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Veröffentlicht 13. Juli 2016

Tipps für ein höheres Engagement auf Social Media

Wie kann das Engagement des Social Media-Publikums verbessert werden? Unser Autor Kit liefert einen nützlichen Leitfaden für das Social Media Engagement.

Wieso ist es schwierig, das Social Media Engagement zu erhöhen? Die Größenordnung der Stimmen der Konkurrenz sind zweifelsohne ein Faktor; jeden Tag werden allein auf Facebook 2,4 Milliarden neue Content-Elemente geteilt. Um aus der Menge mit dieser Größenordnung herauszustechen, müssen Sie etwas von Wert anbieten.

Ist Social Media Engagement wichtig? Oder nur etwas, das schmeichelt? Letztendlich trägt das Engagement Ihren Content innerhalb von natürlichen Netzwerken weiter. Beim Engagement geht es nicht darum, sich selbstgefällig auf die Schulter zu klopfen, wenn die Zahlen reinkommen, sondern ein wachsendes Netzwerk an Followern und Fans aufzubauen, die Ihren Content sehen. Und das kann eine Hilfe dabei sein, neue Kunden anzuziehen.

Inhalte müssen wertvoll sein, um beim Publikum Engagement auszulösen. Es muss wirklich nützlich sein, interessant, inspirierend, wissbegierig, lustig oder auf andere Art und Weise, solange es aufrichtig ist. Außerdem muss die Psychologie des Social Contents beachtet werden.

Während beim Erstellen von Content, das Engagement generiert, Einfallsreichtum und Vorstellungskraft vonnöten sind, hat die Erfahrung gezeigt, dass Sie ein Gerüst um Ihren Content kreieren können, der Ihnen dabei hilft, Social Media Engagement zu erhalten.

Engagement-Ziele festlegen

Verschiedene Arten von Engagement benötigen verschiedene Handlungen. Wenn Sie die Markenbekanntheit steigern möchten, können Retweets und Shares Ihre Inhalte Personen zuführen, die diese sonst nicht zu Gesicht bekommen hätten. Ein langfristiges Ziel ist das Steigern der Followerschaft. Dadurch sehen immer mehr Personen Ihre Inhalte und können diese weiter streuen.

Entscheiden Sie im Vorfeld, was Sie erreichen möchten und die entsprechenden Metriken werden Verbesserungen in diesem Bereich aufzeigen.

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Verschiedene Aktivitäten und verschiedene Inhalte führen wahrscheinlich zu verschiedenen Arten von Engagement. Zum Beispiel kann ein Twitter Chat sehr nützlich sein, um die Followerzahlen zu steigern. Denn jede Person, die an dem Chat teilnimmt, wird die Diskussion weiter verbreiten und Sie sollten daraufhin eine interessante Diskussion anbieten, an dem das neue Publikum teilnehmen kann. Ein Chat ist außerdem ein großartige Möglichkeit, um mit der bestehenden Community Engagement zu betreiben.

Nachdem Sie festgelegt haben, was Sie erreichen möchten, können Sie Ihre Kampagne auf dieses bestimmte Ziel ausrichten.


Das Publikum verstehen

Ihr Publikum besteht aus echten Personen mit einer Vielzahl an Interessen, die nichts mit Ihrer Marke zu tun haben. Das ist ein offensichtlicher Punkt, aber viele Marken scheinen das oft zu vergessen. Wenn Sie diese Interessen herausfinden und verstehen, können Sie einen Mehrwert liefern.

Social Analytics Tools können diese Informationen liefern, in dem Sie die Themen, über die Ihr Publikum spricht, analysieren.

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Zusätzlich kann das Teilen von Inhalten aus anderen Quellen eine sinnvolle Taktik sein, um Ihre Kommunikation zu verfeinern. Ein unendliches Befeuern mit Eigenwerbung ist für die meisten sehr abschreckend.

Indem Sie Inhalte aus anderen Quellen teilen, durchbrechen Sie die Markenblase und zeigen, dass Sie dabei an Ihre Community denken. Das Anerkennen des Mehrwertes von Inhalten von anderen Unternehmen oder Personen zeigt, dass Sie nicht nur an den reinen Verkauf denken.


Den Content-Typ betrachten

Ein Fakt, der oft von der Forschung wiederholt und aufgegriffen wird ist, dass Foto- und Videoinhalte für das höchste Engagement sorgen. Allerdings sind visuelle Inhalte kein Zaubermittel und müssen eine entsprechend hohe Qualität haben.

Sie sollten bei Fotos sicherstellen, dass Sie das richtige Format haben. Jede Seite hat verschiedene Bildgrößen und es gibt mehrere Guides zu den Bildgrößen, die dabei helfen, diesen einfachen Schritt umzusetzen.

Zusätzlich zu visuellen Inhalten gibt es andere Taktiken, die oft erwähnt werden in Bezug auf Engagement-Steigerung auf Social Media:

  • Fragerunden
  • Eine Umfrage durchführen
  • Ein Gewinnspiel veranstalten
  • Relevante Hashtags verwenden

Eine beliebte Taktik ist, das das Publikum dazu aufgefordert wird, Ihre Nachricht zu retweeten, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Das gibt dem Publikum einen Anreiz zu retweeten und der Wettbewerb wird von einem breiteren Publikum gesehen. Honda konnte seinen Social Buzz um beeindruckende 1221 Prozent während eines Wettbewerbs mit dieser Taktik steigern.

