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Mit Snapchat mehr Pepp in Bilder und Graphen bringen Marketing

Von Susanne Ullrich am 4. Januar 2016

Snapchat ist ein Social Network, das viel Kreativität fordert und fördert. Nachdem wir bereits darüber berichtet haben, warum sich Snapchat für das Marketing lohnt und welche Snapchat Marketingstrategien für 2016 auf dem Plan stehen, widmen wir uns mit diesem Blogpost der künstlerischen Seite des Netzwerks.


Ich persönlich bin ein großer Fan davon, wie schnell und einfach man mit Snapchat Bilder bearbeiten kann. Und ich muss zugeben, es ist auch einer meiner hauptsächlichen Use Cases von Snapchat, Fotos zu machen und diese mit Emojis und Texten zu bestücken. So ist beispielsweise dieses Schmuckstück in Snapchat Session auf dem BarCamp Hamburg entstanden :)

Auch wenn diese Art der Bildbearbeitung nicht wirklich neu ist und schon lange vorher mit diversen Programmen umsetzbar war, bringt Snapchat die Echtzeit-Komponente der Bildbearbeitung ins Spiel. Snapchat eignet sich besonders gut, um in „Real Time“ Schnappschüsse und andere Bilder mit Emojis & Co. aufzupeppen.


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Und es ist ganz simpel kreativ zu sein: Man zieht einfach die jeweiligen Elemente auf das Bild und kann die Größen anpassen, sie drehen und so weiter. Mittlerweile kann man die Bilder auch herunterladen, was sehr praktisch ist. Denn so lassen sie sich auch über Twitter, WhatsApp und andere Social Networks teilen. Einen ausführlichen Guide zur Fotobearbeitung mit Snapchat finden Sie hier im Blog von Philipp Steuer.


Snapart: Von den Besten lernen


Die oben gezeigten Beispiele sind natürlich nur erste Experimente, was in kurzer Zeit mit Snapchat machbar ist. Und dass noch viel Luft nach oben besteht, zeigen Künstler, die sich selber als „Snapchat Artist“ bezeichnen und die Snap-Kreativität perfektioniert haben. TechInsider hatte erst kürzlich die „digitalen Gemälde“ ihrer Top 21 Snapchat Artists veröffentlicht.

Unter den Hashtags #snapart und #snapchatart lassen sich auch auf Twitter einige tolle Bilder finden, in denen Zeichnungen oder Emojis über die Fotos gelegt wurden. So wie dieses Gemüse hier, dass über den Einkauf „not amused“ war:

Sehr zu empfehlen ist auch die Snapchat Art-Sammlung von Dasha Battelle aus New York, die in dieser Online-Galerie einzusehen ist. Neben den einzelnen Bildern hat sie auch ein paar Snap Series angefertigt.


Snapart-Nutzung durch Unternehmen


Das Los Angeles County Museum LACMA ist schon länger für seine spannenden Twitter- und Instagram-Kanäle bekannt. Aber seit letztem Jahr beweist das LACMA auch, dass Snapchat ein wunderbarer Kommunikationskanal für Unternehmen sein kann – laut Hyperallergic sind sie das erste Museum, das auf Snapchat aktiv wurde.
 
Maritza Yoes, Social Media Manager von LACMA, sieht Snapchat nicht nur als großartigen Weg, ein jüngeres Publikum anzusprechen, sondern auch als eine Plattform, auf der sie einiges ausprobieren und Geschichten rund um ihr Museum erzählen können. Hier ein schönes Beispiel:

Snapchat
Bild: LACMA auf Snapchat / hyperallergic.com


Analytics-Graphen mit Snapart aufpeppen


Als Anbieter einer Social Media Monitoring Plattform haben wir uns natürlich auch Gedanken darüber gemacht, wie man mit Snaptchat Graphen aufpeppen kann. Hier mal zwei Beispiele, die innerhalb weniger Minuten erstellt werden können:

Gesprächsvolumen zu Weihnachtsbaumkäufen in Deutschland:
Snapchat Weihnachtsbaum Snapart

Anzahl der Gespräche zum Kaffeekonsum in Deutschland:
Snapchat Kaffee Buzz

Wäre doch mal etwas für den nächsten Report, oder? :) Die Emoji-Palette von Snapchat ist auf jeden Fall breit gefächert und bietet für verschiedenste Graphen Möglichkeiten zu einer kreativen Untermalung, die auf einem Blick das Wichtigste hervorheben und unterstreichen können. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren!



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Susanne Ullrich

@ullrichsusanne

Susanne ist Marketing Director DACH / FR bei Brandwatch im Berliner Büro. Sie schreibt hier über Events, den Social Buzz zu aktuellen Themen und die Erfolgsmessung von Marketing-Aktivitäten.