Wie wird online über Fashion gesprochen? Wir warfen einen Blick auf die Online-Gespräche rund um nachhaltige Mode und Fast Fashion.
Es liegt in der Natur der Modeindustrie, dass sie sich rasant wandelt. Seien es die angesagtesten Marken oder die Farben und Schnitte, die in der neuen Saison gerade im Trend liegen.
Social Media, insbesondere visuelle Plattformen wie Instagram, und der damit eingehende Aufstieg von Influencern, hat das Geschäftsmodell Fast Fashion noch weiter verstärkt. Textilhändler, wie H&M und Zara, wechseln ständig ihre Kollektionen, bis zu 24 Mal im Jahr, um Verbraucher in ihre Geschäfte oder Online-Shops zu locken. Durch diesen schnellen Wandel werden heute wesentlich mehr Kleidungsstücke gekauft als früher: Bis zu 60 neue Kleidungsstücke kauft der deutsche Konsument durchschnittlich im Jahr, aber trägt sie nur noch halb so lange wie noch vor 15 Jahren.
Allerdings zeigt sich ein Gegentrend ein: Ein bewussteres Einkaufen, Qualität statt Quantität, mehr Minimalismus statt Konsum. Immer mehr Verbraucher sind aire Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Produktion wichtig. In 2017 betrug der Umsatz aus Fairtrade-Mode 129 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 66 Prozent.
Fair Fashion dominiert die Online-Gespräche
Dieser Trend zeigt sich auch in unserer Social-Media-Analyse. Für die Analyse wurden englisch- und deutschsprachige Erwähnungen betrachtet, die sich um Fair und Fast Fashion drehen.