Mit Hashtags können Personen Ihre Inhalte finden. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit den Hashtags, da es als schlechte Gewohnheit angesehen wird. Das Missbrauchen von beliebten Hashtags wird nur von Spammern und Bots praktiziert und sollte in jedem Fall vermieden werden.

Während diese Techniken sehr gut funktionieren können, ist keine davon eine Garantie für Engagement. Sie müssen dem Ganzen einen Mehrwert zuführen, das kann Relevanz, Nützlichkeit, Humor usw. sein. Es ist nicht sehr sinnvoll, eine Frage zu stellen, die niemand beantworten möchte oder eine Umfrage zu starten, bei der niemand Interesse hat, abzustimmen.

„Do you like using Twitter polls for increasing engagement?“ 19. November 2015


Die beste Zeit für das Posting ermitteln

Die beste Zeit zu Posten hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ihrem Standort, einem nationalen oder internationalem Fokus, der Branche , in der Sie sich bewegen und der Plattform, auf der Sie posten werden. All diese Faktoren spielen eine Rolle.

Die beste Art und Weise herauszufinden, wann Sie posten sollten, ist, indem Sie sich Ihr eigenes Analytics ansehen. Das kann ein integriertes Tool sein wie Facebook Insights oder ein entsprechendes Social Analytics Tool. Damit erhalten Sie gute, individualisierte Daten darüber, wann Sie posten sollten.

Mit Brandwatch können Sie Ihre Aktivitäten mit den Aktivitäten des Publikums tageweise, wochenweise oder sogar stundenweise vergleichen. Sie erhalten so Daten über ein spezifisches Publikum und Sie können so sicherstellen, dass Sie zur selben Zeit aktiv sind wie sie.

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Es gibt außerdem mehrere Studien, die die durchschnittlich beste Zeit zu posten untersuchten. Diese untersuchen allgemein Tausende oder Millionen von Posts aus einer Vielzahl an Branchen. Diese Zahlen können nützlich sein, wenn Sie Lücken in Ihrer eigenen Analyse haben.

SumAll hat verschiedene Online-Studien in zwei handlichen Infografiken zusammengefasst. Eine gibt Details darüber, wann man posten sollte und die andere, wann man nicht posten sollte.


Die Kanäle wählen

Sollten Sie auf jeder Social Media-Seite sein, die es gibt? Sie wollen einen Zugang zu Ihrem Publikum haben und das kann heißen, mehr als auf nur einem Netzwerk aktiv zu sein. Allerdings ist es wichtig, sich nicht zu sehr zu verteilen, da eine schnelle Reaktion für das Engagement sehr wichtig ist (dazu später mehr).

Überlegen Sie sich, welche Plattformen für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind. B2B-Unternehmen werden beispielsweise allgemein ein größeres und engagierteres Publikum auf LinkedIn als auf Snapchat vorfinden.

In einigen Fälle kann es nützlich sein auf derselben Plattform mehrere Accounts zu erstellen. Viele Unternehmen haben einen Hauptaccount und einen Kundenservicekanal: diese sinnvolle Aufsplittung trennt die Unternehmenskommunikation von Kundenproblemen.

Nike hat 46 verifizierte Twitter-Accounts, was für eine Marke dieser Größe Sinn macht, aber für viele Unternehmen den Rahmen sprengen würde. Es ist wichtig, die Kunden nicht zu verwirren und Ihre Stimme nicht in viele Bruchstücke zerfallen zu lassen.

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Eine Gliederung in verschiedene Accounts kann Sinn machen. Sie möchten vielleicht verschiedene Content-Typen veröffentlichen, die auf verschiedene Gruppen Ihrer Zielgruppe abzielen. Diese Gruppierung stellt einen Zusammenhang zwischen den Sachen her und vermeidet zu viele irrelevante Informationen, die von dem für die Zielgruppe wirklich nützlichen Dingen ablenkt. Und das kann zu weniger Engagement führen und zu sinkenden Follower-Zahlen.


Schnelle Reaktionen

Dieser Punkt ist sehr wichtig. Personen kontaktieren Unternehmen auf der Plattform, die sie wählen und erwarten eine schnelle Reaktion. Vor kurzem schrieben wir über den Kundenservice als Marketing-Tool und wie wichtig diese Vorgehensweise sein kann.

In einer Studie waren Kunden, die eine Antwort auf ihre Tweets erhielten zufriedener mit ihrer Erfahrung, waren bereitwilliger, das Unternehmen weiterzuempfehlen und in Zukunft mehr Geld dafür auszugeben.

Das Reagieren auf Kunden sollte sich nicht auf Kundenbeschwerden beschränken. Ein Teil, wie Sie von Ihrem Publikum Engagement erhalten, besteht darin – welch Überraschung – mit ihnen in Kontakt zu treten.

