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Marketing

Veröffentlicht 14. Dezember 2021

Social Media Benchmarking: Warum Sie ein Benchmarking Ihrer Social-Media-Aktivitäten brauchen

Sie können Ihre Social-Strategie verbessern, indem Sie verstehen, was funktioniert und was nicht. Und dafür benötigen Sie eine Benchmarking-Lösung.

Unternehmen müssen wissen, wie sie im Vergleich zu ihren Konkurrenten dastehen. Und dieses Prinzip gilt ebenso für ihre Bemühungen in den sozialen Medien. Schließlich haben Letztere die digitale Kluft vorangetrieben und ihr Einfluss hat ein beeindruckendes Branchenwachstum bewirkt.

Jede Plattform für Social- Engagement verdient Sorgfalt, ein effizientes Monitoring und einen fein abgestimmten Ansatz. Auch Ihre Marke sollte einen datengesteuerten Ansatz für Social Media verfolgen, um zu sehen, wo Sie auf dem Markt stehen.

Social Media Benchmarking hat das Potenzial, Probleme zu lösen und Herausforderungen zu entschärfen. Viele moderne und innovative Unternehmen haben sich solche Engagement-Metriken zunutze gemacht und ein bemerkenswertes Branchenwachstum erlebt.

Wenn Sie die Nutzung einer Social-Media-Plattform in Erwägung ziehen – oder wenn Sie neu im Benchmarking der sozialen Medien sind und nach weiteren Informationen suchen – haben Sie wahrscheinlich einige Fragen.

Lassen Sie uns die wichtigen Fragen gemeinsam durchgehen.

Warum sind Benchmarking-Lösungen für soziale Medien wichtig?

Es wäre nicht richtig zu sagen, dass sich die sozialen Medien schnell verbreiten. Denn sie sind bereits weit verbreitet und zum Mainstream geworden. Unternehmen, die es versäumen, Social Media als Marketingkanal zu nutzen, verlieren an Bedeutung und werden möglicherweise gar nicht beachtet.

Aber das wussten Sie wahrscheinlich schon, oder?

Soziale Medien haben die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren und Geschäfte machen, revolutioniert, und sie sind für den Aufbau enger Beziehungen zu Ihren Kund:innen unerlässlich geworden.

Nicht nur Millennials und die Generation Z nutzen soziale Medien. Heutzutage ist jede Altersgruppe in den sozialen Medien vertreten, und eine Vielzahl von Themen wird dort behandelt. Bei einer derartigen Dynamik liegt es auf der Hand, dass interessante und leistungsstarke Lösungen den Markt erobern.

Social Media ist zwar eine vielversprechende Marketingkomponente für sich allein, aber es ist wichtig, ihre Auswirkungen zu verstehen. Die weltbesten Social-Media-Praktiken springen nicht sofort ins Auge. Sie erfordern intensive Daten, Studien und Interpretationen.

Fortune-500-Unternehmen haben gelernt, sich darauf einzustellen, und entwickeln eine differenzierte, leistungsstarke Social-Media-Strategie auf Twitter, Facebook und Instagram, die viel Liebe zum Detail und eine genaue Kenntnis der Plattformdynamik erfordert.

Welche Ziele sollten Sie mit Social Media Benchmarking verfolgen?

Social Media Benchmarking ist die beste Möglichkeit, Ihren Engagement-Zahlen einen Kontext zu geben. Bestimmte Social-Media-Ziele (z. B. Markenbekanntheit) lassen sich nicht ohne weiteres mit einem Geldwert beziffern. In solchen Fällen kann Benchmarking verwendet werden, um die nicht-monetäre Rendite Ihrer Investitionen in soziale Medien zu messen.

Im Folgenden finden Sie drei Benchmarking-Ansätze, die Ihren Social-Media-Kennzahlen mehr Kontext verleihen können.

1. Aspirational Benchmarking.

Beim Aspirational Benchmarking geht es darum, groß zu denken. Bei diesem Ansatz sollten Sie Metriken von Branchenführern oder Unternehmen betrachten, die Sie für besonders bewundernswert halten (z. B. Fortune 500 oder Inc 5.000). Alternativ können Sie sich auch auf kleinere Unternehmen konzentrieren, die Sie besonders beeindruckend finden, wie z. B. die Unternehmen auf der „Forbes Small Giants“-Liste.

Wo können Sie Social-Media-Kennzahlen für diese Unternehmen finden? Glücklicherweise gibt es zahlreiche Studien, die Daten von Spitzenunternehmen verwenden und einen Einblick in deren Leistungsstatistiken geben. Google Scholar ist eine gute Möglichkeit, sich über die neuesten Studien auf dem Laufenden zu halten, was Ihnen bei Ihren Benchmarking-Bemühungen helfen kann.

