Der Marketer von 2018: Mithilfe von Social Media-Daten den ROI erhöhen Trends

Von Nick Taylor am 4. Dezember 2017

Zuletzt warfen wir in unserer Marketer von 2018-Serie einen Blick auf das Kundenerlebnis und datengetriebene Entscheidungen. Diese Woche befassen wir uns mit dem Thema ROI und Social Media-Daten.

Wir von Brandwatch halten Social Media-Daten natürlich für unglaublich nützlich und einflussreich. Social Data lassen sich vielfältig einsetzen, das heißt, sie können in verschiedenen Bereichen Ihres Marketings eingesetzt werden. In diesem Blogpost und unserem neuen Guide zeigen wir, wie Social Media-Daten genutzt werden können, um den ROI von verschiedenen Aktivitäten zu verbessern.


Probleme mit den gängigen Vorgehensweisen

Viel zu oft müssen Sie als Digital Marketer darauf vertrauen, dass Aktivitäten funktionieren werden.

Sie verwenden viel Zeit und Bemühungen darauf, die besten Inhalte für Ihre Kampagnen zu erstellen, aber Sie können nicht sagen, ob sie genau von dem Publikum gesehen werden, auf die Sie Ihre Kampagnen zugeschnitten haben. Oder wie effektiv Ihre Botschaft ist, bis Sie die Ergebnisse sehen.

Als eine Konsequenz daraus resultieren viele Entscheidungen und strategische Planungen auf dem Austesten und Wiederholen von verschiedenen Methoden. Sie können Ihren ROI verbessern, indem Sie wiederholen, was funktioniert und fallen lassen, was sich nicht ausgezahlt hat.

Bei dieser Vorgehensweise gibt es zwei große Probleme.

Zum einen verschwenden Sie damit Zeit und Geld auf die Hälfte Ihrer Marketingaktivitäten, die nicht funktionieren.

Zum anderen basieren Ihre Verbesserungen auf den Metriken, die Sie messen. Aber wie viel verraten diese Metriken Ihnen über Ihren ROI?

So deutete Tom Goodwin an: „Wir müssen vielleicht den Gedanken akzeptieren, dass Zuordnung nicht wirklich möglich ist.“ Ihre zukünftigen Aktivitäten von Zuordnungsdaten abhängig zu machen, macht keinen Sinn, da Sie nicht wissen, wie viel der Kaufentscheidung letztendlich vom finalen Touchpoint der Customer Journey abhing.

Ein großer Teil des ROIs Ihres Marketing erfolgt weiter unten im Funnel und jede Erkenntnis dazu kann weiterhelfen.


Der Nutzen von Social Media-Daten

Goodwin beleuchtet einige ernste und berechtigte Bedenken über die Verlässlichkeit von Daten bei Marketingtätigkeiten. Aber Daten, vor allem Social Media-Daten im Speziellen, können so viel mehr Informationen liefern, als nur eine programmatische Vorgehensweise in der Werbung. Wenn Social Intelligence richtig angewandt wird, kann es den ROI Ihrer Kampagnen drastisch verbessern.

Social Intelligence bietet Ihnen die Kontrolle, die Sie benötigen, um digitales Marketing umfangreich zu implementieren und trotzdem eine menschliche Note beizubehalten. Wir reden über alles online. Marketers können die Sozialen Netzwerke als eine Art Fokusgruppe nutzen und sich alle möglichen Themen ansehen, wann immer sie wollen.

Indem Sie sich ansehen, wie Ihre Zielgruppe spricht und für was sie sich interessiert, können Sie basierend darauf kreative Inhalte erstellen. Anstatt immer wieder die Unterhaltungen Ihres Publikums mit Ihrer eigenen Markenbotschaft zu unterbrechen, können Sie herausfinden, über welche anderen Themen sie noch sprechen und der Unterhaltung beitreten. Das heißt, dass Sie auch Inhalte erstellen können, die auf Ihre Kunden zugeschnitten sind.


Ein anderer Weg der Recherche

Das Einbeziehen von Social Media-Daten kann Tätigkeiten, die zuvor nur schwer durchführbar waren, vereinfachen. Tätigkeiten, die einen positiven Effekt auf den ROI haben.

Sie können damit Nischen, schwer erreichbare Zielgruppen mit einer viel relevanteren Botschaft erreichen, die auch wirklich auf ihre Bedürfnisse abzielt. Sie können nach Personen suchen, die sich mit bestimmten Keywords in der Bio beschreiben oder Personen, die über bestimmte Themen sprechen. Sie können dann herausfinden, was sie von Ihren Produkten oder den Produkten Ihrer Wettbewerber halten und Ihre Inhalte die Dinge, wofür sie sich begeistern und ihre Problempunkte ansprechen.

Es kann außerdem den „Müll“ in den Metriken reduzieren, der durch Bots und Fake Accounts verursacht wird. Sie müssen sich nicht auf ein „Black Box“-Advertising Tool verlassen, das Ihnen sagt, dass Sie eine Gruppe von Hundebesitzern erreichen. Sie können dieses Publikum selbst erstellen und nach Hunderassen segmentieren oder nach Personen suchen, die Servicehunde haben. So stellen Sie sicher, dass Sie mit Personen sprechen, die wichtig sind und die wirklich existieren.

Social Media-Daten eröffnen eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, mit denen Sie im Social Advertising strategischer vorgehen können, wie das Abzielen auf geeignete Influencer, das Erstellen von Kampagnen mit nutzergenerierten Inhalten und die erneute Zielausrichtung auf Kunden, basierend auf ihren kürzlichen Interaktionen mit Ihrer Marke.

Letztendlich ermöglichen uns Social Media-Daten einen neuen Weg Verbraucher zu verstehen und sich mit ihnen zu verbinden.

Der erfolgreiche Marketer von 2018 wird nicht sein ganzes Vertrauen auf externe Daten legen, um seine Entscheidungen zu treffen. Erfolgreich wird derjenige sein, der die richtigen Fragen aus den Daten zieht. So können sie den ROI von laufenden Kampagnen beeinflussen, von denen sie wissen, dass sie einen Einfluss haben werden, bevor sie diese starten.

Die Bedeutung und Relevanz von Social Media-Daten zu verstehen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.


Mit Social Media-Daten den ROI erhöhen

Entdecken Sie die Social Trends, die Ihre Marke 2018 beeinflussen werden – von der Kundenerfahrung, übers Marketing bis hin zum Verbraucher-Sentiment.

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Nick Taylor

@najttaylor

Nick ist Product Marketing Executive bei Brandwatch und verbreitet alle Neuigkeiten um unsere vielen Produktentwicklungen und -innovationen. Er lässt sich außerdem sehr leicht von Hunden ablenken.