Umfrangreiche Studie zu den Verbrauchertrends 2020

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Veröffentlicht 8. Juli 2015

Wie Social Media die Berichterstattung der Medien verändert

In unseren neuen UK Newspaper Report zeigen wir, wie Social Media und Location Data die moderne Berichterstattung prägen und ändern können.

Social Media hat die Medienbranche mehr verändert als alles andere und das in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

Die Einführung von immer detaillierteren Location Data treibt diese Entwicklung noch schneller voran.

Sich an die neue digitale Medienlandschaft anzupassen ist unverzichtbar für das Bestehenbleiben. Einige Zeitungen, wie z. B. The Independent erzielen bereits bessere Resultate wie unser neuer Newspaper Report zeigt.

Soziale Medien sind immer häufiger der Kanal, über den wir News erhalten, insbesondere Eilmeldungen. Oft sind sie die Nachrichten selbst.

Jedoch entstehen die meisten Geschichten in der „realen Welt“. Aus diesem Grund spielen Metadaten für Journalisten eine immer größere Rolle beim Entdecken, Nachforschen und Analysieren ihrer nächsten Top Story.


Stoppt die Presse!


Journalisten wissen seit längerem, dass soziale Kanäle ein hervorragender Ort sind um hereineilende Nachrichten zu bekommen.

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Prominente Beispiele wie z. B. die Tahrir Square Proteste haben Twitter’s Stellung als Ursprung von Real Time Updates während solcher Events herausgestellt. Andere Netzwerke wie z. B. Instagram werden in ähnlicher Weise genutzt, vor allem durch ihre Vielfalt an verfügbaren Location-Daten.

Auch eine authentischere Berichterstattung wird möglich: „Es hilft dabei, einen Abdruck der Gefühle der Menschen wiederzugeben“ sagt Nitasha Tiku von Gawker’s Valleywag. Davon abgesehen waren altherkömmliche Quellen auch nicht immer vollständig vertrauenswürdig.


Wo sind die Zeugen?


Vor einigen Jahren musste man für aktuelle Nachrichten ein ganzes Team direkt an den Ort des Geschehens schicken, um geeignete Zeugen zu befragen. Heute gibt es eine Vielzahl von Menschen, die direkt nach dem Ereignis (oder gar währenddessen) dazu bereit sind, ihre Sicht der Dinge der Presse zu schildern.

Philip Bump schildert dies in seinem Artikel für NiemanLab wie folgt: „Deadlines haben früher die Berichtserstattung bestimmt. Heutzutage ist die Deadline der Zeitpunkt an dem etwas geschieht. Und Zeugen sind fast immer sofort auf Social Media verfügbar.“

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Das einzige Problem dabei ist, dass die „Zeugen“ in der Realität überall sein können und sich die gleichen Nachrichten ansehen und sich dann den Rest der Geschichte selbst ausdenken.

Hier kommt wieder Location Data ins Spiel: Sie helfen die Betrüger aus den wirklichen Zeugen auszusortieren.

Instagram, mit seiner Opt-out Policy, ist eine der besten Quellen für Augenzeugen (und Bilder sind schwerer zu fälschen als einfach zu sagen „Ich bin gerade hier“) aber Twitter hat das Potential das Spiel komplett zu ändern, wenn genügen User die Geotagging-Option nutzen.


Location Data wird zur Story


Jeder mag Landkarten. Sie sind ein schneller und visueller Weg eine Geschichte zu erzählen – insbesondere solche, die sich über ein ganzes Land oder die ganze Welt verbreiten.

Mit einer weitergehenden Auswertung der Daten, können Landkarten wichtige Trends und Nebenhandlungen aufdecken, z. B. beim Tracken von politischen Diskussionen im Vorfeld einer Wahl.

Oder wie es das Team von Mapbox tat, die die Tweets aus Ferguson, Missouri während der Proteste im letzten Jahr nach Besuchern und Einwohnern kategorisierten, indem sie auf vorherige Location Data des jeweiligen Nutzers schauten.

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Einer der ersten Use Cases von Location Data war eine Analyse des Guardians zu den Nachwirkungen des „Tottenham Riots von 2011“ die sich mithilfe von Social Media schnell zu den „Uk Riots“ ausbreiteten.

Mithilfe der Location Data konnten sie herausfinden, wo Leute diese Aktionen unterstützen oder verurteilten. Sie waren zudem in der Lage zu zeigen, von wo verschiedene Leute angereist kamen um die Proteste in den urbanen Gegenden des Landes zu unterstützen.

Alles auf einer interaktiven Karte. Zur Erinnerung: Ein jeder mag Landkarten, besonders interaktive Landkarten.

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Indem sie Social Media mit anderen Quellen verbanden, konnten sie noch einen Schritt weitergehen.

Einer der Hauptpunkte der Regierung war, dass die Proteste nicht in Verbindung mit Armut stehen. Die Untersuchung des Guardians ergab jedoch, dass es sich bei den Gegenden, in denen Vandalismus herrschte, eher um sozial benachteilitge Gegenden handelte.

Im richtigen Kontext machen Location Data Social Listening smarter, indem sie uns die Fähigkeit geben die Insights und Informationen, die wir aus Millionen von Online-Konversationen über aktuelle Geschehnisse in der ganzen Welt bekommen zu verbinden.


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