2. Earned Benchmarking.

Diese zweite Methode ist speziell auf bezahlte Werbung ausgerichtet. Wenn Sie zuvor ein Social Media Audit durchgeführt haben, wissen Sie, welche Werbekampagnen am besten abschneiden und welche nicht. Sobald Sie Ihre stärksten Kampagnen identifiziert haben, können Sie diese Metriken als Benchmarks für die Zukunft verwenden.

Nehmen wir zum Beispiel an, Ihr Audit hat ergeben, dass Ihre leistungsstärkste Facebook-Kampagne eine CTR von 3 % aufweist, Ihre durchschnittliche CTR für den Kanal jedoch 0,7 % beträgt. In diesem Szenario könnten wir uns das Ziel setzen, die durchschnittliche CTR (insgesamt) näher an 3 % heranzuführen. Oder nehmen Sie umgekehrt an, dass Sie mit Ihrer Gesamt-CTR, die bei 2 % liegt, sehr zufrieden sind. Dann könnten Sie 2 % als Standard-CTR festlegen, die Sie beibehalten möchten, während Sie Ihre Budgets skalieren.

3. Competitive Benchmarking.

Dieser Ansatz ähnelt dem Aspirational Benchmarking, da Sie sich mit anderen Unternehmen (oder Influencer:innen) vergleichen. Der Unterschied besteht darin, dass Sie die direktesten Konkurrenten in Ihrer Nische auswählen sollten. Wahrscheinlich kennen Sie Ihre Hauptkonkurrenten bereits auswendig.

Mit Facebook Insights ist es ganz einfach, hochwertige Daten über andere Unternehmensseiten zu erhalten. Mit der Funktion „Pages to watch“ können Sie die wöchentlichen Engagement-Statistiken einer anderen Seite, neue Seiten-Likes und andere Metriken auf einen Blick sehen. Auf anderen Plattformen (wie Twitter und Instagram) können Sie die Anzahl der Follower:innen, Likes und Kommentare Ihrer Konkurrenten manuell überprüfen, um einen Überblick über deren Engagement zu erhalten.

Diese drei Benchmarking-Techniken helfen Ihnen, Ihre Social-Media-Leistungsstatistiken in einen sinnvollen Kontext zu setzen. Sie müssen sich dabei nicht für einen Ansatz entscheiden. Vielmehr können Sie alle drei Methoden anwenden, da Sie Ihnen unterschiedliche Perspektiven bieten.

Und sobald Sie Ihre Benchmarks festgelegt haben, wissen Sie besser, wo Sie stehen und wo Sie hinwollen.

Welche Social-Media-Statistiken sollten genau gemessen werden?

Dies ist eine wichtige Frage.

 „Welche“ ist hier ein wichtiger Aspekt. Unterschiedliche Social-Media-Plattformen erfüllen unterschiedliche Ziele – und Sie müssen vielleicht nicht jede erdenkliche Metrik benchmarken. Es gibt jedoch Datenpunkte, die für die meisten Branchen relevant sind, und sie sind unglaublich nützlich für Social Media Analyst:innen die Benchmarks benötigen, um ihre Leistung zu verstehen.

Nehmen wir an, Sie haben auf verschiedenen Social-Media-Plattformen ein Bild von einer Katze gepostet, die als Baby Yoda verkleidet ist.

Die Antworten, Retweets, Likes, Kommentare und Shares, die Sie für dieses Bild erhalten haben, werden als Engagement bezeichnet.

Die Social-Media-Reichweite bezieht sich auf die Anzahl der Nutzer:innen, die auf sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter usw. auf dieses Bild gestoßen sind.

Impressionen sind die Gesamtzahl der Aufrufe des Bildes durch Nutzer:innen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen.

Die Verweildauer gibt an, inwieweit Ihre Seite in der Lage ist, „wiederkehrende Besucher“ für weitere witzige Bilder und Videos zu halten.

Darüber hinaus können mit Social-Media-Benchmarking-Lösungen umfangreiche Statistiken wie Trends, earned Promotions, Wettbewerb und das Engagement von Social Leaders aufgezeichnet werden, die den Analyst:innen einen besseren Überblick über ihren sozialen Einfluss verschaffen.

Die oben genannten Benchmarks sind auch für die Markenoptimierung unglaublich nützlich, da sie die gesamte Sichtbarkeit und Reichweite eines Produkts oder einer Dienstleistung abbilden. Social Media Benchmarking ist im Wesentlichen eine dynamische Marktstudie, die ständig aktualisiert wird und Ihnen bei der Ausrichtung Ihrer Strategie helfen kann.

