zur Verfügung. Natürlich ist eine „Marke“ immer ein komplexes Gebilde und ihre Messung ein komplexer Prozess. Dennoch geben ausgewählte Online-Kennzahlen wichtige Anhaltspunkte, wie es um Ihre Markenbekanntheit bestellt ist.


Direktaufrufe der Website messen


Am einfachsten lässt sich Ihre Bekanntheit daran ermessen, wie oft Ihre Website direkt aufgerufen wird, also die Adresse Ihrer Website direkt in den Browser eingegeben wird. Dies spricht für eine hohe Markenbekanntheit und das Vertrauen und die Treue Ihrer Kunden. Per Google Analytics lässt sich dieser Wert auslesen. In die Direktaufrufe zählen auch Nutzer, die die Website über Lesezeichen oder Links in Newslettern aufrufen. Mit Hilfe von Tracking-Variablen, lassen sich diese Zahlen optimieren.

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Brand-Search: Suchanfragen für eine Marke auslesen


Der Google Keyword-Planner gibt an, wie häufig bestimmte Begriffe bei Google gesucht werden. So lässt sich sehr genau herausfinden und messen, was der Konsument wirklich sucht. Sehr interessant ist hier die Brand-Search. Gemeint sind alle Suchanfragen, in denen der Markenname enthalten ist, Beispiel: „smartphone samsung“. Je häufiger solche Brand-Searches ausgeführt werden, desto höher ist die Markenbekanntheit.

brand-search

Samsung ist eine Brand-Search, Smartphone und Fernseher ist die Produktsuche und letztere beiden sind die Kombination aus Brand-Search und der Produktsuche, also auf welches Produkt der Interessent hinaus möchte. Es ist ein Zeichen von Markenbekanntheit, wenn Produkte direkt in Verbindung mit der eigenen Marke gesucht werden.


Assoziationen mit einer Marke auswerten


Mit answerthepublic.com lässt sich ermitteln, welche Begriffe im direkten Zusammenhang mit Ihrer Marke gesucht werden. Hier ist es aufschlussreich, in welchen thematischen Zusammenhängen und Fragestellungen Ihr Firmenname gesucht wird. Dies gibt Aufschluss darüber, was der Kunde genau sucht, was er wissen möchte und sogar was (potenzielle) Kunden von Ihrem Unternehmen halten.

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Click Through Rate (CTR) als Indiz für Markenbekanntheit


Die Click Through Rate (Klickrate) gibt das Verhältnis an, wie oft ein Ergebnis in Suchmaschinen angezeigt wird und wie häufig Nutzer dieses Ergebnis dann auch anklicken. Auch diese Messzahl gibt gezielt an, ob der Suchende mit Ihrer Marke vertraut ist und diese gezielt auswählt. Auch kann es ein Neukunde sein, der aufgrund Ihrer guten Meta-Description und Title auf Sie aufmerksam wird und sich für Ihre Website entschieden hat.

Wenn Sie in den Suchergebnissen auf der ersten Seite platziert sind, jedoch nicht auf den ersten Platz, ist die CTR sehr aussagekräftig für Ihren Markennamen. Haben Sie nun eine überdurchschnittlich hohe CTR im Vergleich zu Ihrer Platzierung, spricht dies für eine gute Markenbekanntheit oder auch eine gut vergebene Title und Description.


Brandwatch Analytics


Mit Social Media Monitoring Tools wie Brandwatch Analytics können verschiedene Kennzahlen im Bereich Social Media Marketing gemessen werden. Hiermit ist es möglich nach Mentions, Links und Zielgruppen im gesamten Internet zu suchen. Sie erfahren also, was andere über Sie sagen, welche Interaktionen stattfinden und wie viele Personen Sie in etwa erreichen.

brandwatch-analytics

Fazit

All diese Maßnahmen steigern letztlich die Interaktion mit Ihrem Unternehmen, schaffen eine positive Markenassoziation und stärken den Kontakt der Zielgruppe mit Ihrer Marke, was letztlich maßgeblich für den Umsatz Ihres Unternehmens ist. Bei allen Auftritten im Internet oder Kontakt mit einem potenziellen Kunden, sollte man klar erkennbar als Marke interagieren. Es ist also sinnvoll, gerade im Bereich des Onlinehandels auch auf Methoden zu setzen, die speziell Online einen Effekt erzielen, nämlich eine hohe Sichtbarkeit, die sich letztlich in Zusammenhang mit Ihrem Namen in den Kopf des Users einbrennt.


Über den Autor:

Herbert Buchhorn ist Geschäftsführer von Clicks Online Business (Büros in Berlin, Dresden und München) und Experte für Suchmaschinenoptimierung (SEO). Seit 2007 ist seine Online Marketing Agentur erfolgreich für Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen in ganz Deutschland und international tätig. Er veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge zum Thema SEO & E-Commerce in verschiedenen Online- und Printmagazinen, ist anerkannter Speaker auf Konferenzen und hält regelmäßig Seminare rund um das Thema Online Marketing.

Titelbild: © everythingpossible – Fotolia.com

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