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Welche Aspekte sind wichtig für die Kundenbindung? Wir haben Online- und Umfragedaten untersucht.

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Online Trends

Veröffentlicht 19. November 2019

Social Insights: Das sind die Nachhaltigkeitstrends 2019

Wie wird versucht, dem Klimawandel entgegenzuwirken? In diesem Blog untersuchten wir die Online-Gespräche rund um das Thema Nachhaltigkeit.

In Zeiten der Klimakrise stellt sich die Frage, wie wir Nachhaltigkeit in unseren Alltag integrieren können.

Wir haben uns zu diesem Thema die Online-Gespräche genauer angesehen, um herauszufinden, welche Trends im Jahr 2019 am meisten diskutiert worden sind. Unsere Analyse bezieht sich auf Daten vom Januar bis einschließlich November und untersucht neben deutschsprachigen Online-Beiträgen auch Twitter und Instagram-Postings.

Emojis – viel Natur, viel Liebe

Ein Blick auf die Emoji-Wolke zeigt einen positiven Mix aus Natur und vielen bunten Herzen. Auf Platz 1 schafft es das Keimlings-Emoji (🌱), welches in Zusammenhang mit pflanzlicher Ernährung verwendet wird. Ebenfalls beliebt sind das grüne und rote Herz und das Emoji mit den Herzaugen.

Was die Hashtags angeht, liegen #nachhaltigkeit, #nachhaltig, #vegan und #zerowaste im Trend.

 

Top 100 Emojis

(für Hashtags nach rechts klicken)

Top 100 Hashtags

Die Nachhaltigkeitstrends 2019

Was sind die meistdisktutiertesten Trends, wenn es um Nachhaltigkeit geht?

Die meisten Gespräche werden über das Thema Ernährung geführt. Ebenso diskutiert werden Flugreisen, Zero Waste und Minimalismus.

1. Ernährung

Zum Thema Ernährung finden mit über 2.000 Mentions die meisten Online-Gespräche statt. Hierbei ging es primär um vegetarische und vegane Ernährung und den bewussteren Konsum von Fleisch. Mit dem steigenden Angebot der pflanzlichen Ersatzprodukte, wie z.B. dem Beyond-Meat Burger, welcher einen großen Hype auslöste, fällt vegetarische und vegane Ernährung heutzutage immer einfacher.

Während diese Ernährungsweisen stark im Trend liegen, wurde in 10% der Mentions auch über regionale und saisonale Lebensmittel gesprochen.

2. Weniger fliegen

Fakt ist: fliegen schadet der Umwelt. Wer nicht Greta Thunberg ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht den Atlantik mit einem Segelboot überqueren, um nach New York zu kommen. Nichtsdestotrotz stellt die 16-jährige Klimaaktivistin ein gutes Beispiel dar und animiert die Menschen, mehr Strecken mit dem Zug zu unternehmen. Die Nutzer kritisieren hierbei aber die hohen Preise der Zugtickets und die vermehrten Verspätungen.

Dieser Trend gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit, denn in unserer Benchmarkanalyse gegenüber dem Vorjahr verzeichnet das Thema ein Wachstum von 64 Prozent.

3. Zero Waste

Zahnbürsten mit buntem Plastik waren gestern: Heute wird mit kompostierbaren Bambuszahnbürsten geputzt. Anstatt Zahnpasta aus der Kunststofftube zu verwenden, kommen sogenannte Zahnputztabletten zum Einsatz. Zero Waste lässt sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens einbinden und beginnt schon bei der Mitnahme eines Baumwollbeutels beim wöchentlichen Lebensmitteleinkauf.

 

4. Minimalismus

Ist weniger mehr? Überzeugte Minimalisten sagen hier definitiv: ja! Beim Minimalismus geht es nicht darum, in einer leeren Wohnung und einem Kleiderschrank mit vier Kleidungsstücken zu leben. Der Fokus liegt vielmehr auf bewussteren Konsum.

5. Fair Fashion

Modetrends kommen und gehen –  und die Fashionretailer folgen, so schnell es nur geht. Gut für uns, schlecht für die Umwelt und unfair gegenüber denen, die unsere Kleidung schneidern. Das Bewusstsein für fair produzierte Mode steigt und wird in den Sozialen Netzwerken immer mehr thematisiert.

6. Nachhaltige Inhaltsstoffe

Ob in der Haarspülung, Bodylotion, dem Allzweckreiniger oder den Schokokeksen –  überall finden sich viele Inhaltsstoffe, die der Umwelt schaden. Und nur weil der Brotaufstrich vegan ist, heisst es nicht gleich, dass dieser auch Palmölfrei ist.

Wir haben uns gefragt, bei welchen Produkten die Konsumenten genauer auf die Rückseite schauen.

Mit 60 Prozent des Buzz fanden wir zu Körperpflegeprodukten (z.B. Shampoo, Creme, Deodorant etc.) die meisten Mentions, gefolgt von Kosmetikartikeln, welche mit 20 Prozent den zweiten Platz belegen. Bei der steigenden Anzahl von Naturkosmetikmarken ist dies nicht überraschend.

Des Weiteren wird aber auch vermehrt auf den Inhalt von Haushaltsprodukten geachtet. Den letzten Platz belegen Nahrungsmittel.

7. Lebensmittel retten

Sobald Lebensmittel zu nah an das Mindesthaltbarkeitsdatum kommen oder einfach nicht mehr ‚gut‘ aussehen, werden sie von Supermärkten aussortiert und in vielen Fällen in die Tonne geworfen. Klimaschützer besuchen aus diesem Grund spezielle Läden, welche gerettete Lebensmittel anbieten. Ebenfalls im Trend liegt das sogenannte „Containern“ oder „Tonnen-Tauchen“, bei dem Menschen in der Nacht die Mülltonnen der Supermärkte nach entsorgtem Essen durchsuchen.

8. Do-it-yourself

Wussten Sie, dass Kastanien ein natürliches Waschmittel sind? Neben der Herstellung von eigenem Waschmittel waren auch verschiedene Körperpflegeartikel und Putzmittel ein beliebtes DIY-Projekt.

Weitere spannende Insights zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit finden Sie in unserer Marktstudie zu Plastikverpackungen.

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