Statistiken wie die Wachstumsrate, die Größe der Community und das Engagement der Fans können mit denen der Konkurrenz und dem Branchendurchschnitt verglichen werden. Mit Tools wie Benchmark können Sie Ihre eigenen Schlüsselkennzahlen mit denen Ihrer Konkurrenten vergleichen, um zu sehen, wo Sie in der Branche stehen.

Wie kann ich eine Benchmark-Lösung für soziale Medien zur Optimierung einer Kampagne einsetzen?

Gute Frage.

Unabhängig von Produkten oder Dienstleistungen ist die Optimierung von Kampagnen wichtig, um die Kundenbindung, die Produktverfügbarkeit und das Preisgleichgewicht zu erhöhen. Social-Media-Benchmarking-Lösungen helfen Unternehmen zu wissen, wo sie auf der Grundlage des Aufwands, den sie in eine Kampagne stecken, stehen, und wichtige Kennzahlen mit denen konkurrierender Unternehmen zu vergleichen.

Das Benchmark Tool bietet eine besondere Intelligenz, bei der die Kampagnen-Posts jeder Marke mit Tags versehen und auf eine Weise organisiert werden, die weitere Insights gewährt. Jede Kampagne wird mit einem durchschnittlichen Engagement-Score versehen, der Aufschluss darüber gibt, welche Art von Kampagnen erfolgreich sind.

Diese Grafik zeigt das Engagement der #KeepItRealMeals-Kampagne von Burger King auf Instagram. Unsere Website hilft Marken, die Leistung ihrer Kampagnen zu verstehen und Erkenntnisse aus den Spitzen und/oder Einbrüchen beim Beitragsengagement abzuleiten.

Brauche ich eine Benchmarking-Lösung für Social Media?

Auch hier gilt: Jedes Produkt und jede Dienstleistung sind anders.

Im Allgemeinen sollte die Entscheidung für ein Benchmarking Ihrer Social-Media-Kampagne jedoch auf der Basis der Kampagnen-Baseline getroffen werden. Mit anderen Worten: Was erhoffen Sie sich von der Kampagne, und ist dies etwas, das in den sozialen Medien getrackt werden kann? Wenn Sie eine Benchmarking-Lösung implementieren, sollten Sie sich anhand der folgenden Fragen überlegen, welche Messungen für Ihre Baseline erforderlich sind:

  • Was ist das Ziel meiner Kampagne?
  • Wie kann ich die Auswirkungen meiner Aktivitäten bestimmen?
  • Wie kann ich die Anzahl der Leads erhöhen?
  • Wie hoch ist der aktuelle Traffic auf meiner Landing Page?
  • Wie stark wirkt sich das Engagement auf den Umsatz aus?

Im Wesentlichen ist das Social Media Benchmarking eine leistungsstarke Ergänzung zu den klassischen, quantitativen Methoden eines Unternehmens. Es definiert neue Strategien auf der Grundlage von Anfangszielen. Der Umfang Ihres Projekts sollte immer zuerst durch den Bedarf des Unternehmens definiert werden. Sobald dieser Bedarf feststeht, sollten Beschränkungen, Umfang und Expansionstaktiken den eigenen Ressourcen angepasst werden.

Mit den Trends Schritt halten.

Es ist verständlich, dass Entscheidungsträger:innen ständig über neue Trends, alte Entscheidungen und innovative Strategien nachdenken. Wenn Sie eine neue Lösung für die Metriken-Analyse einführen oder die Nutzung sozialer Medien aufgrund ihrer großen Reichweite in Betracht ziehen, ist es wichtig, mit den Trends Schritt zu halten.

Ihre Zielgruppe, Ihre Präsenz, Ihre Ergebnisse und Ihre Kundenbindung sind wertvolle Plattformmechaniken, und wenn Sie die Social-Media-Statistiken fest im Griff haben, können Sie ein kontinuierliches Verständnis, Wachstum und Erfolg gewährleisten.

Indem Sie die Daten, die von Ihren verschiedenen Online-Communities generiert werden, genau im Blick behalten, können Sie Ihre Strategien verfeinern und optimieren, während Sie nach einer schrittweisen Verbesserung Ihrer Benchmarks und der Benchmarks Ihrer Branche suchen.

Abschließende Überlegungen.

Letztendlich wollen Sie sich von der Konkurrenz abheben und sehen, was Ihre Konkurrenten tun, und von deren Erfolgen, Innovationen und Fehlern lernen.

Um Ihre Social-Media-Strategie zu verbessern, indem Sie verstehen, was funktioniert und was nicht, benötigen Sie eine Benchmarking-Lösung.

Unsere Benchmarking-Lösung kann Ihrem Team helfen, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen, indem sie Ihre Social-Performance vergleicht, bewertet und analysiert.

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