Wenn Kunden oder potenzielle Kunden mit Ihrer Marke interagieren, ist das rechtzeitige Reagieren die höfliche, menschliche Art. Nike Running’s-Twitter Account ist ein großartiges Beispiel dafür. Nike ist in ständigem Kontakt mit seinem Publikum auf eine zustimmende Art und versammeln damit eine riesige Community mit ähnlich denkenden Menschen.

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Hilfreiche Tools für besseres Social Media Engagement

Es gibt eine Anzahl an Tools, die auf verschiedene Art und Weise für das Social Media Engagement eingesetzt werden können, von verbesserten Inhalten bis zum leichteren Teilen.

Spruce – Verbessern Sie Ihr Engagement, in dem Sie teilenswerte Fotos mit Texten überlegen. Geben Sie Ihren Text ein, wählen Sie aus tausenden von öffentlich zugänglichen Fotos aus oder laden Sie Ihre eigenes hoch und posten Sie es dann direkt auf Twitter oder Facebook. Die Nutzung ist kostenlos.

Canva – ist eine einfach zu nutzende Online Design Software, die auch Social Media Templates enthält. Das Tool ist kostenlos und mit ihm können sehr einfach Fotos für Ihre Social Channels verbessert werden.

Click to Tweet – Stellt einen Link zur Verfügung, mit der Leser sehr simpel ein Zitat aus Ihren Inhalten twittern können und so das Engagement antreiben. Es ist einfach in der Nutzung und enthält außerdem Tracking- und Analytics-Features.

Digg Digg – Ist ein WordPress Plugin erstellt von Buffer, mit dem Sharing Buttons mit Zählern Ihrer Seite hinzugefügt werden. Abgedeckte Netzwerke sind unter anderem Twitter, Buffer, Facebook Share, Facebook Like, Digg, LinkedIn und Google+.

HowSociable – Fügen Sie Ihre Social Media Accounts hinzu oder die Ihrer Wettbewerber, um für jede Plattform einen Score, basierend auf der wöchentlichen Nutzung, zu erhalten.


Metriken für langfristige Verbesserungen tracken

Natürlich müssen Sie Ihre Bemühungen tracken, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. Hier gibt es immer ein gewissen Grad an Experimentieren und indem Sie ein aufmerksames Auge auf die Zahlen halten, können Sie sehen, was funktioniert.

Was sollten Sie messen? Das hängt sehr von den Zielen ab, die zu Beginn gesetzt wurden. Brandwatch trackt eine Vielzahl an Metriken, die Ihnen zeigen, welche Taktiken am erfolgreichsten waren. Die folgenden Metriken können für die Messung in Betracht gezogen werden.

Followers – die Personen, die Ihren Posts und Inhalten regelmäßig ausgesetzt sind. Umso mehr Follower Sie haben, desto größer wird Ihre Reichweite sein

Shares/RTs – die Anzahl, wie oft Ihre Inhalte von anderen geteilt wurde und somit dessen Reichweite erhöhen

Mentions – so oft wurde Ihre Marke in Tweets oder Posts erwähnt

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Comments – die Anzahl an Kommentaren, die auf Reaktion von Ihrem Post abgegeben wurden

Likes – vermutlich die am wenigsten wertvolle Engagement Metrik, da ein Like sehr schnell vergeben wird. Personen betätigen oft den Like Button, ohne die ganze Geschichte zu lesen oder damit wirklich Engagement zu betreiben

Reach – die Anzahl an Individuen, die sich wirklich Ihren Content angesehen haben

Impressions – die potenzielle Anzahl, wie oft Ihr Content angesehen werden kann (nicht die Anzahl, wie oft es tatsächlich angesehen wurde). Eine Person kann zwei Mal gezählt werden, wenn der Content in dessen Timeline/Feed wieder auftaucht.

Sentiment – beim Tracken von Online-Gesprächen nutzen Social Intelligence Tools NLP (Natural Language Processing), um diese in negative und positive Statements einzuteilen.

Share of Voice – indem Sie die Social-Gespräche über Ihre Marke und die Ihrer Wettbewerber untersuchen, erhalten Sie ein Verständnis darüber, wie viel Prozent der Gesamtgespräche sich auf Ihre Marke beziehen.

Traffic – Letztendlich sollte das Engagement dazu führen, dass die Personen auf Ihre Seite gehen. Ihr Web Analytics Programm wird Ihnen darüber Auskunft geben, wie viele Personen via Social Media auf Ihre Seite gelangten.


Social Media Engagement dreht sich um die Verbindung mit Personen und das Anbieten von wertvollen Inhalten. Ein Schlüssel zum Erfolg ist das Festlegen der Ziele und das Verständnis über das eigene Publikum. Neben diesen Punkten können einfache Recherchen Ihre Bemühungen effektiver gestalten.

Abschließend ist zu sagen, dass Sie nur herausfinden werden, was funktioniert und was nicht, indem Sie Ihre Metriken tracken. Mithilfe von kontinuierlichem Monitoren der Zahlen können Sie Ihre Strategie basierend auf den Ergebnissen anpassen und so Ihr Social Media Engagement verbessern.


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